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Geschrieben von: LN Beitrag Donnerstag, den 05. November 2009 um 13:06 Uhr

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unistadtteil_lnHochschulstadtteil bekommt einen eigenen Bahnhofl-Überraschend hat die Lübecker Politik einen neuen Haltepunkt für den Hochschulstadtteil abgesegnet. Der Bau wird die Stadt insgesamt etwa eine halbe Million Euro kosten.

 

Lübecks Idee von einer S-Bahn-Linie nimmt Fahrt auf. Sie könnte vom Süden der Stadt bis zum Strand nach Travemünde fahren. Nachdem im Mai 2008 der neue Haltepunkt Flughafen eingeweiht worden war, ist jetzt ein weiterer Bahnhof im Hochschulstadtteil beschlossen worden. Damit gibt es in der Hansestadt auf dieser Strecke bald sieben Haltepunkte.
„Ich gehe davon aus, dass alles in der zweiten Hälfte 2011 fertig ist“, erklärt Verkehrsplaner Helmut Schünemann. Die Kosten für die Stadt belaufen sich auf bis zu eine halbe Million Euro – denn neben dem Haltepunkt müssen auch Straßen gebaut werden. Der neue Bahnstopp kostet 590 000 Euro, das Land übernimmt 60 Prozent der Kosten, die Stadt muss bis zu 240 000 Euro bezahlen. Der Straßenbau kostet weitere 590 000 Euro. Die Stadt hofft auf einen 60-prozentigen Landeszuschuss. Zugesagt wurden bereits 20 000 Euro von der Hochschulstadtteilentwicklungsgesellschaft und 15 000 Euro von der Grundstücksgesellschaft „Trave“. Derzeit wird ein Überweg für 70 000 Euro gebaut. Vorgesehen ist auch ein Sportplatz mit Kunstrasen für 1,2 Millionen Euro. Diese Investition ist aber noch sehr ungewiss.
Geplant ist der neue Stopp im Hochschulstadtteil schon seit zweieinhalb Jahren, doch die CDU-Mehrheit stoppte den Ausbau im Dezember 2007. Jetzt hat die Bürgerschaft mit den Stimmen von SPD, Grünen und Linken überraschend Geld für den Bau freigegeben. „Wir sind froh, dass sich die Hansestadt entschieden hat, das Projekt zu befördern“, so Dennis Fiedel, Sprecher des landesweiten Verkehrsservice Schleswig-Holstein (LVS).
Derzeit gibt es eine Verbindung von Lüneburg nach Lübeck und eine weitere von Lübeck nach Travemünde. Am Hauptbahnhof müssen die Reisenden umsteigen. Ziel ist eine durchgängige S-Bahn-Linie im Halbstunden-Takt. Das ist aber noch Zukunftsmusik.
Jetzt werden erst einmal die beiden neuen Wohngebiete im Süden – der Bornkamp und der Hochschulstadtteil – angeschlossen. Dort hält der Zug jede Stunde. Die LVS geht von täglich 300 Ein- und Aussteigern an der Station aus. An dem vor anderthalb Jahren eröffneten Stopp Flughafen Lübeck gibt es pro Tag 160 Menschen, die dort in die Waggons steigen. Damit ist die LVS sehr zufrieden. Die Strecke Lüneburg–Lübeck ist im Kommen. Täglich wird die Trasse von 1750 Fahrgästen genutzt. Fiedel: „Das ist gegenüber 2005 eine Steigerung um 13 Prozent.“
Doch nicht alle sind angetan vom neuen Bahn-Stopp im Hochschulstadtteil. Der Stadtverkehr fürchtet um seine Fahrgäste in den Buslinien 19 und 32, die dort fahren. Würde weiteres Potenzial abgezogen, dann „haben wir weiter eine stärkere Verlustsituation“, erklärt Willi Nibbe, Chef des Stadtverkehrs. Deshalb wollte die CDU erst das Busnetz überplanen, bevor sie einen Bahn-Stopp genehmigt. Das hat die SPD auch mitgetragen, bis sie sich jetzt umentschieden hat. „Andersherum wird ein Schuh draus“, verteidigt Ulrich Pluschkell, SPD-Verkehrsexperte die Kehrtwende. Erst müsse der Haltepunkt gebaut, dann die Buslinien überplant werden. CDU-Bauexperte Christopher Lötsch: „Das ist Quatsch. Wir wollen keine Parallelverkehre.“

Von Josephine von Zastrow
online/lokales vom 05.11.2009 00:00
Foto:Parallel zur neuen B 207 verläuft die Bahntrasse, die Lüneburg mit Lübeck verbindet. Am Hochschulstadtteil wird jetzt ein neuer Bahn-Stopp gebaut. Foto: WOLFGANG MAXWITAT

Leser-Kommentare (2)

Lübeckerin schrieb am 05.11.2009 07:38:
Wer braucht denn einen Bahnhof im Hochschulstadtteil? Man sollte sich um ein vernünftige Busanbindung kümmern, da hätte dann auch andere Stadtteile was von. Was habe ich denn von der Bahnanbindung, wenn ich einfach nur in die Stadt will, oder bekommt der Kohlmarkt auch noch eine Anbindung?
Da wird doch wieder Geld für einige Wenige ausgegeben. Aber für den Hochschulstadteil ist ja immer Geld da.

Nähe-Uni-wohner schrieb am 05.11.2009 08:52:
Stimme meiner Vorrednerin zu.
Der Hochschulstadtteil braucht keinen Bahnhof, er braucht eine vernüftige Busanbindung.
Dieses Geld hätte z.B. dafür investiert werden können das die Linien 9 und 19 regelmäßiger fahren, das würde helfen.
Und wer mit dem Zug fahren möchte:
St.Jürgen hat schon einen Bahnhof

Aber naja lasst uns Geld für zweitrangige Projekte ausgeben die kein Geld einspielen.

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