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Geschrieben von: HL-live Donnerstag, den 12. November 2009 um 01:27 Uhr

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zugtwLinke fordern mehr S-Bahn für Lübeck. Die Linken setzen auf ein S-Bahn Konzept für Lübeck Beim SPD-Ortsverein Travemünde stoßen die Pläne für eine S-Bahn in Lübeck auf Kritik (wir berichteten). Der Kreisverband der Linken setzt dagegen auf

 

ein neues Konzept. Sie fordern erneut einen Haltepunkt auch in Moisling.
Der Kreisverband der Linken in Lübeck freut sich über die Entscheidung der Bürgerschaft, die neuen Siedlungsgebiete Hochschulstadtteil und Bornkamp mit einem Bahnhaltepunkt an den Schienenverkehr anzuschließen. Die Linke fordert, das Haltestellenangebot auch in den kommenden Jahren ständig zu erweitern. Tim Stüttgen und Sascha Thomas haben sich zusammen mit anderen Parteimitgliedern vorgenommen, ein neues Konzept für den öffentlichen Personennahverkehr in Lübeck zu erarbeiten. Beide sind sich einig: "Als nächstes muss ein Haltepunkt für Moisling her." Deshalb liege der Bürgerschaft bereits seit der Septembersitzung ein entsprechender Antrag der Fraktion der Linken vor.
Das liege nach Ansicht von Tim Stüttgen mehr als nahe, da die Infrastruktur von Schiene und Bahnverkehr im Süden Moislings schon vorhanden sei. Der Stadtteil müsse - ähnlich wie jetzt der Hochschulstadtteil - nur noch mit einem neuen Haltepunkt daran angeschlossen werden. "Eine Alternative zu den ständig überfüllten Bussen der Linie 5, eine gute Erreichbarkeit des Lübecker Hauptbahnhofs, der anderen Haltepunkte in und um Lübeck wie auch der Stationen an der Strecke nach Hamburg und langfristig die Möglichkeit, südlich der Bahnlinie einen neuen Stadtteil mit Wohnhäusern, Schulen und Geschäften zu entwickeln", zählt Tim Stüttgen die Vorteile auf.
Sascha Thomas, als gebürtiger Berliner ebenfalls ein Freund von S- und U-Bahn, sieht kein Problem darin, wenn die Nachfrage im Busverkehr dadurch stellenweise sinken sollte. "Wir müssen gerade die Außenbezirke an den Schienenverkehr anbinden, sonst stehen wir in absehbarer Zeit vor dem Problem, dass man dort auch mit Bus und Bahn kaum noch hinkommt. Dann haben wir eine Situation wie in Teilen Nordamerikas, wo es Vorstädte ohne Anbindung an das öffentliche Leben, die sogenannten ‚Suburbs’, gibt, die sich auch zu sozialen Brennpunkten entwickeln können", erläutert Sascha Thomas seine Sorgen.
Tim Stüttgen und Sascha Thomas sind sich sicher, dass es möglich sein wird, die Altstadt an das S-Bahn-Netz anzuschließen, wenn sich das neue Verkehrsmittel durch einen weiteren vernünftigen Ausbau erst einmal zunehmender Beliebtheit bei den Lübeckern erfreut. Damit erhalte die Hansestadt auch im öffentlichen Nahverkehr den Charakter einer Großstadt. "Auf dem Weg dahin ist der Haltepunkt Hochschulstadtteil ein wichtiger, weil richtungweisender Schritt", so Tim Stüttgen abschließend.

Hl-live.de vom 08.11.09

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