Diese Website empfehlen:

letzte Kommentare

RSS

Wer ist Online?

Wir haben 32 Gäste online
The next version of Ubuntu is coming soon
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Benutzerbewertung: / 0
SchwachPerfekt 

hh.speicherstad._17Hamburger Elbphilharmonie, Kostspieliger Klangkörper, das neue Hamburger Wahrzeichen kostet mehr als geplant: Von bis zu 20 Millionen Euro Mehrausgaben für die Elbphilharmonie ist die Rede. Wer für die Folgen der Fehlplanung am Prestigeobjekt in der Hafencity aufkommen muss,

ist bisher unklar. Hamburg - Ein bekanntes Wahrzeichen soll die Hamburger Elbphilharmonie werden, so wie das berühmte Opernhaus in Sydney. Jetzt ähnelt auch die Entstehungsgeschichte des Hamburger Glaspalastes mehr und mehr der des australischen Vorbilds: Die Ausgaben für den Bau steigen rasant an. Nach Angaben der Tageszeitung "Die Welt" soll die Philharmonie 20 Millionen Euro mehr kosten als zuletzt veranschlagt. Bisher war der Preis auf 241,3 Millionen Euro taxiert worden.
Der Chef der Realisierungsgesellschaft (Rege), Hartmut Wegener, bestätigte heute, dass es aus Betriebs- und Umweltgründen zu Mehrkosten kommen werde, bezeichnete die kolportierten Zahlen aber als "reine Spekulation".
Nach seinen Angaben gebe es Probleme bei der Kühlung des Gebäudes. Ursprünglich sollte die Philharmonie mit Wasser aus der Elbe gekühlt werden - jetzt hätten neue Richtlinien den Baupreis in die Höhe getrieben, da ein zusätzliches Kühlsystem eingebaut werden müsse. Auch der Baukonzern Hochtief Construction wolle mehr Geld. "Diese Forderungen werden derzeit bewertet und ab Mai mit dem Baukonzern im einzelnen verhandelt", sagte Wegener.
Ein bereits existenter "Sondertopf" in Höhe von zehn Millionen Euro soll etwaige Mehrkosten auffangen - zusätzliche Ausgaben von 20 Millionen Euro wären damit freilich nicht gedeckt. Hamburger Bürger spendeten bereits mehr als 64 Millionen Euro, um das von den Schweizer Stararchitekten Herzog & de Meuron entworfene Wahrzeichen zu realisieren, die Stadt Hamburg steuert 114,3 Millionen Euro bei. Im November 2006 war der geschätzte Preis bereits von 186 Millionen Euro auf 241,3 Millionen Euro nach oben gegangen.
Vielleicht tröstet es ja die Hamburger Steuerzahler, dass auch die Baukosten für die Oper in Sydney von 1959 an bis zur acht Jahre verspäteten Fertigstellung immer weiter in die Höhe schnellten. Als die Konstruktion 1973 eingeweiht wurde, hatte der Bau 160 Millionen australische Dollar verschluckt - und der Architekt im Streit mit der Regierung das Land verlassen

sta/dpa
Spiegel vom 27.03.08
Foto: Konzerthaus der Superlative: So soll die Hamburger Elbphilharmonie aussehen..

Banner