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Geschrieben von: Jürgen Hüper Mittwoch, den 16. Dezember 2009 um 18:17 Uhr

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10.buergerbegehren– Ja ! Demokratie – Ja ! 1. Da schreibt doch tatsächlich einer: Ich bin gegen den Flughafen, denn wer bezahlt eigentlich die vielen Flughafen-Mitarbeiter, die ich in der Stadt beim Sammeln der Unterschriften sehe? Antwort: Die Angestellten kämpfen um ihre Existenz. Da hat noch keiner nach Geld gefragt. Geht es dem Schreiber zu gut? 2. Da stört es einen Flughafen-Gegner, dass man die Unterschriften-Listen aus dem Internet herunterladen kann. Antwort: Na, wo sind wir denn! 3. Ein Flughafen-Gegner kann nicht verstehen, dass das Geburtsdatum mit in die Listen einzutragen ist. Antwort: Wie anders will man sonst die Gültigkeit der Unterschriften feststellen? 4. Da ist ein Grönauer Flughafen-Gegner, der befürchtet, dass jemand mit seinem Namen unterschrieben hat. Antwort: Ich vertraue darauf, dass wir in einem Rechtsstaat leben.

5. Da fürchtet jemand den Herz-Infarkt wegen des Lärms bei 5-7 Landungen bzw. Starts pro Tag. Antwort: Erstaunlich, dass dieser Schreiber die 20.000 Autos nicht hört, die an seiner Wohnung

vorbeifahren. Also: Autos und Flugzeuge abschaffen?

6. Ein Flughafen-Gegner hasst die, die am Flughafen angestellt sind, weil die nun um ihre Arbeitsplätze „jammern“.Antwort: Da geht es zumindest einem Flughafen-Gegner viel zu gut!

7. Ein zynischer Allzeit-Total-Gegner des Flughafens fürchtet nun, dass die Oma, die sich mit Namen und Adresse in die Befürworter-Listen eingetragen hat, leicht ausgeraubt werden kann. Antwort: Ja, das ist wirklich die allerletzte Stimmungsmache – ein schmutziger mieser Beitrag.

8. Herr Schubert von den Grünen in der Lübecker Bürgerschaft meint, der Flughafen sei nicht wirtschaftlich zu betreiben. Antwort: Da sitzt der Herr Schubert im Aufsichtsrat des Flughafens und bekämpft seit je her die normale Weiterentwicklung des Flughafens – welch eine Befriedigung für diesen Mann und welch ein schmutziges Geschäft für Lübeck und seine Umgebung – und alles direkt zu Lasten der ihm völlig gleichgültigen Angestellten.

9. Herr Reinhard (SPD) aus der Bürgerschaft hat nun mehrfach festgestellt: Der Flughafen ist tot – ich will endlich mit diesem Thema in Ruhe gelassen werden. Antwort: Auch Herr Reinhard hat sich wählen lassen, und nun, da es an die Arbeit gehen sollte, sind auch ihm Arbeit, Problemlösungen und die Angestellten egal.

10. Ein Bürgerbegehren, wie es im Augenblick durchgeführt wird, kostet doch nur Geld – was soll das also? Antwort: Wer so fragt, sollte wissen, dass er in einer Demokratie lebt. Und ich bin stolz darauf, dass nach 1945 auch in unserem Lande die Möglichkeit eröffnet wird, Menschen an der Meinungsbildung direkt zu beteiligen.

Ich bin aus vielen positiven Gründen ein heißer Befürworter des Lübecker Flughafens.

Ich arbeite als Rentner auf Abruf in der Sicherheit für Personen und Gepäck auf dem Flughafen mit.

Ich erlebe also fast von außen die Existenzängste der Mitarbeiter.

Ich habe die vorstehenden Zitate aufgeschrieben, weil es Flughafen-Gegner gibt, denen diese Mitarbeiter völlig egal sind. Sie sollten aber im Mittelpunkt von vielschichtigen Überlegungen zu allseits befriedigenden Lösungen stehen.

 

Ein Beitrag von Jürgen Hüper

Dezember 16, 2009 Posted in: Allgemein

 

 

 

 

 

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