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Geschrieben von: LN Beitrag Donnerstag, den 05. Februar 2009 um 00:00 Uhr

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48.landungDie Kieler Regierung plant bereits einen Rettungsschirm für Blankensee. Sollte Investor Infratil, wie angedroht, Ende Oktober aussteigen und kein Nachfolger in Sicht sein, werde übergangsweise das Land einspringen. Das kündigte CDU-Staatssekretärin Karin Wiedemann gestern im Wirtschaftsausschuss des Landtages an. „Die Landesregierung steht hinter dem Flughafen Lübeck“, erklärte Wiedemann in dem Gremium. Man glaube zwar nicht, dass es Aufgabe des Landes sei, direkt Anteile an der Betreibergesellschaft zu übernehmen. Vorstellbar sei aber ein „Zwischenparken der Anteile bei einer Einrichtung des Landes“.Eine Art Auffanggesellschaft also? Oder könnte die landeseigene Gesellschaft für Vermögensbeteiligung den 90-Prozent-Anteil von Infratil (Wert etwa 23,2 Millionen Euro) übergangsweise übernehmen?

Zu den Details wollte Wiedemann in einem so frühen Stadium der Überlegungen noch nichts sagen, das sei „noch nicht zu Ende gedacht“. Und: Das solle auch keinesfalls den Druck von der Hansestadt nehmen, selber schnellstmöglich einen Privat-Investor für den Flughafen Blankensee zu finden. Wiedemann: „Wir erwarten von Lübeck jetzt hektische Maßnahmen.“
Bürgermeister Bernd Saxe (SPD), der im Wirtschaftsausschuss zuvor über die Zukunftsaussichten des Flughafens berichtet hatte, war hocherfreut. „Eine solche Parklösung wäre natürlich eine Riesenchance“, lobte Saxe. „Damit wissen wir: Wir stehen nicht vor dem Nichts.“
Saxe hatte zuvor auch für eine direkte Landesbeteiligung an Blankensee geworben. „Wir würden uns freuen, wenn sich das Land als Betreiber an der Flughafen-Gesellschaft zum Flughafen bekennt“, so Saxe. In Thüringen und Hessen sei das üblich. Blankensee sei schließlich nicht nur für „die freie, aber auch kleine Hansestadt“ von großer Bedeutung, sondern für die ganze Region und das ganze Land. So seien 55 Prozent der Passagiere Gäste aus dem In- und Ausland. Davon blieben 42 Prozent als Touristen oder Geschäftsleute in Schleswig-Holstein, 29 Prozent reisten nach Hamburg weiter. Die Passagierzahlen würden sich zudem bis 2010 auf eine Million steigern. Wenn das Land per
Planfeststellungsbeschluss den Ausbau des Flughafens genehmige (neue Terminals, mehr Parkplätze, ein erweitertes Vorfeld, um Jets zu parken), dürften zudem weitere Fluglinien hinzukommen. Auch hier versprach Karin Wiedemann rasche Landes-Hilfe: „Im Februar, spätestens
Anfang März kommt der Planfeststellungsbeschluss.“

Von Wolfram Hammer
05/02/09 LN

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