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Geschrieben von: LN Beitrag Sonntag, den 21. Juni 2009 um 00:00 Uhr

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26.ryanairRyanair fliegt auf Lübeck - Stadt und Flughafen-Gesellschaft nehmen noch im Juni Gespräche mit der irischen Billig-Airline Ryanair über die Einrichtung einer Basis in Blankensee auf. Es gehe um die Stationierung von mindestens zwei Maschinen in Lübeck, sagt Bürgermeister Bernd Saxe.Der SPD-Politiker ist zuversichtlich, dass die Basis kommt. „Der feste Wille von Ryanair ist vorhanden, ich bin optimistisch“, so Saxe.Der Bürgermeister fliegt zusammen mit Flughafen-Chef Tom Wilson nach Dublin ins Hauptquartier von Ryanair. Dort sprechen die beiden mit Michael Cawley, Vize-Chef und Nummer zwei nach Ryanair-Vorstand Michael O’Leary. Nach einem internen Bericht rechnet die Hansestadt Ende Juli mit Ergebnissen dieser Gespräche. Start für eine Ryanair-Basis könnte April 2010 sein.

 


Die Iren haben den Flughäfen, an denen sie Maschinen fest stationierten, erhebliche Zuwächse bei den Passagierzahlen beschert. Saxe erhofft sich durch die Stationierung von mindestens zwei, vielleicht drei Ryanair-Fliegern eine Verdoppelung der Fluggastzahlen. Jede stationierte Maschine bediene drei bis vier weitere
Linien, so Saxe. „Ab 1,2 Millionen Passagieren schreibt der Flughafen im operativen Geschäft schwarze Zahlen“, erklärt Saxe. Im vergangenen Jahr zählte Blankensee 544 000 Passagiere, in diesem Jahr rechnet die Flughafen-Gesellschaft mit 800 000.
In seiner Zukunftsplanung rechnet der Flughafen mit einer Verdreifachung der Fluggäste auf 2,1 Millionen im Jahr 2015, die Erlöse aus dem operativen Geschäft würden sich ebenfalls auf rund 13 Millionen Euro verdreifachen, während sich die Kosten knapp verdoppeln würden. Unter dem Strich erwartet die Geschäftsführung
ab 2011 schwarze Zahlen. „Der Flughafen könnte jetzt einen Quantensprung machen“, erklärt Betriebsratsvorsitzender Torsten Hülse. Auch bei den Arbeitsplätzen. Bei einer Basis würden Wartungs- und Flugpersonal auf dem Lübecker Arbeitsmarkt rekrutiert, würden Aufträge für Catering- und Reinigungsfirmen erteilt. Hülse:
„Die Basis wäre die große Chance, Blankensee auch für andere Airlines interessant zu machen.“
Die Wirtschaft setzt große Hoffnungen auf die Gespräche in Dublin. Die Wachstumsregion zwischen Hamburg und Kopenhagen könne auf Blankensee langfristig nicht verzichten, erklärt der Präses der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Lübeck, Bernd Jorkisch. „Für die Wirtschaft der ganzen Stadt ist der
Regionalflughafen unabdingbar“, sagt Hans Frick, Vorsitzender des Einzelhandelsverbands. Lübeck müsse gut erreichbar sein – „aus der Luft, zu Lande oder zur See“.

Von Kai Dordowsky
Ln-online/lokales vom 21.06.2009
Foto: Der Flughafen von oben: Bald könnten auf dem Vorfeld deutlich mehr Ryanair-Maschinen stehen. Archivfoto: WOLFGANG MAXWITAT

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