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Geschrieben von: LN Beitrag Freitag, den 13. November 2009 um 00:00 Uhr

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neubau_beckergrube_lnBeckergrube:  Nichts geht mehr: Zurzeit ruht die Baustelle an der Beckergrube. Aber das soll sich in diesem Monat ändern – dann werden dort Pfähle in den Boden gebohrt.
Eigentlich sollen an der Beckergrube hundert neue Wohnungen entstehen. Derzeit sieht es aber eher danach aus,

als würde die Hansestadt ein neues Freibad bekommen – direkt in der Innenstadt. Denn die bis zu 3,35 Meter tiefe Grube ist zum Teil mit Wasser voll gelaufen. Und auf der Baustelle an der Ecke Ellerbrook tut sich zurzeit nichts.
Das 20 Millionen Euro teure Bauprojekt verzögert sich um ein halbes Jahr. Der Grund: „Die Baugenehmigung braucht etwas mehr Zeit“, sagt Projektleiter Matthias Reuner von der Big-Bau Unternehmensgruppe. Für ein Projekt dieser Größenordnung sei das nicht ungewöhnlich. Er rechnet damit, dass jetzt erst Ende 2010 oder Anfang 2011 die ersten Appartements an der Beckergrube bezogen werden können. Reuner hat sich nicht für das komplette Bauvorhaben eine Genehmigung geholt, sondern beantragt diese für Teilabschnitte. Jetzt wartet Reuner auf das Okay, die Pfähle in den Boden bohren zu dürfen. Noch in diesem Monat soll es soweit sein. Dann werden auf dem 4700 Quadratmeter großen Areal insgesamt 308 Pfähle in das Erdreich gebracht. Bis zu 20 Meter in die Tiefe müssen die Stahlbetonpfeiler im Boden verschwinden – mit Hilfe eines riesigen Spezialbohrers. „Erst so weit unten gibt es wieder festen Grund“, erklärt Reuner. Darüber ist das Erdreich nicht stabil.
Das Areal wurde im 13. Jahrhundert der Trave abgerungen und aufgeschüttet. Damals vergrößerten findige Lübecker die Altstadt um satte 45 Hektar nach Westen, so dass sie heute 120 Hektar misst. Die Bauleute von heute können einerseits zwar froh sein, dass es diesen Grund und Boden der Altstadtinsel überhaupt gibt, andererseits ist jeder Neubau an dieser Stelle ein recht aufwendiges Unterfangen. Insbesondere weil Reuner auch eine Tiefgarage plant. Die soll unter 50 Prozent der neuen Gebäudefläche platziert werden.
Erst wenn die unterirdischen Stützen für das Gebäude fest verankert sind, kann es weiter gehen mit dem Hochbau. Im ersten Bauabschnitt soll das Areal an der Beckergrube Ecke Ellerbrook und der innere Bereich bebaut werden. Drei Stockwerke plus ein Staffelgeschoss sind geplant. Vorgesehen sind in Richtung Straße 36 Seniorenwohnungen mit Größen zwischen 65 und 130 Quadratmetern. Dort bietet die Vorwerker Diakonie auf Wunsch auch betreutes Wohnen an. Weitere 36 Wohnungen entstehen im Innenbereich. Dort liegen die Größen zwischen 55 und 120 Quadratmetern. Alle Appartements werden nur zum Kauf angeboten. Der Quadratmeterpreis steht noch nicht fest. Erst in ein paar Wochen soll der Vertrieb starten, so Reuner. Für den zweiten Bauabschnitt an der Ecke Ellerbrook Fischergrube gibt es noch keinen Zeitplan. Dort sind weitere, etwa 20 Wohnungen geplant.
Von Josephine von Zastrow

ln-online/lokales vom 13.11.2009 00:0
Von dem 20 Millionen Euro teuren Projekt an der Beckergrube ist bisher nur Wasser in der Baugrube zu sehen. Foto: TIM JELONNEK

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