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Geschrieben von: LN Beitrag Sonntag, den 18. Oktober 2009 um 00:00 Uhr

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0010.aquatop_abriss_lnEinigung mit Maritim - Die Hängepartie ist endlich beendet: Im Frühjahr 2010 kann das marode Spaßbad in Travemünde abgerissen werden.
Auf diese Nachricht wartet Travemünde seit sechs Jahren: Das Aqua Top wird abgerissen. Im Frühjahr 2010

sollen die Bagger anrollen. Am Freitag hat es eine Einigung zwischen der Hansestadt und der Maritim-Gruppe gegeben. Das bestätigt Wirtschaftssenator Wolfgang Halbedel (CDU) auf LN-Nachfrage: „Aus meiner Sicht ist das der Durchbruch.“
In seinem Büro im sechsten Stock des Verwaltungszentrums Mühlentor saßen neben ihm Bausenator Franz-Peter Boden (SPD), Liegenschaftsamtsleiter Claus Strätz, Barbara Kesselmeier, Prokuristin der Hotelgesellschaft Maritim, und ihr Anwalt. Die Stimmung war im Gegensatz zu anderen Treffen entspannt. Die beiden Parteien hatten sich monatelang vor allem um einen Punkt gestritten. Das Maritim wollte sich das Recht vorbehalten, aus 240 Hotelzimmern Eigentumswohnungen zu machen, wenn direkt am Fuße ihres Hotels in Travemünde eine neue Nobelherberge eröffnet. Das wurde ihnen jetzt zugesagt. Allerdings nur, wenn der so genannte Härtefall eintritt – sprich das Hotel Maritim wirtschaftlichen Schaden durch das neue Konkurrenzhotel nachweisen kann. Außerdem wird das Maritim in die Planungen für den Bau des neuen Hotels in direkter Nachbarschaft einbezogen. „Das ist das Ende der Hängepartie“, ist Halbedel erleichtert.
Die Stadt will an der Stelle des Aqua Top ein neues Drei- bis Vier-Sterne-Hotel errichten, zwei Investoren stehen bereit. Doch das Projekt kommt seit mehr als drei Jahren nicht voran, weil die Eigentumsverhältnisse dort kompliziert sind. Das Maritim hält 2,54 Prozent der Anteile am städtischen Aqua Top. Nach zähen Verhandlungen hatten sich Stadt und Maritim Ende 2007 geeinigt – und ein Gesamtpaket ausgehandelt. Doch dann gab es Widerstand von den Politikern gegen den Deal. Das Grundstück, auf dem das Maritim in die Höhe ragt, würde zu billig ans Maritim verkauft, die geplanten Eigentumswohnungen wurden kritisiert – und der Ton wurde immer schärfer.
„Wir haben die festgefahrenen Gespräche wieder gelockert“, schreibt sich SPD-Fraktionschef Peter Reinhardt den Erfolg auf die Fahnen. Er hat im Hintergrund Gespräche mit der Maritim-Gruppe geführt. Aus seiner Sicht haben im Ergebnis „beide Seite zurück gesteckt“, damit es in Travemünde weiter gehen kann. „Jetzt kann der Schandfleck an der schönsten Stelle in Travemünde beseitigt werden.“


Von Josephine von Zastrow
ln-online/lokales vom 18.10.2009
Eine Ruine an Travemündes schönster Stelle: das marode Spaßbad Aqua Top. Jetzt wird es endlich abgerissen. Ein Erfolg, den Peter Reinhardt (SPD) für sich verbucht.Foto: MAXWITAT

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