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Geschrieben von: LN Beitrag Dienstag, den 24. März 2009 um 00:00 Uhr

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003politposse_stadtzeitungPolit-Posse in Travemünde- Kleine Aufgabe, großes Gerangel, eine überraschende Wahl – und eine gespaltene SPD.Der Aufsichtsrat der Grundstücksgesellschaft der Kurhausbetriebe Travemünde hat nur noch eine einzige Aufgabe, er kümmert sich um das Arosa-Grundstück. Eigentlich soll er seit 20 Jahren

aufgelöst werden, existiert aber aus Steuergründen immer noch. Dennoch ist das Gerangel um die Posten in dem Aufsichtsrat groß – und wird auch gern genutzt, um dem politischen Gegner eins auszuwischen. So geschehen am vergangenen Freitag. Da wurde eine unerwartete Entscheidung getroffen.

Zusammengesessen hat der neue Aufsichtsrat im schicken Arosa-Hotel. Treffen um 17 Uhr. Am Tisch: Für die Grünen Carl Howe und Liselotte von Holt, für die SPD Thomas Schapke und Harald Quirder, die CDU war vertreten durch Klaus Petersen und Dirk Freitag, und die Bürger für Lübeck (BfL) schickten Thomas Misch. Einziger Tagesordnungspunkt: Wer wird Chef des Gremiums? Ausgekungelt waren eigentlich der Grüne Howe als neuer Chef, SPD-Mann Schapke sollte sein Stellvertreter werden. Doch es kam anders. Die beiden Herren der SPD stimmten unterschiedlich – Schapke schlug sich auf die Seite von CDU und BfL, Genosse Quirder stimmte mit den Grünen. Damit machte Unionspolitiker Petersen mit vier zu drei Stimmen das Rennen. Der Steuerberater ist seit mehr als 20 Jahren in dem Gremium, seit mehr als zehn Jahren Vorsitzender.

In der gleichen Konstellation wählte das Gremium dann Schapke als Stellvertreter. Wieder stimmten die Genossen unterschiedlich. Und es wird kolportiert, dass auch der anschließende Umtrunk nicht mit beiden Sozialdemokraten stattfand – sondern die schwarz-roten Sieger unter sich blieben.

Die Betroffenen schweigen vornehm zu den Vorgängen, die sich hinter verschlossenen Türen abspielten. SPD-Frontmann Peter Reinhardt sagt nur:„Es ist ein bisschen erstaunlich. Die Travemünder SPD war wohl nicht richtig informiert.“ Im Hintergrund schwelt allerdings noch der Konflikt des Ortsrats Travemünde. Der Grüne Howe hatte vor zwei Wochen den Rücktritt der Grünen aus dem Gremium erklärt, weil „er völlig von der örtlichen CDU beherrscht werde“. Das sehen die CDU-Leute im Seebad naturgemäß anders – und offenbar auch einige Genossen.

Von Josephine von Zastrow
24/03/09

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