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Geschrieben von: LN Beitrag Mittwoch, den 29. Oktober 2008 um 00:00 Uhr

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haerder-centerEndspurt im Haerder-Center. Morgen öffnet Haerder: Rund um die Uhr werden Regale gefüllt, Schaufenster dekoriert und die Passage geputzt. Wie sich die Geräusche ändern: Wochenlang drang das laute Dröhnen von Bohrmaschine, Presslufthammer und

 

 

Fliesensäge aus dem Inneren des Haerder-Centers. Seit einigen Tagen geben Staubsauger und Wischgeräusche an Fenstern, Fliesen und Fassade den Ton an. Das Haerder-Center wird fein gemacht – morgen ist Eröffnung.

Im Inneren des Einkaufszentrums geht es zu wie auf dem Lübecker Hauptbahnhof zu Stoßzeiten. An die 500 Arbeiter wuseln durch den 13 000 Quadratmeter großen Gebäudekomplex am oberen Ende der Breiten Straße. Sie tragen kistenweise Ware mit sich umher, bringen Leuchtreklame an und stellen Regale auf. „Hier wird jetzt Tag und Nacht gearbeitet“, sagt Mathias Frick, Director der Tenkhoff Properties. Kurz vor der Eröffnung werden selbst Kleinigkeiten zu scheinbar unlösbaren Katastrophen. „Beispielsweise hatten wir mit einem Rohrbruch zu kämpfen, doch wir bekommen alles in den Griff.“ Morgen früh um 9 Uhr werden Hunderte Kunden durch die Gänge des Einkaufszentrums strömen – daran gibt es für Frick keinen Zweifel.

Passage und Läden sind schick, versprühen aber noch den Charme des Unfertigen. Bei Kinderplaneta, einer Indoor-Spielanlage im zweiten Obergeschoss, wird gerade die Hüpfburg aufgeblasen und die Mini-Kart-Anlage installiert. Kletterwand und Air-Hockey-Tisch stehen. „Hier können Eltern ihre Kinder abgeben und dann in Ruhe einkaufen gehen“, erklärt Inhaber Daniel Morgenroth.

Einige Meter weiter schauen ein paar Diddl-Mäuse durch die Scheiben der Mytoys-Filiale. Gleich nebenan bei New Yorker stehen sieben Schaufensterpuppen – nackt. „Wir räumen gerade die Regale voll, das Anziehen der Puppen übernimmt das Deko-Team“, sagt Mona Böhmer von der Modekette. Auch bei Kenvelo, H & M, Yves Rocher und all den anderen Geschäften wird geräumt und geputzt, was das Zeug hält.

Außerhalb der Läden wird ebenfalls gewerkelt. „Die Arbeiter verlegen die letzten Kabel, testen die Elektrik und sind hier und da noch mit Pinsel und Farbe zugange“, sagt Mathias Frick. Ebenfalls im Center unterwegs sind Mitarbeiter des Tüvs und der Dekra. „Die Sicherheitstechnik sowie die Rolltreppen werden überprüft“, so der Director. „Die Aufzüge haben den Test bereits bestanden und sind für die Kunden freigegeben.“

Doch nicht nur im Inneren des 80 Millionen Euro teuren Gebäudekomplexes geben die Arbeiter Vollgas. Auch an der Fassade werden Schäden ausgebessert und die Haerder-Schilder angebracht. „Heute säubern die Kehrmaschinen noch die Gehwege, und dann kann’s losgehen“, freut sich Mathias Frick auf die Eröffnung.

Wenn das Haerder-Center morgen um neun Uhr seine Türen öffnet, dürfte es wieder neue Geräusche geben – die Gespräche der Kunden und das Klingeln der Kassen.

Von Sebastian Rosenkötter
LN vom 29.10.08
Fotos Lübecker Nachrichten


Für 80 Millionen Euro sind in zwanzig Monaten auf 4 400 Quadratmeter Grundfläche rund 30 000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche entstanden


Kommentar:
Der Bauherr preist die Fassade aus Glas und Beton als besonders gelungenes Beispiel moderner Architektur. Die Lübecker sehen es meiner Ansicht mit Recht durchweg anders.Dieses Gebäude ist modern, vielleicht auch wunderschön, es passt aber meiner Meinung nach nicht zum "Weltkulturerbe Hansestadt Lübeck". Es würde sehr gut in die Neustadt  passen, vielleich direkt am Wasser mit Traveblick.
Peter Schürmann

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