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Geschrieben von: HHLA Donnerstag, den 13. August 2009 um 00:00 Uhr

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hhla_cta_container_Der Hafenlogistikkonzern HHLA reagiert auf den starken Einbruch der Containerverkehre im Ostseeraum. Das neue Konzept umfasst eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG), ein Management-Buy-out der HHLA-Tochter combisped sowie den geplanten Verkauf des

Container Terminals
Lübeck.  Die weltweite Wirtschaftskrise hat zu dramatischen Einbrüchen des Containerverkehrs im Ostseeraum geführt. In einzelnen Verkehrsrelationen, wie etwa bei den Russlandver- kehren, kam es in den ersten Monaten des Jahres 2009 zu Aufkommensverlusten von bis zu 50 Prozent. Neben dem starken Rückgang der Zubringerverkehre (Feeder) durch den Nordostseekanal war davon auch der schnelle Weg von Hamburg über die Landbrücke nach Lübeck betroffen. Hier organisiert bislang die HHLA-Tochter combisped über ihren  Container Terminal Lübeck (CTL) Feederverkehre mit finnischen Häfen und St. Petersburg. Nach einer bereits unbefriedigenden Entwicklung im Jahr 2008 brachen die Mengen in den ersten fünf Monaten des Jahres 2009 um 70 Prozent auf nur noch rund 8.000 Standardcontainer (TEU) ein.  Vor diesem Hintergrund hat die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) in den letzten Monaten eine neue Gesamtkonzeption für ihre Lübeckaktivitäten entwickelt, die einerseits Lösungen für die aktuelle Situation enthält und andererseits die große Bedeutung der Drehscheibe Lübeck für die Hinterlandanbindung des Hamburger Hafens auch in Zukunft sicherstellen und ausbauen soll. Eckpfeiler dieser Gesamtkonzeption sind nach Mitteilung der Hamburger Hafen und Logistik AG:  
Die verstärkte Kooperation von HHLA und LHG. Hierbei werden gegenwärtig die gemeinsamen Transportmengen über Lübeck untersucht. Ziel ist es, mit neuen netzorientierten Konzepten kontinentale und maritime Warenströme zu bündeln und so die Attraktivität und Leistungsfähigkeit der Drehscheibe Lübeck nachhaltig
zu erhöhen.  
Ein Management-Buy-out der compisped im dritten Quartal 2009 an ihren bisherigen Geschäftsführer Thomas Dreyer. Hierbei wird die Gesellschaft mit dem vorhandenen Kundenstamm ihr Speditionsgeschäft einschließlich der Lkw-Verkehre von und nach Hamburg weiter betreiben. Darüber hinaus prüfen combisped und die HHLA-Containerspeditionsgesellschaft CTD die Option für ein gemeinsames Angebot von Straßentransporten.  
Die Bahnverkehre zwischen Hamburg und dem Container Terminal Lübeck (CTL) müssen angesichts der gegenwärtigen Mengensituation eingestellt werden. Die HHLA wird in diesem Zusammenhang auch den CTL aufgeben.  
Der Anteil der Gesellschaften combisped und CTL am Konzernumsatz betrug laut HLLA 2008 rund 1,3 Prozent, der Ergebnisbeitrag war negativ. Der mit der Neukonzeption ihrer Lübeckaktivitäten entstehende, nicht zahlungswirksame Einmalaufwand wird im Halbjahresabschluss 2009 der HHLA berücksichtigt.

Der Halbjahresbericht 2009 wird am 13. August 2009 veröffentlicht.
Tags: Containerdienst, Hamburg, HHLA, Lübeck, Schiffsfracht
Foto:Bild: Der Ausleger einer Containerbrücke in HL-Siems ragt über einem beladenen Großcontainerschiff auf –  Foto: Hamburger Hafen Logistik AG)

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