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Geschrieben von: LN Beitrag Samstag, den 28. November 2009 um 00:00 Uhr

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53.harsche_kritik_lnLübeck/Kiel – Blankes Entsetzen landauf, landab nach dem rot-rot-grünen Beschluss zum Lübecker Flughafen. Wirtschaftsminister Jost de Jager (CDU) spricht von einem „schlimmen Fehler“. Durch dieses Votum drohe „dem Flughafen-Ausbau und damit dem Flughafen selbst eine schwere Bruchlandung“,so de Jager.„Die Wirtschaft der Region hat kein Verständnis für den Beschluss der Bürgeschaft“, erklären unisono IHK, Kaufmannschaft, Einzelhandelverband, Kreishandwerkerschaft und Verkehrsverein. „Es drohen erhebliche Folgekosten“, warnt Rainer Kersten, Geschäftsführer vom Bund der Steuerzahler, vor einer Schließung des Airports.Die Bürgerschaft hatte am Donnerstag mit den Stimmen von SPD, Grünen und Linken beschlossen, dem Flughafen den Geldhahn zuzudrehen. Sagt bis Ende Februar kein Investor zu,

dann wird der Airport dicht gemacht. Die Gehälter der Mitarbeiter und der Flugbetrieb sind nur bis Ende März gesichert.
„Wir sind mehr als enttäuscht“, sagt Wilfried Rahlff-Petersson, Chef des Lübecker Hotel- und Gaststättenverbandes. Rund 20 000 Gäste würden im Jahr per Flugzeug nach Lübeck kommen. „Ich bin ungläubig und überrascht, dass die Politik so wenig zukunftsweisende Entscheidungen trifft.“
Hotelier Horst Schröder fürchtet um die Tourismuswirtschaft: „Die Entscheidung kommt einer Katastrophe gleich.“ Wirtschaftsförderer Dirk Gerdes spricht von einem „Rückschritt für den Tourismus-Standort“. Der Flughafen sei ein „gewichtiger Faktor“.
Hans-Jörn Arp, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, rechnet mit „Auswirkungen für das ganze Land“. Die Rolle der SPD sei dabei dubios. „Im Landtag plädieren die Sozialdemokraten dafür, die Arbeitsplätze in Blankensee zu erhalten. In Lübeck verhält sich die Fraktion der gleichen Partei anders“, kritisiert Arp.
„Ich bedaure die Entscheidung und hätte mir eine andere gewünscht“, sagt Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) zu dem Votum seiner eigenen Partei. Sein für Wirtschaft zuständiger Senatskollege Wolfgang Halbedel (CDU) wird deutlicher. „Das Verhalten der SPD ist unverantwortlich. Sie bringen 260 Arbeitsplätze in Gefahr.“

Von Josephine von Zastrow
ln-online/lokales vom 28.11.2009 15:53
Foto LN

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