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Geschrieben von: HL-live Donnerstag, den 19. November 2009 um 00:00 Uhr

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24.ryanairAm Donnerstag wurde im Landtag über die Zukunft des Lübecker Flughafens diskutiert. Der Antrag der Grünen, einen Ausbau nicht finanziell zu unterstützen wurde abgelehnt. Mit den Stimmen von CDU. SPD, FDP und SSW wurde angekündigt, eine Förderung an Bedingungen zu knüpfen. Eine direkte finanzielle Beteiligung an der Gesellschaft lehnten alle Parteien ab.Für den SPD-Antrag gab es eine breite Einigkeit:  I. Der schleswig-holsteinische Landtag bekennt sich zu der großen regionalökonomischen Bedeutung des Flughafens Lübeck Blankensee. II. Der schleswig-holsteinische Landtag fordert die Landesregierung auf, finanzielle Mittel für den Erhalt und den Ausbau des Flughafens zur Verfügung zu stellen. Diese Landesunterstützung wird an folgende Bedingungen geknüpft:  1. Der Landtag erwartet ein Konzept,

, aus dem hervorgeht, mit welchen Maßnahmen der Flughafen zukunftsfähig gemacht werden soll.
2. Landesmittel dürfen nur fließen, wenn die verbindliche Zusage eines Betreibers für die Weiterführung des Flughafens Blankensee vorliegt.
3. Höchste Priorität haben die bestehenden Arbeitsplätze sowie diejenigen Arbeitsplätze, die mit dem zukünftigen Betrieb geschaffen werden. Es
müssen alle Anstrengungen unternommen werden, um die Arbeitsplätze zu schützen.
4. Eine Beteiligung des Landes an der Flughafen Lübeck GmbH wird ausgeschlossen.
5. Umweltaspekte müssen in verantwortlicher Weise berücksichtigt werden. Dabei ist das bereits getroffene Abkommen mit den Umweltverbänden zu
berücksichtigen. Die Belastung der Menschen in der Region, insbesondere durch Lärm, ist zu minimieren.

III. Über die weitere Entwicklung um den Flughafen Lübeck Blankensee sowie über die Planungen und die Maßnahmen der Landesregierung im Zusammenhang mit dem Flughafen ist dem Landtag jeweils zeitnah zu berichten.

Hans-Jörn Arp von der CDU forderte in der Debatte zusätzlich, dass auch Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg für den Flughafen in die Pflicht genommen werden müssten. Sie würden ebenso profitieren.

In seinem Debattenbeitrag sagte der Lübecker FDP-Landtagsabgeordnete, Gerrit Koch: "Bis Ende September 2009 zählte der Lübecker Flughafen ca. 533.000 Passagiere. Damit überflügelte er bereits die Gesamtzahl von ca. 528.000 Passagieren im Jahre 2008. Entgegen des allgemeinen Trends im Luftverkehr verzeichnete der Flughafen Lübeck seit Beginn des Jahres kontinuierlich positives Passagierwachstum im Gegensatz zum Vorjahr. Arbeiteten 1997 noch 44 Mitarbeiter direkt beim Flughafen, stehen dort mittlerweile über 130 Menschen in Lohn und Brot. Wesentlich mehr Arbeitsplätze in der Lübecker Wirtschaft hängen mittelbar mit dem Lübecker Flughafen zusammen."

Schon die Einrichtung einer Base in Lübeck würde dazu führen, dass die Passagierzahlen noch um ein etliches anwachsen würden und der Flughafen in der Gewinnzone landen kann, so der Liberale. "Vorsichtige Schätzungen gehen davon aus, dass mittelbar und unmittelbar mehrere tausend Arbeitsplätze im
Zusammenhang mit dem Lübecker Flughafen entstehen werden, wenn der Ausbau vorangetrieben wird. Das sind äußerst positive Aussichten nicht nur für Lübeck und seine Bürger, sondern für ganz Schleswig-Holstein."

HL-live online
vom 19.11.09 mit Foto

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