Diese Website empfehlen:

letzte Kommentare

RSS

Wer ist Online?

Wir haben 25 Gäste online
The next version of Ubuntu is coming soon
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner

Geschrieben von: HL-live Mittwoch, den 18. November 2009 um 00:00 Uhr

Benutzerbewertung: / 0
SchwachPerfekt 

59.wirtschaft_geldgebenDie Vollversammlung der IHK zu Lübeck fordert die Rettung des Flughafens Lübeck und den zügigen Ausbau der Hinterlandanbindungen für die feste Fehmarnbeltquerung. In seiner Sitzung im Eutiner Schloss verabschiedete das Parlament der Wirtschaft zwei Resolutionen zu den Verkehrsprojekten. Diese sind an die Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung gerichtet."Der Lübecker Flughafen hat eine große Bedeutung für den Tourismus und die generelle Standortqualität in der HanseBelt Region", sagte IHK-Präses Bernd Jorkisch. Er begrüßte zugleich, dass die Hansestadt Lübeck, das Land Schleswig-Holstein und die IHK sich gemeinsam für die Sicherung und die Weiterentwicklung des Airports einsetzen. "Der Planfeststellungsbeschluss zum Ausbau des Flughafens und die vom Land in Aussicht gestellte Investitionsförderung

öffnen gerade jetzt die Chance, dass Ryanair in Lübeck eine Basis mit zusätzlichen Verbindungen einrichtet und der Flughafen mit einem neuen Investor zusätzliche Kunden gewinnt", so der Präses. "Die Vollversammlung appelliert an die Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass diese Chance genutzt wird."

Zugleich signalisierte Jorkisch die Bereitschaft der IHK, sich innerhalb eines Gesamtkonzepts von Stadt und Land zur Weiterentwicklung des Flughafens an verstärkten Schritten zur Gewinnung zusätzlicher Kunden aktiv zu beteiligen. "Die Voraussetzung dafür ist aber, dass sich Stadt und Land auf ein klares Ausbaukonzept verständigen."

Mit der Resolution zu den Hinterlandanbindungen der festen Fehmarnbeltquerung wendet sich die IHK-Vollversammlung an die Politik und die Verwaltungen in Bund und Land sowie die Deutsche Bahn AG und fordert diese auf, die Hinterlandanbindungen zügig leistungsfähig und tourismusverträglich auszubauen. "Wir erwarten, dass die feste Querung des Fehmarnbelts zu deutlich positiven Wachstums- und Beschäftigungseffekten entlang der HanseBelt Achse zwischen Hamburg, Lübeck und dem Öresund führen wird. Und diese Chancen wollen wir nutzen", betonte Jorkisch.

Die Mitglieder der Vollversammlung forderten eine schnelle Eisenbahnverbindung mit geeigneter Trassenführung in Ostholstein, die die Belange der Tourismuswirtschaft und den erforderlichen Lärmschutz im größtmöglichen Umfang berücksichtigt, eine rechtzeitige Planung des Ersatz- oder Erweiterungsbauwerkes für die Fehmarnsundbrücke, die Verlängerung der Autobahn 21 vom Dreieck Bargteheide über die A 24 und eine Elbquerung bei Geesthacht bis zur A 7 im Raum Thieshope, die Ertüchtigung der Bundesstraße 202 und die Realisierung der Nordumfahrung Rendsburg, damit aus B 202, B 76, A 210 und B 203 eine wirkliche Zentralachse für Schleswig-Holstein mit Anbindung an die Fehmarnbeltquerung entsteht und zusätzliche Gleise für die S-Bahn Linie 4 zwischen Hamburg und dem Kreis Stormarn zur erforderlichen Kapazitätssteigerung auf der Eisenbahnstrecke Hamburg-Lübeck.

Es war die letzte reguläre Sitzung des Parlaments der Wirtschaft vor dem Ende der Legislaturperiode. Noch bis Dienstag, 8. Dezember 2009, laufen die Wahlen zur IHK-Vollversammlung. "Sie ist das Gremium der Entscheider", sagte Jorkisch und verwies auf die beiden zuvor verabschiedeten Resolutionen. Diese seien ein erneuter Beweis dafür, dass die IHK zu Lübeck als Interessenvertretung der regionalen Wirtschaft wichtige Impulse für Wachstum und Beschäftigung gibt. "Diese erfolgreiche Arbeit wollen wir auch in Zukunft fortsetzen", so Jorkisch. "Je mehr Unternehmer wählen, desto lauter wird unsere Stimme in der Politik."

Er appellierte an die 68.000 Mitgliedsbetriebe, aktiv vom Wahlrecht Gebrauch zu machen und darüber zu entscheiden, welche Unternehmer einen der 64 Sitze in der Vollversammlung erhalten. Insgesamt 145 Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich in den Kreisen Ostholstein, Herzogtum Lauenburg, Segeberg und
Stormarn sowie in der Hansestadt Lübeck zur Wahl. Die neue Vollversammlung konstituiert sich in ihrer Sitzung am 26. Januar 2010.


Autor: IHK   vom 18.11.2009 14.55
Hl~live online

Banner