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Geschrieben von: Peter Schürmann Dienstag, den 12. Januar 2010 um 15:02 Uhr

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staubild_01Ich möchte ergänzend noch einmal folgendes ganz deutlich hervorheben, auch wenn alle Flughafengegner das auf keinem Fall einsehen werden und überhaupt gar nicht hören wollen, bitte nie die Ursache/Wirkung aus dem Auge verlieren und nebenbei fair bleiben. Denn der Kausalität, diesem grossen Naturgesetz kann sich niemand entziehen. Alle Gegner verschweigen mehr oder weniger ganz bewusst, das bei einem Ausbau des Flughafens 2005, wie vorgesehen mit einer Basis und 19 Destinationen, Infratil mit Sicherheit nicht ausgestiegen wäre, sondern bereits bei 1,8 Millionen Passagieren keine Verluste mehr gemacht hätte. Welcher Investor steigt dann noch aus?

Bei diesem Gezeter allerdings, das man auch in Neuseeland online lesen kann, war nichts anderes zu erwarten (Ursache/Wirkung). Dann wären nämlich diese 27 Millionen (?) die den Bürgern immer vor die Augen gehalten werden, gar nicht zur Rückzahlung fällig geworden. Ich bin sicher,dass noch einmal die gleiche Summe in den Einzelhandel, Hotels und Restaurantes usw., also in die Region Lübeck (mit Umland) geflossen wären. Dabei hätte der Flughafen mit Sicherheit noch keine schwarzen Zahlen schreiben können, aber auch keine grossen Verluste mehr gehabt. Der Flughafen wird noch die nächsten 10 Jahre investieren müssen, um gewinnbringend arbeiten zu können, aber auch das generiert Arbeitsplätze.

Das gilt übrigens für jedes Bauvorhaben, das durch Verzögerungstaktik unnötig in die Länge gezogen wird. Bei Bauvorhaben die alle vorher bereits genehmigt waren, wie der Flughafen, die A20 oder die Elektrifizierung der Bahnstrecke Hamburg - Kiel nur um drei zu nennen, wurden dadurch soviel Millionen unsinnig versenkt (dieses Wort wird von den Gegner gern angewandt). Sie vergessen dabei nur bewusst oder auch unbewusst, dass sie die Ursache der Kostenexplosionen und des Versenkens sind. Mit diesem Geld der drei genannten Bauvorhaben hätte man meiner Meinung nach mehr als 250 Millionen (kein Kredit) in unseren Flughafen investieren können, wo stünden wir dann? Dies gilt insbesondere für infrastrukturelle Baumassnahmen, wie Strassen (z.B. A20), denn wir alle vergessen immer, dass die gesamten Stunden die von Berufsfahrern im Stau verbracht werden, von uns Bürgern bezahlt werden müssen. Sie werden auf die Waren oder Dienstleistungen umgelegt. Ich habe einmal grob ausgerechnet, dass dadurch allein im Lübecker Raum, also bis Rostock als die A20 noch nicht fertig war, im Jahr Milliarden an umgelegten Staustunden angefallen sind. Es existiert darüber auch eine Studie von BMW und ADAC, siehe Gerald Fränkl; Stau kostet 122 Milliarden  Euro pro Jahr. Das ist mit einer der Gründe, warum eine Gemeinde immer mehr verschuldet, auch in Lübeck ist das der Fall. Also noch einmal, Auseinandersetzungen und Streit bei grossen Vorhaben müssen sein, nur bitte zur rechten Zeit und nicht wenn die Baugenehmigung da ist.

Ich bin allerdings davon überzeugt, dass das den Gegnern (schon der Ausdruck ist eigentlich unangebracht, aber sie machen sich ja selbst zum Gegner) überhaupt nicht interessiert, denn die Millionenkosten zahlt ja der Bürger und der lässt sich dann auch noch häufig freiwillig vor den Karren spannen.
Also weiter mit dem Gezeter, so können wir auch Millionen versenken und alle Schwarzseher werden dann nämlich recht behalten.

Peter Schürmann

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