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Geschrieben von: LN Beitrag Dienstag, den 29. Dezember 2009 um 00:00 Uhr

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atlantichotel_lnEs wird das nobelstes Hotel auf der Altstadtinsel. Jetzt wird dem Gebäude ein Gesicht verpasst. Noch sind es drei Monate bis zur Eröffnung. Wenn der Blick zur Restaurantdecke schweift, fallen den Augen etliche Kabel entgegen. An den Enden sind sie in ein Rund gewickelt – orangefarben und weiß. Lampen sollen demnächst von dort aus über Tischen hängen, die es jetzt noch nicht gibt.
Bis zu 125 Gäste können dort speisen und dabei durch die Glasfront zur Schmiedestraße blicken. Etwas weiter rechts wird eine offene Wand errichtet, in der ein Kaminfeuer lodert und so Lobby, Rezeption und Haupteingang abtrennt. Noch ist das alles schwer vorstellbar, denn das Erdgeschoss des Atlantic Hotels besteht derzeit aus blankem Beton. Das wird sich ändern. Noch sind es drei Monate bis zur Eröffnung.
„60 Prozent des Ausbaus sind fertig", sagt Bauleiter Tobias Lökenhoff. Die Haustechnik ist schon etwas weiter – fast 80 Prozent sind schon fertig. 130 Arbeiter aus der Region werkeln derzeit an dem einzigen Vier-Sterne-Plus-Hotel, das auf atlantichotel_lnder lübschen Altstadtinsel steht. Am 20. März sollen die ersten Gäste dort eine Nacht verbringen. Bis dahin müssen die 125 000 sandfarbenen Klinkersteine rund um das Hotel angebracht sein, 135 Bäder gefliest, etliche Teppichböden verlegt und die komplette Inneneinrichtung eingebaut sein.
In den acht Stockwerken – inklusive zwei Untergeschossen und einem Staffelgeschoss auf dem Dach – wurden 520 Tonnen Stahl verbaut und 3500 Kubikmeter Beton in Wände und Decken gegossen. Auf der Bruttogeschossfläche von 11 200 Quadratmetern sind 135 Zimmer untergebracht, etliche Konferenzräume, ein Restaurant, Weinkeller und ganz oben ein Wellness-Bereich und ein Festsaal mit Blick auf die Türme Lübecks. Hoteldirektor Jens Schultz kann es kaum erwarten, bis das Hotel so aussieht, wie es seine Pläne im Baubüro zeigen. Als Farbe dominiert ein dunkles Braun. Modernes Design made in Lübeck ist angesagt. Seit August ist Schultz vor Ort, stellt seine Mannschaft zusammen. 65 Leute werden künftig im Hotel an der Kirche St. Petri arbeiten. „Wir sind auch stolz, dann ein schönes, neues Produkt zu präsentieren", sagt Schultz. 21 Millionen Euro kostet es. Noch sind es drei Monate bis zur Eröffnung.
Wer im Festsaal steht, weiß was Schultz meint. Er liegt im obersten Stockwerk – von der Terrasse vor der Fensterfront ist der Petri-Turm zum Greifen nahe, das Holstentor in Sichtweite und St. Marien ragt in die Höhe. Auf 125 Quadratmeter können hier bis zu 80 Gäste beköstigt werden – und mit Blick über die Dächer der Altstadt feiern. Das Hotel bis in diese Höhe zu ziehen, war nicht so einfach. Denn auf dem Areal zwischen Schmiedestraße und Kleiner Kiesau, auf dem es erbaut ist, gibt es einen satten Höhenunterschied. Zu sehen ist das vor allem, wenn man von der Kleinen Kiesau das neue Hotel betritt: Das Treppenhaus führt über 40 Stufen zum Haupteingang in der Schmiedestraße – und hat eine Höhe von 15 Meter. Um das Erdgeschoss zu bauen, mussten Lökenhoff und seine Mannen die Decken mit einem Gerüst abstützen – das wiederum auf einem schrägen Untergrund stand. Zudem war das Erdreich kniffelig. 200 Pfähle mussten 30 Meter tief in den Boden gebohrt werden, damit das Hotel festen Grund unter sich hat. Besonderheit Nummer drei: Das Hotel ist nicht rechteckig – sondern hat einen schönen Schwung, der sich an die Schmiedestraße schmiegt. Deshalb wurden kaum Fertigteile verwendet, sondern alles musste verschalt und gegossen werden. Die bautechnischen Details sind vergessen, jetzt wird dem Gebäude ein Gesicht gegeben. Noch sind es drei Monate bis zur Eröffnung.
Von Josephine von Zastrow
ln-online/lokales vom 29.12.2009 00:00
Schöner Schwung: Das neue Hotel in der Schmiedestraße biegt sich sanft mit dem Verlauf der Straße. 21 Millionen Euro hat der Neubau gekostet – eröffnet werden soll die Nobelherberge Ende März 2010. Früher stand auf dem Areal das Gesundheitsamt, das abgerissen wurde.
Nebenan ist das Zentralbad, zu dem es einen direkten Zugang für Hotelgäste gibt. Foto: ULF-KERSTEN NEELSEN
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