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Geschrieben von: LN Beitrag Donnerstag, den 14. Januar 2010 um 00:00 Uhr

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01.eiszeit_in_der_cityEiszeit in der City.- Eisplatten vor Geschäften, Gehwege, die nur unter Gefahren zu passieren sind: Lübecks City ist derzeit für viele ein unschönes Abenteuer. Und zack, schon liegt der junge Mann mitsamt seinen Einkäufen auf der Eisplatte in der Wahmstraße. Passiert ist nichts – aber der Sturz hätte sich vermeiden lassen, wäre er auf dem schmalen, geräumten Streifen unmittelbar vor den Geschäften gelaufen.
Nicht überall ist es so einfach, Ausrutscher zu vermeiden. Gleich gegenüber vor dem Haerder-Center ist bis auf die Buswartehäuschen nichts geräumt. Und in der Holstenstraße rutschte der Stockelsdorfer Dieter Redemann gleich zweimal aus und fiel hin. „Die Hauseigentümer müssen räumen! Die Stadt macht nichts", so Redemann.
01.eiszeit_in_der_cityAuch im Seniorenbeirat war die Eis-City gestern Thema. „Viele Mitglieder sagten, die Innenstadt sei sehr schwer zugänglich, und man müsse schon ganz grobes Winterschuhwerk tragen", sagt Beirats-Vorsitzender Karl-Theodor Junge. „Ein Problem – auch für Mütter mit Kinderwagen und für Behinderte." Die Hauseigentümer, meinen Junge und seine Kollegen, „müssten sich mehr darum kümmern und stärker in die Pflicht genommen werden".Hans Frick, Vorsitzender des Einzelhandelsverbandes Nordost und mit eigenem Geschäft in der Beckergrube ansässig, hat ebenfalls seine Erfahrungen mit schlecht geräumten Gehwegen gemacht. „Manche Geschäftsinhaber kommen erst um 8 oder gar 9 Uhr, bis dahin wurde dann in den vergangenen Tagen der Schnee oft zu den bereits geräumten Grundstücken rübergetragen und festgetreten." Für die Stadt hingegen bricht er eine Lanze: „In der Beckergrube hat sie eifrig geräumt und gestreut." Von Kunden hat Frick jedoch gehört, dass „früher der Schnee in der Innenstadt abgefahren wurde, was heute ja wohl nicht mehr der Fall ist". Weshalb nun mitten in der Breiten Straße, in der Wahmstraße und an anderen Stellen der City große Flächen aus angetautem und dann wieder gefrorenem Schnee Passanten ins Schleudern bringen.
„Dass gar nichts mehr abgefahren wird, kann man nicht sagen, das hängt immer von der Schneemenge ab", erklärt Cornelia Tews von den Entsorgungsbetrieben. Sie versicherte jedoch gestern Nachmittag, die Breite Straße erneut mit Sand abzustreuen. „Mehr können wir nicht machen." Wer wo räumen muss, regelt eine Satzung. Während in der Breiten Straße die Stadt zuständig ist, müssen an vielen anderen Stellen die Gebäudebesitzer ran. Wer für die Fläche vor dem Haerder-Center zuständig ist, blieb unklar. Während Tews sagt, das sei Anliegersache, versichert Center-Manager Gerald Gorny, es handele sich um eine städtische Fläche. „Unser Bereich ist durch eine andere Pflasterung klar gekennzeichnet, diesen haben wir auch geräumt. "
Wohl dem, der die Tauphase am Montag nutzte, um den Schnee vom Gehweg vor seinem Geschäft wegzuschaufeln, bevor die Masse wieder gefror – so wie Ole Ginap von Betten Struve. Allen anderen bleibt derzeit nur, das Eis mit Sand oder Granulat abzustumpfen. Cornelia Tews hat derweil noch ein paar Tipps für Fußgänger parat: „Vorsichtig gehen, Spikes oder Lederriemen umbinden oder Socken über die Schuhe ziehen."
Von Sabine Risch
ln-online/lokales vom 14.01.2010 00:00
Dickes Eis, wenig Granulat: der Fußweg an der Wahmstraße. Foto: HELGE VON SCHWARTZ
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