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Geschrieben von: LN Beitrag Donnerstag, den 14. Januar 2010 um 00:00 Uhr

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08.neujahrsempfang - Wenn 1750 Menschen aus Wirtschaft und Politik beim IHK-Neujahrsempfang zusammenkommen, gibt es reichlich Gesprächsstoff. Das Topthema gestern Abend: Wer führt künftig die IHK?
Je später der Abend, desto größer die Trauben rund um die Bierstände und Stehtische: Der traditionelle Neujahrsempfang der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Lübeck war für die 1750 Gäste wieder ein idealer Treffpunkt, um neue Kontakte zu knüpfen und Pläne zu schmieden. Als die Reden verdaut und der Labskaus vertilgt war, begann für viele der gemütliche Teil des Abends: Klönen bei einem Glas Bier oder Wein. „Das ist eine gute Sache. Der IHK-Neujahrsempfang ist ein echter Renner und hat sich zur größten Kontaktbörse in ganz Schleswig-Holstein entwickelt", sagt Lübecks stellvertretender Stadtpräsident Peter Sünnenwold, der seit vielen Jahren als Gast dabei ist.
„Man unterhält sich ungezwungen in angenehmer Atmosphäre." Auch Dirk Gerdes, Geschäftsführer des Koordinierungsbüros Wirtschaft Lübeck (KWL), möchte den Empfang nicht missen. „Über das Jahr gesehen ist das die größte Kontaktbörse, die wir haben." Es sei aber auch ein sehr schöner Anlass, bestehende Kontakte zu vertiefen – und das gehe oft bis tief in die Nacht.
08.neujahrsempfangGestern Abend hatten die Gäste ein ganz besonderes Thema: Wer bildet wohl die künftige Führung der IHK zu Lübeck? So lautete die Frage, die an jedem Tisch diskutiert wurde. Nach Präses Bernd Jorkisch, der nach zwei Amtszeiten nicht wieder kandidieren darf, muss die Kammer auch einen neuen Hauptgeschäftsführer finden, weil Amtsinhaber Bernd Rohwer auf eigenen Wunsch Ende März ausscheidet. Mit wem geht es nun weiter? Die Gerüchteküche brodelte. Gespräche über die Rohwer- Nachfolge werden geführt, aber noch sei nichts spruchreif, heißt es. Christoph Andreas Leicht, geschäftsführender Gesellschafter des Hansa-Parks Sierksdorf (Kreis Ostholstein), wird als erster Kandidat für das Amt des IHK-Präses gehandelt. Doch auch den Amtsinhaber möchten viele in einer aktiven Rolle sehen. „Ich würde mir wünschen, dass Jorkisch auch weiterhin eine führende Rolle spielt", sagte Sünnenwold.
„Unter Jorkisch und Rohwer ist es zu einer deutlich engeren Zusammenarbeit zwischen der Wirtschaft und der IHK gekommen", lobte Stephan Göttsche, Geschäftsführer der Grundfos Pumpenfabrik in Wahlstedt. Das habe vielen Unternehmern gut gefallen. Unter Jorkisch und Rohwer habe die IHK eine „erstklassige Rolle als Vermittler und als Motor" für die Wirtschaft gespielt, erklärte Göttsche, der mit seiner Firma auch im Netzwerk „Hansebelt" engagiert ist. „Als Hauptgeschäftsführers wünsche ich mir jemanden, der praxisorientiert wie Rohwer und kein reiner Funktionär ist", so Göttsche.
Norbert Basler, Chef der Basler AG in Ahrensburg, war gestern zum ersten Mal beim IHK-Neujahrsempfang. „Ich hoffe, dass ich einiges von den politischen Plänen der Landesregierung höre", sagte er. Auch er hielt die Nachfolgediskussion für ein großes Thema des Abends: „Ich bin gespannt, was sich ergibt. Ich freue mich aber, dass Herr Rohwer sich weiter stark um den Hansebelt kümmern will", sagte Basler, der Sprecher der Initiative ist. Der Zusammenschluss von bisher 25 Unternehmen will bei seiner nächsten Sitzung Mitte März neue Mitglieder aufnehmen. „Es gibt einige Interessenten, die mitmachen wollen", berichtete Sabine Hackenjos, die Hansebelt- Koordinatorin der IHK.
Im MuK-Foyer präsentierte sich neben anderen Firmen auch die LN-Akademie. „Der Marktplatz der Begegnungen wird sehr gut angenommen. Man sollte immer genug Visitenkarten dabei haben", erklärte Can Özren von der IHK.
Von Christian Risch
ln-online/lokales vom 14.01.2010 08:38
Foto: Die Spitzen der neuen Koalition zu Besuch in der MuK: Peter Harry Carstensen (l.) und Wolfgang Kubicki. Foto: Wolfgang Maxwitat
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