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Geschrieben von: HL-live Donnerstag, den 14. Januar 2010 um 00:00 Uhr

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06.aqua_top_wird_nichtAm Montag gab es im Wirtschaftsausschuss heftige Kritik am Maritim. Es verzögere den Abriss des AquaTop erneut (wir berichteten). Das Maritim weist die Vorwürfe der Lübecker Politiker zurück. Schuld an der erneuten Verzögerung sei die städtische KWL. Hintergrund des Streits ist die Anfahrtsmöglichkeit für die Feuerwehr. Im Zuge des geplanten AquaTop Abrisses auch eine Terrasse abgerissen werden, die als Zufahrt und Aufstellungsfläche des Hotel- und Residenzgebäudes für die Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge dienen. "Überaschenderweise war der KWL GmbH (die die Abrissarbeiten für die Hansestadt Lübeck durchführen soll) nicht klar, dass für die Zeit des Abrisses eine alternative Rettungszufahrt gewährleistet werden muss", so die Maritim Hotelgesellschaft mbH. "Nachdem die Maritim Hotelgesellschaft mbH darauf hingewiesen hat, schlug die Stadt Mitte Dezember 2009 (!) schließlich vor, diese alternative Rettungszufahrt über die Dachfläche des Maritim Hallenbades zu führen.
Diese Dachfläche über den Maritim Hallenbad ist allerdings das gemeinschaftliche Eigentum der Eigentümergemeinschaft am Grundstück bestehend aus der Maritim Hotelgesellschaft mbH und 375 Residenz-Eigentümer und somit nicht in dem Besitz der Maritim Hotelgesellschaft mbH. Die Maritim Hotelgesellschaft mbH hat daher die Stadt wiederum darauf hingewiesen, dass diese Planung der Abstimmung mit der Eigentümergemeinschaft bedarf."

Schuld sei also nicht das Maritim, sondern ein Planungsfehler der Stadt. "Vielmehr ist es so, dass nur auf Grund der Hinweise der Maritim Hotelgesellschaft mbH diese Planungsfehler erkannt wurden und man deswegen heute überhaupt in der Lage ist, ein ordnungsgemäßes Abrissverfahren einleiten zu können."

Die Maritim Hotelgesellschaft mbH weist auch darauf hin, "dass die von Seiten der Stadt in der Presse dargestellte mündliche Abrissgenehmigung der Maritim Hotelgesellschaft mbH im Zusammenhang stand mit mündlichen Zusagen von Senatoren der Hansestadt Lübeck und Politikvertretern, die sich nach Prüfung durch die Fachabteilungen der Verwaltungsbehörden allesamt als nicht haltbar herausgestellt haben."

Als merkwürdig bezeichnet des die Gesellschaft, dass die Lübecker Politiker dem Maritim vorwerfen "Eigentum verpflichtet" und Lübeck als der Eigentümer des AquaTops sein Eigentum seit vielen Jahren vergammeln lässt und vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommt.

Autor: Maritim/red. vom 14.01.2010 15.31
Hl-live online
Foto: Das AquaTop steht weiterhin. Das Maritim sieht die Verantwortung bei der Stadt.
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