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Geschrieben von: LN Beitrag Samstag, den 23. Januar 2010 um 00:00 Uhr

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14.umzug_hansekontor- Dr. Klein wird trotz Finanzkrise immer größer: Im letzten Jahr hat das Lübecker Unternehmen sein bundesweites Filialnetz weiter ausgebaut. In einem Lübecker Wohnhaus in der Rotlöscherstraße 43 fing es 1954 an. Heute ist der Allfinanzdienstleister Dr. Klein & Co. AG als einer der großen Anbieter im Internet präsent und hat seinen Filialbetrieb im Bundesgebiet weiter ausgebaut. „Und das trotz des wegen der Wirtschaftskrise und der Turbulenzen an den Finanzmärkten sehr schwierigen Marktumfeldes", sagt Vorstandmitglied Stephan Gawarecki. Das Filialnetz, das im Franchise-System mit eigenständigen Unternehmern geführt wird, habe im Jahr 2008 aus 154 Standorten bestanden. Im vergangenen Jahr seien 21 weitere Standorte eröffnet worden, sagt Gawarecki. Vermittelten 2008 bundesweit noch 235 Berater Produkte aus den Bereichen Finanzierung, Geldanlage und Vorsorge, waren es ein Jahr später schon 394 Berater. „Das entspricht einem Wachstum von 68 Prozent", so der Dr.-Klein-Vorstand.
In der Baufinanzierung habe das vermittelte Darlehensvolumen stabil gehalten werden können. Kräftige Zuwächse habe es dagegen bei Krankenversicherungen mit 63 Prozent gegeben, und bei Lebensversicherungen sei die Bewertungssumme um 158 Prozent gestiegen. Auch im laufenden Jahr will das Lübecker Unternehmen seine Vertriebskapazitäten weiter ausbauen.
Dr. Klein beschäftigt am Standort Lübeck rund 200 Mitarbeiter, die hauptsächlich in der Telefonberatung tätig sind. Damit wird auch das Geld verdient. Im Internet bietet das Unternehmen die Vermittlung von Krediten, Baudarlehen oder andere Bankdienstleistungen an. Bei Bedarf kann der interessierte Kunde Details bei den Servicemitarbeitern erfragen. Kommt ein Abschluss zustande, kassiert Dr. Klein Provisionen. „Wir sind ein unabhängiges Beratungsunternehmen, an dem kein Produktgeber, ob Versicherungsunternehmen oder Bank, nennenswert beteiligt ist und damit Einfluss auf die Produktempfehlungen nehmen könnte", betont Gawarecki.
Dr. Klein gehört zur Hypoport AG, die an der Börse notiert wird. In den ersten drei Quartalen 2009 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent auf 37,5 Millionen Euro. Der Gewinn vor Ertragssteuern sank im Vergleichszeitraum dagegen um 32 Prozent von 6,1 Millionen Euro auf 4,1 Millionen Euro. Die große Mehrheit der Hypoport-Aktien hält das Management selbst. Nur 20 Prozent der Papiere sind im Streubesitz. Derzeit wird die Aktie mit 8,40 Euro gehandelt. Bei der Erstnotiz im Herbst 2007 waren es noch über 17 Euro.
Von Gerhard Krüger
ln-online/lokales vom 23.01.2010 00:00:08
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