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Geschrieben von: LN Beitrag Freitag, den 29. Januar 2010 um 00:00 Uhr

08.luebecks_teurer_trendStadt plant neues Baugebiet. Wohnen am Wasser ist in Lübeck populär. Jetzt will die SPD auch im Stadtteil St. Lorenz Süd ein solches Baugebiet ausweisen. Zudem sind die Stadtwerke dabei, ihr Areal dort zu verkaufen. Es ist ein unentdecktes Stück Lübeck: Zwischen der Moislinger Allee, der Lachswehrallee und dem Stadtgraben befindet sich ein insgesamt 46 000 Quadratmeter großes Areal.
Es grenzt an die Wielandstraße an. Dort haben die Stadtwerke ihr Betriebsgelände, teilweise liegen Flächen aber auch nur brach, oder es parken Autos dort. Ulrich Pluschkell, verkehrspolitischer Sprecher der SPD und Ortsvereinschef von St. Lorenz, will etwas aus dem Areal machen. Denn das wenig beachtete Gelände mündet an den lauschigen Wasserlauf des Stadtgrabens, der dort fließt, und hat eine außergewöhnliche Lage.
08.luebecks_teurer_trend„Wohnen und Freizeit am Wasser" will Pluschkell am sogenannten Stadtgrabenknie (der Wasserverlauf macht hier einen Knick) entwickeln – und der Bauausschuss hat seinem Vorschlag zugestimmt. „Es soll hier aber nicht alles privat und ganz schick werden", betont er. Pluschkell stellt sich eine Blockbebauung mit zwei bis drei Geschossen vor, ähnlich wie es sie bereits in der Nähe gibt. Auf dem Areal befinden sich Parkplätze, die derzeit von Dräger gebraucht werden. „Doch die Nutzung läuft demnächst aus", so Pluschkell. Außerdem steht auf dem Areal ein altes Fabrikgebäude, in dem eine Kindertagesstätte und Räume eines Theaters untergebracht sind. „Das kann beides auch in die Entwicklung integriert werden", so Pluschkell. Für ihn ist wichtig, dass die Bebauung nicht bis an den Stadtgraben reicht, sondern sich in der Nähe des Wassers Parkgelände, Bolz- oder Spielplätze befinden. „Außerdem soll es einen Uferweg geben", so Pluschkell.
Der südliche Bereich gehört zu großen Teilen der Stadt, der nördliche ist im Besitz der Stadtwerke. Dafür werden bereits Pläne erarbeitet. Die Stadtwerke sind in Verhandlungen mit einem Investor. Nach LN-Informationen will der Hamburger Projektentwickler Imetas das Gelände kaufen, es läuft ein Architekturwettbewerb zwischen vier Büros. Imetas ist in der Hansestadt bekannt, das Unternehmen hatte sich für den Grünstrand in Travemünde interessiert. Nach dem derzeitigen Stand der Pläne wollen die Stadtwerke ihre Verwaltung auf dem Gelände am Stadtgraben erhalten. Der Knackpunkt bei dem Vorhaben sind die Altlasten, denn auf dem Gelände stand früher das alte Gaswerk. Stadtwerke-Sprecher Lars Hertrampf bestätigt die Verkaufsabsichten, will sich aber zu weiteren Details nicht äußern.
Für das Gelände der Stadt erarbeitet die Verwaltung jetzt Vorschläge für einen Bebauungsplan, dann muss ein Investor für die Fläche gefunden werden. Dass es an Interessenten nicht mangeln wird, davon ist Pluschkell überzeugt. „Der Trend geht zum ,Wohnen am Wasser'", sagt er. Das sehe man an der Falkenstraße, dort baut derzeit der Bauverein Luxuswohnungen mit Blick auf Lübecks Altstadt, und auch in der Wallstraße hat der Bauverein bereits solche Häuser errichtet. Im Bau sind zurzeit auch Stadthäuser und Eigentumswohnungen zwischen der Charlottenstraße und dem Elbe-Lübeck-Kanal.
Stadtplaner Herbert Schnabel bewertet das gesamte Areal am Stadtgraben als „fantastische Lage". Denn man wohne dort am Wasser, könne zu Fuß zum Hauptbahnhof und auch in die City gehen und habe einen Blick auf die Altstadtinsel. Vor zwanzig Jahren gab es bereits einen Vorstoß, das Areal zu entwickeln. Damals hagelte es allerdings Proteste der Bürger. Ihnen war die Bebauung zu massiv und zu nah am Wasser. Pluschkell ist überzeugt davon, dass die Pläne diesmal verträglicher ausfallen und die Bürger dem Vorhaben aufgeschlossen gegenüber stehen. Pluschkell will, dass trotz Bebauung in dem Bereich viel Grün vorhanden bleibt. „Davon gibt es in St. Lorenz leider nicht so viel."

Von Josephine von Zastrow
Ln-online/lokales vom 29.01.2010 10:56
Foto: Schöner Leben am Wasser: Dort wo jetzt weißer Schnee liegt, will Ulrich Pluschkell Wohnen am Stadtgraben ermöglichen. Foto: TIM JELONNEK

Hagen von Tronje schrieb am 29.01.2010 09:23:
Es wäre wichtiger erst einmal die Grundvoraussetzungen für ein lebenswertes Lübeck zu schaffen.
Denn da Stimmt nichts,es sei denn das dieses Gebiet nur für Fußgänger und Radfahrer die nicht in Urlaub fliegen wollen ,ausgeschrieben werden soll.
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