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Geschrieben von: HL-live Montag, den 01. Februar 2010 um 00:00 Uhr

05.arbeitsmarkt_am_fehmarnbeltwächst zusammen. Mit 2,9 Millionen Euro fördert die Europäische Union das Projekt "Pro-Net" der Berufsausbildungs- und Qualifizierungsagentur Lübeck (BQL) GmbH. Das Ziel ist ein gemeinsamer Bildungsmarkt auf beiden Seiten des Fehmarnbeltes. Die Freude in der Berufsausbildungs- und Qualifizierungsagentur Lübeck (BQL) GmbH war groß, als Anfang Januar nach mehr als einem Jahr
Planungsarbeit mit vielen kleineren und größeren Hürden der endgültige Bewilligungsbescheid für das INTERREG IV A Projekt "Pro-Net" einging. Gemeinsam mit drei dänischen Berufsbildungseinrichtungen und zwei Bildungsträgern aus dem Schleswig - Holsteinischen Teil der INTERREG IV A Förderregion plant die BQL GmbH den Aufbau eines Fehmarnbelt-Bildungsnetzwerks.
05.arbeitsmarkt_am_fehmarnbeltIn Kooperation mit der öffentlichen Verwaltung, Betrieben der freien Wirtschaft, Schulen, berufsständischen Institutionen sowie weiteren Bildungseinrichtungen der Regionen Sjælland, Ostholstein, Plön und der Hansestadt Lübeck möchten die Akteure des Projektes das Bildungsangebot für junge Menschen mit geringen Integrationschancen in den Arbeitsmarkt verbessern.
"Dabei kommt uns die mehrjährige Erfahrung in der Durchführung von INTERREG - Projekten sehr zu Gute. Während dieser Zeit konnten wir vielfältige deutsch - dänische Kontakte knüpfen, ohne die der Aufbau eines solch umfassenden Netzwerks nicht möglich wäre", so Geschäftsführer Holger Graw. Geplant sind unter anderem ein umfassender Austausch von Know How im Bereich der beruflichen Bildung von benachteiligten jungen Menschen, die Weiterentwicklung von bestehenden Berufsbildungskonzepten sowie die Förderung und Verankerung einer einheitlichen deutsch-dänischen Schulform (Produktionsschule).
Darüber hinaus ermöglicht das Projekt jungen Menschen die Teilnahme an deutsch-dänischen beruflichen Qualifizierungskursen. Nicht zuletzt möchten die Akteure des Projekts mit dem Aufbau eines dänisch - deutschen maritimen "Berufstrainingsbereichs" für die oben genannte Zielgruppe die Stärken der Region als maritimer Wirtschafts- und Freizeitbereich nutzen.
Der geplante Bau der Fehmarnbelt-Querung zeigt nach Meinung der Beteiligten deutlich, dass die Ostseeregionen beiderseits der deutsch-dänischen Grenze wirtschaftlich und kulturell immer stärker zusammenwachsen und der dänisch-deutsche Arbeitsmarkt Fehmarnbelt zunehmend an Bedeutung gewinnt.
In diesem Sinne möchte das geplante Netzwerk den "Brückenbau" im deutsch-dänischen Bildungsbereich unterstützen. Das Projekt wird von der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert
Autor: BQL vom 01.02.2010 10.55
HL-live
Foto: Dänische und deutsche Jugendliche sollen in Zukunft gemeinsam lernen. Foto: BQL
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