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Geschrieben von: HL-live Samstag, den 06. Februar 2010 um 00:00 Uhr

07_17_millionen_kompetenzzentrum1,7 Millionen Euro für Kompetenzzentrum der FH Lübeck. Für das Centrum "Industrielle Biotechnologie" (CIB) an der Fachhochschule Lübeck ist am Freitagabend mit einem Scheck über 1,7 Millionen Euro der offizielle Startschuss gegeben worden. Im Rahmen des Neujahrsempfangs der Hochschule hat Wirtschaftsminister Jost de Jager dem Leiter des neuen Kompetenzzentrums, Prof. Dr. Uwe Englisch
und dem Geschäftsführer der Fachhochschule Lübeck Forschungs GmbH, Prof. Dr.-Ing. Klaus-Peter Wolf-Regett, einen Förderbescheid über rund 1,7 Millionen Euro überreicht. Das gesamte Projektvolumen beträgt circa zwei Millionen Euro.
07_17_millionen_kompetenzzentrumDas neue Zentrum wird die an der Fachhochschule Lübeck stark nachgefragten exzellenten wissenschaftlichen Kompetenzen im Bereich der "Industriellen Biotechnologie" bündeln und ausbauen. In 2011 sollen sie in einem geplanten Neubau auch räumlich zusammengeführt werden. Dieses "Biotechnikum" wird mit rund 4,9 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II finanziert. Darüber hinaus stellt die Possehl Stiftung für die technische Ausstattung des "Biotechnikums" eine Million Euro zur Verfügung.
"Das Centrum industrielle Biotechnologie wird ein attraktiver Kooperationspartner für die Industrie bei der wissenschaftlichen Optimierung ihrer Produkte und Herstellungsprozesse. Vor allem profitieren davon die chemische und pharmazeutische Industrie, die Biomedizintechnik sowie die Lebensmittelindustrie", sagte de Jager bei der Übergabe des Bescheides. Durch die Bündelung der einzelnen Kompetenzfelder entsteht eine interdisziplinäre Forschungs- und Technologieplattform, die spezielle Dienstleistungen für Innovationen in der Wirtschaft entwickelt. Gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen sollen so - ohne Vorhaltung größerer eigener Forschungsabteilungen - die Chancen und Perspektiven neuer Technologien und Verfahren aufgezeigt werden.
Die "industrielle Biotechnologie" ist eines der zukünftigen Wachstumsfelder. Dies ist sowohl durch neue Entwicklungen auf der Ebene der Nachhaltigkeit von Ressourcen (Erdöl/nachwachsende Rohstoffe) als auch auf der Prozessebene (Energieeinsparung, Abfallminimierung, Kreislaufprozesse etc.) gekennzeichnet.
Im Kompetenzzentrum sollen speziell neue nachhaltige Prozesse entwickelt werden, die für Unternehmen, insbesondere KMUs, von Bedeutung sind. Die Entwicklung dieser Prozesse umfasst z.B. die Substitution konventioneller chemischer Prozesse durch biotechnologische Verfahren oder die stoffliche/energetische
Nutzung von Nebenprodukten oder Reststoffen.
Autor: WiMi vom 06.02.2010 16.49
HL-live
Foto: Insgesamt werden an der Fachochschule Lübeck rund 4,9 Millionen Euro investiert.
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