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Geschrieben von: HL-live Montag, den 04. Januar 2010 um 00:00 Uhr

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02.philharmonie_der_nationen0108Justus Frantz und die "Philharmonia of the Nations" sind am Samstag, 8. Januar 2010, um 20 Uhr in der MuK zu Gast. Auf dem Programm stehen Beethovens 5. Klavier-Konzert und musikalische Überraschungen."Let's make music as friends" - Leonard Bernsteins Credo von einem internationalen, jungen, professionellen Orchester war Inspiration und Ansporn zugleich für Justus Frantz,
1995 die Philharmonie of the Nations zu gründen. Musiker aus 40 Nationen und fünf Kontinenten kommen hier unter ihrem Dirigenten Justus Frantz zusammen. Es musizieren Serben mit Slowenen, Syrer mit Israelis, Chinesen mit Franzosen, Russen und Italienern. Das Geheimnis ihrer friedlichen Koexistenz ist ihre gemeinsame Sprache - die Musik. Justus Frantz gelang es, aus dem Orchester einen Klangkörper mit Weltniveau zu formen, was unter anderem in zahlreichen 02.philharmonie_der_nationen0108CD-Einspielungen dokumentiert wird. Der Leiter der Salzburger Festspiele, Prof. Dr. Peter Ruzicka, zählt die Live-Aufnahme der 2. Sinfonie von Jean Sibelius zu den "erfülltesten und wertvollsten" überhaupt.

Justus Frantz ist Chefdirigent der Philharmonie of the Nations. Daneben arbeitet er regelmäßig mit namhaften Orchestern aus der ganzen Welt zusammen, wie mit dem Orchester des Mariinsky Theaters St. Petersburg, dem China Philharmonic Orchestra, dem Great Symphony Orchestra Moscow, dem KZN Philharmonic Orchestra in Durban, dem Georgischen Kammerorchester und der Sinfonia Varsovia. Zum Jahreswechsel 2005 dirigierte er das Beijing New Year Concert mit dem Beijing Symphony Orchestra.

Justus Frantz wuchs im ostholsteinischen Testorf auf. Nach dem Klavierstudium bei Eliza Hansen in Hamburg und Wilhelm Kempff in Positano sowie den Dirigierstudium bei Wilhelm Brückner-Rückeberg in Hamburg gewann er erstmals 1967 als Pianist und Preisträger beim Internationalen Musikwettbewerb in München die Aufmerksamkeit eines größeren Publikums. Als Herbert von Karajan den jungen Musiker 1970 engagierte, gelang der internationale Durchbruch. Tourneen mit den Berliner Philharmonikern, den Wiener Philharmonikern, dem Orchestre de Paris und der Tschechischen Philharmonie durch Frankreich, Deutschland und Österreich sowie Auftritte bei den Salzburger Festspielen folgten. Auftritte mit Leonard Bernstein und den New Yorker Philharmonikern 1975 in den USA begründeten die kreative Freundschaft zwischen dem jungen Pianisten und dem amerikanischen Komponisten und Dirigenten, auf dessen Wunsch und Inspiration die Gründung der Philharmonie of the Nations zurückgeht.

Karten gibt es im Vorverkauf für 24,50 bis 61,50 Euro zuzüglich Gebühren bei tips&TICKETS in der MuK und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Autor: MuK/red. vom 04.01.2010 16.29
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