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Geschrieben von: LN Beitrag Samstag, den 06. März 2010 um 00:00 Uhr

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003.luebecks_neue_citySo soll die Achse Klingenberg – Schrangen ab 2012 aussehen. Deshalb wird die Altstadt nun für drei Jahre zur Dauerbaustelle.
Lübecks neue City – jetzt geht's los. Start frei für die größte Schönheitskur der Lübecker Altstadt: Ab sofort wird die Achse vom Klingenberg bis zum Schrangen runderneuert.

Die neue Flaniermeile kostet 11,2 Millionen Euro. Insgesamt werden 14 200 Quadratmeter neu gepflastert. 2012 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. „Damit wird die Attraktivität der Einkaufsstadt Lübeck gesteigert – für die Touristen, für die Bewohner und für den Handel", freut sich Bürgermeister Bernd Saxe (SPD).

Begonnen wird am Klingenberg. Dort wird die Baustelle jetzt eingerichtet – am 15. März kommen die ersten Arbeiter. Ende März wird der Verkehr von der Schmiedestraße über den Klingenberg auf die Mühlenstraße umgeleitet. Dann gibt es keine Durchfahrt mehr zum Pferdemarkt. Dort können die Autos dann in zwei Richtungen fahren, dafür fallen aber Parkplätze weg.

Der Klingenberg soll so werden, wie die Lübecker ihre Plätze immer haben wollten – mit Bäumen, Brunnen und Bänken. Das ist das Ergebnis der Perspektivenwerkstatt, an der sich im März 2008 gut 400 Lübecker beteiligten: Wasserwände sprudeln in der Mitte, Bänke stehen dazwischen und an den Seiten, Bäume säumen den Platz. Am 30. November soll der Klingenberg (fast) fertig sein. „Dann müssen wir noch Restarbeiten machen", erklärt Bausenator Franz-Peter Boden (SPD). Deshalb wird sich der Weihnachtsmarkt noch nicht in diesem Jahr bis auf den Klingenberg erweitern, sondern erst 2011.

Die Sandstraße und der Kohlmarkt werden ebenfalls in diesem Jahr in Angriff genommen und Ende 2011 fertig sein. Die Straße wird zur sogenannten fußgängerfreundlichen Geschäftsstraße. Busse fahren dort noch entlang, aber ansonsten haben Fußgänger und Radfahrer Vorrang. Die Straße wird schmaler und auf 8,50 Meter Breite reduziert. In 2011 knöpfen sich die Bauarbeiter die Breite Straße vor. Wasserspiele am Beginn der Fußgängerzone, Bäume und Bänke sollen dort zum Verweilen einladen. 2011 soll auch dieser Bereich runderneuert sein. 2012 steht der Schrangen auf dem Plan. Dort soll ein neues Café gebaut werden, derzeit laufen die Gespräche mit einem Investor.

Franz-Peter Boden geht davon aus, dass die Achse Schrangen – Klingenberg nach der Schönheitskur „liebenswert und einer Welterbestadt würdig" sein wird. Ohne die Possehl-Stiftung könnte die Stadt die Neugestaltung allerdings nicht bezahlen. Sie übernimmt 4,6 Millionen Euro der Kosten. „Wir sind sehr gern dabei", freut sich Renate Menken, Chefin der Possehl-Stiftung. Sie bezahlt den Belag – rote Granitsteine. „Wir haben Wert auf einen schönen und hochwertigen Belag gelegt."

Nicht nur die Possehl-Stiftung, auch die EU gibt Geld dazu: 2,45 Millionen Euro Fördermittel sind eingeplant. Die Anwohner müssen sich ebenfalls beteiligen – schätzungsweise mit 2,2 Millionen Euro. Zu Lasten der Stadtkasse gehen dann 2,2 Millionen Euro. Die Bauverwaltung will das große Bauprojekt mit viel Öffentlichkeitsarbeit begleiten. Ab April wird es einen Baucontainer geben. Dort ist Bauleiter Joachim Mänz an drei Tagen die Woche zu festen Zeiten für jedermann ansprechbar. Am 24. April wird es ein Baustellenfest geben – damit die Lübecker sich den Fortschritt ansehen können.

Alle Informationen finden sich unter http://www.mitteninluebeck.de [externer Link]

Von Josephine v. Zastrow
ln-online/lokales vom 06.03.2010 06:45
Foto: Und los: Bürgermeister Bernd Saxe (l.), Bausenator Franz-Peter Boden und Renate Menken geben den Startschuss für das 11,2 Millionen Euro teure Projekt. Foto: ULF-KERSTEN NEELSEN
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