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Geschrieben von: LN Beitrag Samstag, den 20. Februar 2010 um 00:00 Uhr

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38.gebudeLübeck - Eiszeit zwischen Lübeck und Kiel. Nachdem die Landesregierung das Take-Off-Konzept der Lübecker zur Zukunft des Flughafens in einem Bericht zerrissen hat, wehren sich Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) und IHK-Chef Bernd Rohwer in einem Brandbrief an Wirtschaftsminister Jost de Jager (CDU).Man habe das Papier aus Kiel „mit Verwunderung" gelesen. „Gerade eine Regierung, die sich den Aufbruch auf die Fahnen geschrieben hat, sollte ein gestiegenes Interesse haben, dass . . . (der Flughafen) . . . erhalten bleibt und weiter entwickelt wird", kritisieren Saxe und Rohwer den Minister. Den schwarzen Peter schieben sie den Kielern zu. Die Entscheidung zur Zukunft Blankensees würde in der Hansestadt „maßgeblich" von der Beteiligung des Landes am „einzigen Regionalflughafen des Landes" abhängen, heißt es in dem Schreiben.
Auch die CDU reagiert auf den Bericht aus Kiel – findet aber durchaus Positives darin. Man „kann darin durchaus ein eindeutiges Bekenntnis zum Flughafen" ablesen, erklärt Fraktionschef Andreas Zander. Das Land würde „zu Recht das fehlende Bekenntnis der Lübecker selbst" zum Flughafen Lübeck kritisieren. Zander sagt: „Der Flughafen hat nur einen Gegner: Rot-Rot-Grün."

Hans-Jürgen Schubert (Grüne) sieht sich durch das Zusammenstreichen der Ryanair-Fluglinien in seiner kritischen Haltung bestätigt. „Das zögerliche Geschäftsgebaren von Ryanair" sei darauf zurückzuführen, dass ihre „europaweiten Wünsche nach Vergünstigungen nicht weit genug erfüllt werden". Er fürchtet, dass Ryanair die Forderungen stellt, „die Stadt möge mehr als bisher draufzahlen". Der Flughafen teilt mit, dass Ryanair nicht nur von Lübeck aus, sondern auch von Bremen aus nicht mehr nach Dublin fliegt.

Von Josephine von Zastrow
Ln-online/lokales vom 18.02.2010 00:03
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