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Geschrieben von: LN Beitrag Sonntag, den 28. Februar 2010 um 00:00 Uhr

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21.neue_linienAlgarve statt Sardinien, Schottland statt Irland: Der irische Billigflieger nimmt ab Mai zwei neue Verbindungen ab Blankensee ins Programm. Die Linie nach Faro an die Algarve-Küste ersetzt die gestrichene Verbindung nach Alghero auf Sardinien. Edinburgh an der schottischen Ostküste soll den schmerzhaften Verlust der Dublin-Destination mildern. Ryanair dokumentiere damit, „dass Blankensee ein sehr lukrativer Flughafen mit großem Potenzial ist", sagte Henrike Schmidt, Marketingchefin für Deutschland, Österreich, Holland und die Tschechische Republik.Die Flughafen-Chefs Doris Böhmke und Michael Lange, in letzter Zeit nicht mit guten Nachrichten verwöhnt, sehen in den beiden Linien einen Vertrauensbeweis. „Das unterstreicht das Vertrauen, das Ryanair dem Flughafen Lübeck entgegenbringt und das nach wie vor ungebrochen ist", so Böhmke und Lange.
„Das sind attraktive Flugziele", erklärte Böhmke. „Ryanair betreibt eine unkonventionelle Geschäftspolitik, ist aber kein Blutsauger", erklärte Nicolaus Lange vom Förderverein Check-In.
Im Vergleich zum letzten Sommer werden wöchentlich 48 statt 56 Flüge über Blankensee gehen (inklusive der Wizz-Air-Verbindungen). Lange hofft, dass die Passagierzahl in diesem Jahr bei rund 600 000 (2009: 697 559) landet. Von der Zielmarke eine Million Fluggäste, mit der das Take-Off-Konzept des Bürgermeisters für dieses Jahr operiert, bleibt Blankensee damit weit entfernt. Der Airport kann sich aber zarte Hoffnungen auf weitere neue Linien machen. „Wir haben noch sieben Flugzeuge zu verteilen", sagte Ryanair-Managerin Schmidt. In den nächsten Wochen werde sich entscheiden, welche Airports damit beglückt werden. Zurzeit wächst die Billig-Airline aber vornehmlich in Spanien und Italien.
Gestrichen wird auf der britischen Insel – mit Folgen für Lübeck. Dublin fällt weg, die London-Verbindung wird auf einmal täglich reduziert. Außerdem wird die erste innerdeutsche Linie nach Hahn eingestellt. Schmidt: „Sie hat sich nicht rentiert." Einen endgültigen Abschied der Iren aus Lübeck, wie der „Trierische Volksfreund" verbreitete, dementierte Schmidt.
Beim Thema Basis in Blankensee (feste Stationierung von Maschinen) bleibt Ryanair so unverbindlich wie bisher. Zu den aktuellen Verhandlungen über die auslaufenden Verträge mit Blankensee wollten sich weder Ryanair noch die Flughafen-Geschäftsleitung äußern. Dass die Bürgerschaft lauter Airport-Gegner in den Aufsichtsrat der Gesellschaft schickt, erträgt die Crew nach außen hin mit Gelassenheit. Lange: „Die Aufsichtsräte sind den Interessen der Gesellschaft verpflichtet. Wir wünschen uns eine konstruktive Zusammenarbeit."
Der Landtag diskutierte gestern das Take-Off-Konzept aus Lübeck. Flughafen-Befürworter von CDU und FDP sehen die Stadt in der Pflicht, Linke und Grüne wollen den Airport dicht machen. Flughafen-Chefin Böhmke forderte, das „Schwarzer-Peter-Spiel" endlich zu beenden. Ihr Kollege Lange forderte die Lübecker auf, beim Bürgerentscheid am 25. April ein klares Votum für den Flughafen abzugeben.
Von Kai Dordowsky
ln-online/lokales vom 27.02.2010 03:00
Foto: Drei Linien weg, zwei neue da: Ryanair verkündete gestern einen abgespeckten Sommerflugplan für Blankensee. Und dementierte einen endgültigen Rückzug.
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