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Geschrieben von: HL-live Dienstag, den 23. Februar 2010 um 00:00 Uhr

09.neues_wohnprojekt__wasseMoislinger Allee: Neues Wohnprojekt am Wasser. Das Gelände an der Moislinger Allee ist seit Jahrzehnten Standort der Stadtwerke Lübeck. Nachdem das alte Gaswerk und gewerbliche Nutzungen schon seit Jahren nicht mehr auf dem Gelände angesiedelt sind, wurden die Freiflächen hinter den Verwaltungsgebäuden als großzügiger, grüner Parkplatz genutzt. Um das zu ändern, wurde das gesamte Areal europaweit ausgeschrieben.
Den Zuschlag erhielt die Hamburger Investorengemeinschaft imetas/PRIMUS. Beide Unternehmen haben viel Erfahrung im Umgang mit Konversionsflächen; also Grundstücken, die in der Vergangenheit gewerblich genutzt wurden, häufig kontaminiert sind und zum Beispiel mit Wohnungen neu bebaut werden sollen. In Abstimmung zwischen den Stadtwerken, der Stadt und der Investorengemeinschaft imetas/ PRIMUS wurde ein städtebauliches Architekturverfahren auf den Weg gebracht. Dabei galt es, von den beteiligten vier Architekturbüros Ideen und Visionen zu erhalten, wie auf dem Gelände ein zukunftweisendes, attraktives Wohnquartier entstehen kann.

Die Lage spricht uneingeschränkt für sich. Direkt am Stadtgraben, gegenüber den Wallanlagen gelegen, nur drei Gehminuten bis zum Bahnhof oder Holstentor, mit Blick auf die Türme der Altstadt, alle Einkaufs- und Versorgungsmöglichkeiten in fußläufiger Umgebung: das sind Rahmenbedingungen, die die Architekten zu kreativen Entwürfen geradezu beflügeln.

So wurden auch vier recht unterschiedliche Entwürfe von der Jury bewertet. Die Jury war am Ende einstimmig der Meinung, dass der Entwurf des Hamburger Architekturbüros kbnk die besten Antworten auf die gestellte Aufgabe hatte. kbnk bildet auf dem Gelände zwei "Inseln" mit je vier Gebäuden, die konzentriert im nördlichen und südlichen Grundstücksbereich entstehen sollen. Eine hofartige Flächengestaltung fasst die Gebäude einer Insel zusammen und bietet repräsentative Eingänge zu den einzelnen Wohnhäusern. Unterschiedliche Höhen bei gleicher Geschoßigkeit und Abstufung der Erschließungsebenen lassen eine lebhafte Gebäudestruktur entstehen.

Rund 9.500 Quadratemter Wohnfläche in etwa 80 Wohneinheiten sind so geplant. Alle Pkw finden unterirdisch ihre Stellplätze. Ebenso werden die Parkplätze für die benachbarten Bürogebäude der Stadtwerke in Tiefgaragen untergebracht. Die Wohngebäude mit ihren drei und fünf Geschossen sind optimiert zum Wasser, zur Altstadt und zur Sonne hin ausgerichtet. Durch die Inselbildung ergeben sich großzügige Grünflächen, die sich optisch zum öffentlichen Wanderweg am Ufer öffnen und somit den Charakter der gegenüberliegenden Wallanlagen in der Wahrnehmung auf das Gelände übertragen. Die Einbindung des alten Baumbestandes und der urbanen Umgebung direkt am Stadtgraben lassen die neuen Gebäude mit je sieben bis 14 Wohnungen als selbstverständliche Ergänzung erscheinen.

Die acht Gebäude werden Tradition und Moderne verbinden. Eine helle Ziegelsteinfassade mit viel Glas und Loggien stellt sich selbstbewusst als architektonisches Signé des 21. Jahrhunderts dar, ohne gegen die traditionellen Lübecker Architekturwerte zu polarisieren.

Als nächste Schritte werden die Konkretisierungen, planerische Detaillierungen und baurechtliche Voraussetzungen geschaffen. Die Vermarktung wird im Sommer beginnen. Mit dem Bau des ersten Bauabschnittes wird voraussichtlich Anfang 2011 begonnen, so dass die ersten Wohnungen im Frühjahr 2012 bezogen werden können.

Autor: imetas/red. vom 23.02.2010 14.45
HL-live online
Foto: Der Entwurf zeigt die Sicht von den Wallanlagen aus. Grafik: kbnk
Die äußerst repräsentative und einzigartige Lage des Planungsgebietes bietet Raum für ein exklusives Gebäudeensemble, eingebettet in wertvollen Baumbestand, umgeben von einem urbanen Stadtteil, in erster Reihe zum Stadtgraben.
Aus der bestehenden Baustruktur heraus entwickelt der Entwurf eine vernetzende Bebauung in überschaubaren baulichen Einheiten von je 4 Gebäuden mit sieben bis 14 Wohneinheiten.
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