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Geschrieben von: LN Beitrag Donnerstag, den 22. April 2010 um 00:00 Uhr

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40.draegerDie Wirtschaftskrise ist offensichtlich überwunden: Die Lübecker Drägerwerk AG & Co. KGaA meldet für das erste Quartal 2010 ein starkes Wachstum. Aus Amerika stieg der Auftragseingang sogar um 34,6 Prozent.
Der Auftragseingang lag mit 488,2 Millionen Euro währungsbereinigt um 7,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Hierzu hat ein Wachstumsschub in der Region Amerika (währungsbereinigt +34,6 Prozent) maßgeblich beigetragen. Der Auftragsbestand lag mit 472,9 Millionen Euro währungsbereinigt um 9 Prozent über dem Vorjahreswert, der Umsatz stieg währungsbereinigt um 8,1 Prozent auf 465,9 Millionen Euro. Das Konzern-EBIT (der Gewinn vor Steuern und vor Einmalaufwendungen) wuchs auf 36,8 Millionen Euro (1. Quartal 2009: 6,5 Millionen Euro).
Wesentliche Gründe hierfür waren neben den Einsparungen aus dem Turnaround-Programm in Höhe von 11,9 Millionen Euro (vor Implementierungskosten von 400.000 Euro), Währungseffekte sowie ein verbesserter Produktmix. Die EBIT-Marge erreichte 7,9 Prozent (1. Quartal 2009: 1,5 Prozent).

Der Unternehmensbereich Medizintechnik steigerte dabei den Auftragseingang im ersten Quartal 2010 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um währungsbereinigt 8,9 Prozent auf 323,6 Millionen Euro. Der Auftragsbestand lag am 31. März 2010 mit 326,1 Millionen Euro währungsbereinigt um 28,8 Prozent über dem Vorjahreswert. Dabei profitierte der Unternehmensbereich besonders von dem positiven Geschäftsverlauf in der Region Amerika: Dort stiegen der Auftragseingang währungsbereinigt um 49 Prozent auf 79,6 Millionen Euro und der Auftragsbestand währungsbereinigt um 67,8 Prozent auf 84,3 Millionen Euro. Der Umsatz wuchs währungsbereinigt um 13,2 Prozent auf 306,3 Millionen Euro. Dazu trug unter anderem der starke Auftragseingang zum Jahresende 2009 bei. Das EBIT erreichte den herausragenden Wert von 40,3 Millionen Eurp (1. Quartal 2009: 2,7 Millionen Euro), die EBIT-Marge lag mit 13,2 Prozent deutlich über dem Vorjahreswert (1. Quartal 2009: 1,0 Prozent). Hierfür waren besonders die auf den Unternehmensbereich Medizintechnik entfallenden Einsparungen aus dem Turnaround-Programm in Höhe von 8,2 Millionen Euro, ein verbesserter Produktmix und Währungseffekte verantwortlich.

Der Unternehmensbereich Sicherheitstechnik steigerte den Auftragseingang im ersten Quartal 2010 um währungsbereinigt 4,8 Prozent auf 172,3 Millionen Euro. Der Auftragsbestand verringerte sich dagegen – unter anderem aufgrund der im Jahr 2009 erfolgten Stornierung eines im Vorjahresquartal im Auftragsbestand enthaltenen Tieftauchsystems sowie der Auslieferung größerer Aufträge nach dem 1. Quartal 2009 – währungsbereinigt um 19 Prozent auf 148,1 Millionen Euro. Der Umsatz lag im ersten Quartal 2010 mit einem währungsbereinigten Wachstum von 0,1 Prozent auf 167 Millionen Euro auf Vorjahresniveau. Aufgrund von Produktmixverschiebungen zu ertragsstärkeren Produkten sowie positiven Währungseinflüssen steigerte die Sicherheitstechnik das EBIT um 21 Prozent auf 12,7 Millionen Euro (1. Quartal 2009: 10,5 Millionen Euro). Die EBIT-Marge lag bei 7,6 Prozent (1. Quartal 2009: 6,4 Prozent).

Aufgrund der außerordentlich starken Ertragsentwicklung im ersten Quartal erwartet Dräger für das Gesamtjahr 2010 nunmehr das obere Ende der bereits prognostizierten Bandbreite einer EBIT-Marge von 5 bis 6 Prozent vor Effekten aus der Transaktion mit Siemens erreichen zu können. Beim Umsatz rechnet Dräger mit einem Wachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Diese Einschätzung unterliegt der Annahme einer stetigen Entwicklung in den für Dräger relevanten Märkten und einer Fortsetzung der erfolgreichen Implementierung des Turnaround-Programms. Am 5. Mai 2010 veröffentlicht Dräger den vollständigen Bericht über den Zwischenabschluss des Dräger-Konzerns zum ersten Quartal 2010.
Dräger konnte im ersten Quartal 2010 einen deutlichen Anstieg der Aufträge verzeichnen.    


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Autor: Dräger/red.   vom 22.04.2010
Foto: Dräger konnte im ersten Quartal 2010 einen deutlichen Anstieg der Aufträge verzeichnen.
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