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Geschrieben von: LN Beitrag Montag, den 02. November 2009 um 02:01 Uhr

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nahverkehr_01_lnbildBusse statt Züge: Bauarbeiten auf der Travemünde-Strecke. In Zukunft soll die Bahn von Lübeck nach Travemünde durchgängig auf zwei Gleisen fahren. Wegen der Arbeiten fallen Züge aus.Die Elektrifizierung ist seit Beginn des Jahres abgeschlossen.

Das bedeutet jedoch noch lange nicht das Ende der Bauarbeiten.
Auf der Bahnstrecke zwischen dem Lübecker Hauptbahnhof und Travemünde-Strand verlegt die Deutsche Bahn ein zweites Gleis. „Es handelt sich dabei um den zweiten Teil der Elektrifizierungsarbeiten“, sagte Bahn-Sprecher Egbert Meyer-Lovis. Momentan laufen die Arbeiten auf dem Streckenabschnitt zwischen Schwartau-Waldhalle und Lübeck-Kücknitz – bei Bahnbetrieb. „Die neuen Gleise werden quasi unter dem laufenden Rad verlegt“, sagt Meyer- Lovis.

Trotzdem muss die Strecke gesperrt werden. Vom 22. März bis zum 11. Mai, vom 7. bis zum 22. Juni und vom 20. bis zum 28. September verkehren zeitweise keine Züge zwischen Lübeck und Travemünde. Die Sperrung beginnt jeweils sonntags um 22 Uhr und endet montags um 14 Uhr. Es wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die Busse fahren 18 Minuten früher als die Züge in Travemünde-Strand ab. Am Lübecker
Hauptbahnhof sollen alle Anschlusszüge erreicht werden. In der Gegenrichtung fahren die Busse wie die Züge ab, kommen aber 21 Minuten später als vorgesehen am Strandbahnhof an.

„Wir arbeiten parallel an verschiedenen Stellen, um so schnell wie möglich fertig zu werden“, sagt Meyer-Lovis. Bis Ende des Jahres sollen die Gleisarbeiten an der sieben Kilometer langen Strecke abgeschlossen sein. Bis dahin würden unter anderem eine Brücke über die Schwartau und eine über den Friedhofsweg erneuert. „Außerdem erneuern wir eine Stahlbetonbrücke von 83 Metern Länge über der A 226.“

Durch den Ausbau können in Zukunft wesentlich mehr Züge die Strecke zwischen Lübeck und Travemünde befahren. „Der Verkehr aus den Häfen soll ansteigen, und auch für den Personenverkehr brauchen wir zusätzliche Kapazitäten“, sagte der Bahn-Sprecher.

Von Cora Jürs
LN vom 17/03/09

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