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Geschrieben von: Peter Schürmann Montag, den 02. November 2009 um 19:56 Uhr

Benutzerbewertung: / 7
SchwachPerfekt 

a20_introDie Autobahnen sind  für die weitere Entwicklung Lübecks, auch im Hinblick auf die Beltquerung eine ganz wichtige Angelegenheit um nicht vom Aufschwung abgehängt zu werden.Auf der Karte (bitte anklicken), die ich einwenig manipuliert habe, können wir ganz klar erkennen, welche Entlastung die A20 als "Autobahn Hamburger Ring", wenn sie denn erst einmal fertig ist, bringen wird. Auch im Hinblick auf den Flughafen Hamburg International/Kaltenkirchen ist der Weiterbau der A20 wie geplant, von grosser Bedeutung.
Im Süden muss Lübeck aufpassen, das die A39 nicht in Lüneburg an die A250 zum Maschener Kreuz (das wird sie durch ein Dreieck ohnehin), sondern weiter nach Lübeck und dann über die A1 Richtung Kopenhagen angebunden wird. Sie bekommt dann durch das Kreuz Lübeck Süd Verbindung mit der A20, entlastet einen grossen Teil des Transitverkehrs in Lübeck und bildet dann als Ende das Dreieck Bad Schwartau mit Anschluss an die A1.
Das bedeutet in der Praxis, das die Lübecker und auch der Fernverkehr von Frankfurt (oder anderen Orten) mit Ziel Lübeck oder weiter über den Belt nach Kopenhagen in Salzgitter von der A7 auf die A39 wechseln und somit das Maschener Kreuz und die immer vom Stau verstopfte Hamburger innere Autobahnumgehung weiträumig umfahren.Das bedeutet aber auch, das natürlich die Lüneburger,Schweriner, Wismaraner, Rostocker und Kieler usw. die A39 benutzen werden und damit ebenso den Hamburger Innenring entlasten und dabei noch Zeit sparen.
Die Mecklenburger gehen hinter Wolfsburg auf die A14  nach Schwerin, Wismar und über die A20 nach Rostock, die Kieler und Lübecker fahren bis Dreieck Lauenburg, dann wechseln die Kieler auf die A21, die Lübecker bleiben auf der A39 die in Bad Schwartau auf der A1 endet. Vom Kreuz Lübeck-Süd führt sie als "Traveschnellweg", teilweise untertunnelt, unmittelbar an der Alt- und Neustadt vorbei.

Da wir Lübecker über unsere Grenzen hinwegsehen müssen, ist es sehr wichtig die Weiterführung der A39 von Lüneburg bis Bad Schwartau zu erreichen. Denn alle manipulierten Strecken sind bereits von der Bundesregierung geplant,
mit Ausnahme der A39 von Lüneburg nach Bad Schwartau. Wenn diese Fortführung nicht kommen sollte, würde es einen sehr grossen wirtschaftlichen Image- Verlust für Lübeck bedeuten. Gerade auch im Hinblick auf die Beltquerung,
autobahnkartealso Transitverkehre von Süden über die A39 bis zum Dreieck Lauenburg, dann entweder über die A21, Kreuz Bargteheide auf die A1, oder weiter über die A39 bis Bad Schwartau auf die A1, das würde Hamburg ungemein entlasten.
Der Einwand, das diese Verbindungen zusätzlichen Verkehr anziehen würden, kann nur entgegnet werden: das ist auch der Sinn, sonst würden sich die Investionen nicht lohnen. Es wird dadurch allgemein nicht mehr Verkehr
produziert, sondern er wird nur gerechter verteilt, Hamburg wird etwas aufatmen können, die Natur ebenso, da es weit weniger Staus geben wird.

Hier ist eine aussergewöhnliche gründliche Planung unter Einbeziehung der Naturschutzverbände und Umweltämter erforderlich.Nach Abstimmung und dem ganzen Verfahrensdurchlauf sollte dann nach der Genehmigung unverzüglich ans Werk gegangen werden, denn diese Lebensadern sind mit eine Grundvoraussetzung für die Umsetzung der Entwicklungs-Perspektiven. Vor allem sollen sich alle Gegner einmal darüber klar werden, das erst mit dem Bau begonnen werden kann, wenn die Genehmigung vorliegt. Liegt diese Genehmigung vor, sollte durch Einsprüche und evtuelle richterliche Verfügungen die Bauvorhaben haben nicht bis zu 15 Jahre in die Länge gezogen werden, siehe A20. Es wird dabei vergessen, das dadurch die Baukosten z.B. wie bei der A20 von 500 Millionen bis auf 1600 Millionen ansteigen, alles Gelder die der Steuerzahler aufbringen muss. Dazu kommen noch die verdeckten Kosten in Milliardenhöhe por ano, die durch die Staus entstehen, oder glauben die Protestierer, dass  die Stunden die die Berufsfahrer hilflos im Stau stehen die Unternehmer tragen. Das sind alles Kosten die auf die Waren aufgeschlagen werden, also im Grunde Geld, das in der Luft verpufft und im sozialen Bereich fehlen. Die Karte zum vergrössern anklicken!!

Das ist ein hochinteressanter Faktor, der einfach nicht angesprochen wird, weil es wahrscheinlich beschämend ist wieviel Milliarden im zweistelligen Bereich hierdurch in die Luft (sprichwörtlich- denn Staus sind am umweltschädlichsten) geblasen wird. Gelder die uns in anderen Bereichen  wie Bildung, Schulen, Kindergärten usw. fehlen.
Dieses fehlende Geld durch nicht realisieren der Projekte einsparen zu wollen, wie es uns immer eingeredet wird, ist hochgradig gefährlich. Keine Lebensadern, dazu gehören eben Strassen, Eisenbahnen, der Nahverkehr, Hafen, Hochschulen und eben auch der Flughafen, bedeuten im Umkehrschluss Stillstand, keine Dynamik und damit kein Geld um zu reagieren, denn das muss erst verdient werden. Also quasi unseren Lübecker  Status Quo!

Ich Träumer wünschte mir wirklich, dass beide Seiten -Planer und Gegner -, mehr aufeinander zugingen,mehr miteinander arbeiten würden und vor allem sich einmal über die Auswirkungen und Kosten klar werden. Das gilt im übrigen für alle Bauvorhaben, deren willkürliche Verzögerungen nach der Genehmigung Milliarden und aber MIlliarden kosten.

Peter Schürmann

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