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Geschrieben von: Wikipedia Montag, den 02. November 2009 um 20:27 Uhr

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Die Bundesautobahn 20 (Abkürzung: BAB) -auch „Ostseeautobahn“ oder „Küstenautobahn“ genannt – ist eine Autobahn in Norddeutschland. Die A 20 ist Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 10 und der längste zusammenhängende Neubau einer Autobahn seit 1945 und seit Freigabe des Teilstückes bis Geschendorf am 28. Juli 2009 vor der A 61 längste „zweistellige“ Autobahn.
Die Bundesautobahn 20 führt durchgängig von Lübeck über das unmittelbare Hinterland der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns bis zum Autobahndreieck Kreuz Uckermark an der A 11, wo sie dann in die B 166 in Richtung Schwedt/Oder übergeht.

Von Lübeck über Rostock bis Greifswald verläuft die A 20 in östlicher Richtung, ab hier südlich in Richtung Neubrandenburg, dann weiter südöstlich bis Pasewalk und von dort in Richtung Süden bis zum Kreuz Uckermark. An der zum Autobahndreieck ausgebauten Anschlussstelle Stralsund mündet die als vierspurige Kraftfahrstraße neu gebaute B 96 ein.
Von der Gesamtstrecke befinden sich 279,6 Kilometer in Mecklenburg-Vorpommern, 26,8 Kilometer in Brandenburg und 16,8 Kilometer in Schleswig-Holstein. Bestandteil der Strecke sind 105 Autobahnbrücken, vier Autobahnkreuze und -dreiecke sowie 35 Anschlussstellen.
Der Flughafen Lübeck-Blankensee hat im Zuge der neuen Bundesstraße 207 eine direkte eigene Anschlussstelle Lübeck-Süd erhalten.

Eine Weiterführung durch Schleswig-Holstein über Bad Segeberg (Anbindung an die A 21 nach Kiel) und Bad Bramstedt (Anbindung an die A 7) zu einer mautpflichtigen Elbquerung westlich Hamburgs nach Stade in Niedersachsen ist geplant. Aufgrund einer Baupanne zwischen dem Teilstück vom Kreuz Lübeck in Richtung Bad Segeberg bis Geschendorf (s.u.) verzögerte sich die sowieso schon späte Freigabe bis zum 28. Juli 2009. Der Abschnitt enthält 20 Brückenbauwerke inklusive der umstrittenen Wildbrücke bei Strukdorf, die aus großen Stahlbetonbögen besteht und einem Tunnel ähnlich ist. Des Weiteren befindet sich seit April 2008 der Streckenabschnitt Geschendorf bis Weede im autobahnkarteBau, der voraussichtlich Ende 2010 fertiggestellt wird.[1] Der Planfeststellungsbeschluss für das weitere Teilstück inklusive Querung der A 21 von Weede bis Wittenborn wird Ende 2008 erwartet. Für die restlichen Streckenabschnitte einschließlich der Elbquerung bei Glückstadt erfolgte die formelle Linienbestimmung am 28. Juli 2005. Sie sind derzeit in der Entwurfsbearbeitung. Auf dem Gebiet Niedersachsens soll bei Drochtersen (Landkreis Stade) die A 20 ein Autobahndreieck mit den Autobahnen A 26 und der geplanten A 22 haben.[2] Eine Verlängerung bis zur A 1 bei Sittensen ist vorerst zugunsten der A 22 in Richtung Westerstede zurückgestellt worden.

Das größte Bauwerk dieser Strecke soll die Elbquerung bei Drochtersen werden. Bislang (Oktober 2008) ist vorgesehen, sie von privaten Investoren bauen und über Mauteinnahmen finanzieren zu lassen, jedoch hat sich noch kein Investor gefunden. Geplant sind zwei etwa 5.200 Meter lange zweispurige Röhren mit knapp zwölf Metern Innendurchmesser.

Vor den Bauarbeiten wurde die gesamte Trasse durch das Archäologische Landesamt untersucht. Dabei taten sich zahlreiche neue Fundstellen auf, wurden ausgegraben bzw. gesichert. Vor Beginn dieser Untersuchungen gab es beispielsweise auf dem Teilstück zwischen Schönberg und Rostock nur neun Fundplätze, heute sind es mehr als 160. Beispiel einer Fundstelle im vorpommerschen Landesteil ist der Feuerstellenplatz von Jarmen.
Der erste Spatenstich zu dieser Autobahn wurde im Jahre 1992 vom damaligen Bundesminister für Verkehr, Günther Krause, an der Anschlussstelle Wismar-Mitte durchgeführt. Daher wurde diese Autobahn zeitweilig auch „Krauseautobahn” genannt. Hauptaugenmerk wurde zuerst auf Teilstücke gelegt, in deren Umgebung Bundesstraßen und Ortsdurchfahrten besonders belastet waren. So konnte seit November 1997 das 18 Kilometer lange Teilstück zwischen Grevesmühlen und Wismar-Mitte und seit Ende 2000 das gesamte 91,1 Kilometer lange Teilstück zwischen Schönberg über Wismar nach Rostock befahren werden. Ein Jahr später erfolgte die Freigabe der Strecken zwischen dem Autobahnkreuz Lübeck und Genin sowie zwischen dem Kreuz Uckermark und dem Anschluss Pasewalk-Nord, die seit 2002 schon bis Neubrandenburg-Nord befahrbar war. Am 7. Dezember 2005 eröffnete Bundeskanzlerin Angela Merkel nach 14 Jahren Planungen und Bau die letzten Teilstücke bei Tribsees und Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern. Die Baukosten betrugen insgesamt 1,9 Milliarden €.
Wie das ARD-Fernsehmagazin Panorama bereits 1998 berichtete, wurden Bürgerinitiativen, die für die A 20 gekämpft haben, von der Gesellschaft zur Förderung umweltgerechter Straßen- und Verkehrsplanung, einem Lobbyverband der Asphaltindustrie, auch finanziell unterstütz

Quelle: Wikipedia

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