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Geschrieben von: LN Beitrag Montag, den 02. November 2009 um 20:35 Uhr

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lobaufdiea20Die A 20 macht richtig Spaß!“ - Pendler, Berufskraftfahrer und Stadtbummler freuen sich: Seit Dienstag wird die neue Verbindung von und nach Lübeck genutzt.Morgens um acht Uhr an der Bundesstraße 206 in Bad Segeberg: Lastwagen donnern dicht gedrängt über den Asphalt. In langer Kolonne schieben sich die Autos Richtung Lübeck, und auch auf der Gegenspur ist ordentlich Verkehr unterwegs. Hier ballt es sich noch.
Doch ein paar Kilometer weiter Richtung Hansestadt entspannt sich die Lage: Endlich nicht mehr durch Baustellen schleichen, nicht mehr in endlosen Karavanen hinter Treckern hertuckern, sondern beschleunigen. Die Autofahrer freuen sich über die neue Autobahn zwischen Geschendorf und Lübeck: „Eine tolle Streckenführung, die richtig Spaß macht“, schwärmt Detlef Zielke in seinem schnittigen Auto. Wie viele andere Pendler macht sich der 46-jährige Unternehmer aus Bad Segeberg täglich auf den Weg. Er muss bis Genin und kann jetzt durchrauschen: „Nicht mehr über Stockelsdorf. Nicht mehr in der Rushhour über den Lindenteller – das kann ich mir jetzt alles sparen: klasse“.


Für die LN hat er ein paar Zahlen errechnet, die ihn besonders positiv stimmen: „Meine Zeitersparnis beträgt 14 Minuten pro Strecke. Die verkürzt sich jedoch nur um acht Kilometer. Auf das Jahr sind das bei mir jedoch stolze 2000 Kilometer, die ich weniger fahren muss. Das wiederum bedeutet eine Ersparnis von 200 Litern Kraftstoff

 

– immerhin drei Tankfüllungen.“ Am überraschendsten sei für ihn jedoch der Ausstoß an Kohlendioxid. Der reduziere sich in Zukunft um 488 Kilogramm, also fast um eine halbe Tonne im Jahr, rechnet Zielke vor.
Und so ganz nebenbei erhöht sich auch noch die Lebensqualität des Bad Segebergers: „Ich werde auf jeden fall in Zukunft länger frühstücken können, und jeder der mich kennt, weiß, wie ich das genieße.“
Von Heike Hiltrop
30/07/09 LN


Die A 20 – ein Segen für Stockelsdorf
Foto: Auf der Segeberger Straße in Stockelsdorf ist seit Dienstag spürbar weniger los – Dank der Autobahn 20. Vor allem der Lkw-Verkehr ist zurückgegangen. Foto: Dankert
Mit der Freigabe des neuen Teilstücks der A 20 Richtung Segeberg machen etliche Fahrzeuge einen Bogen um Stockelsdorf. Anlieger der Segeberger Straße spüren eine deutliche Entlastung.
Für die Stockelsdorferin Rosalda Straßburg hat am Dienstag ein neues Zeitalter begonnen. Gerade mal 50 Stunden ist es gestern Mittag her, seit das Autobahnteilstück der A 20 von Lübeck bis nach Geschendorf eröffnet wurde.
„Aber es ist eine enorme Veränderung“ zu spüren, sagt die Friseurmeisterin und guckt lächelnd aus dem Fenster ihres Salons. Keine Blechlawinen mehr, die sich hier stauen und „sehr viel weniger Lkw, das ist schon auffällig“, so Rosalda Straßburg erfreut. Die Inhaberin von „Rossi’s Hairstyling“ muss es wissen, denn ihr Salon befindet sich direkt an der Ampelkreuzung an der Segeberger Straße/ Ecke Morier Straße. Also genau an der Bundesstraße 206, dessen Verkehr schon so manchem Anwohner den Schlaf geraubt hat.

Bis vor Kurzem haben sich auf dieser Straße rund 30 000 Fahrzeuge täglich aus oder in Richtung Bad Segeberg durchgequält – Autos, Transporter, Busse und auch jede Menge Brummis. „Am schlimmsten waren die vielen Lkw“, erinnert sich Rosalda Straßburg. „Die haben nicht nur für besonders viel Lärm gesorgt, sondern auch für Erschütterungen. Drei- bis viermal im Monat sind in meinem Salon Halogenbirnen zersprungen. Man hat mir gesagt, dass das durch die Vibrationen kommt, wenn die großen Laster hier so dicht vorbeifahren. Manchmal war das echt ein Alptraum – auch für unsere Kunden.“ Für Rosalda Straßburg ist es klar: Die A 20 hat die Segeberger Straße von der ersten Stunde an „spürbar entlastet“.

Um wie viele Fahrzeuge genau sich das Verkehrsaufkommen auf der B 206 durch die Alternative A 20 nun reduziert, muss eine Erhebung ermitteln. Doch schon vor einigen Jahren haben Verkehrsexperten prognostiziert, dass sich das Fahrzeugaufkommen auf der wichtigsten Verkehrsader in Stockelsdorf um ein Drittel verringert, wenn die Autobahn Richtung Segeberg vollendet wäre. Bis jetzt reicht sie nur bis Geschendorf – immerhin. Um ein weiteres Drittel könnte der Verkehr hier sinken, wenn auch die Umgehungsstraße K13 gebaut ist.

Bereits am Tag der Autobahnfreigabe haben einige Bewohner der unmittelbar an der B 206 gelegenen Seniorenwohnanlage Eichenhof gespürt, dass weniger los ist vor ihrer Haustür. An diesem Tag war der CDU-Kreisvorsitzende Ingo Gädechens zu Gast im Eichenhof und hat Erstaunliches zur Kenntnis genommen: „Sogar einige Bewohner, die an Demenz erkrankt sind, haben mir gesagt, dass heute viel weniger Autos zu sehen sind auf dieser Straße.“

„Nichtsdestotrotz“, sagt der in der Gemeinde Stockelsdorf lebende CDU-Landtagsabgeordnete Hartmut Hamerich, „muss aber auch die K 13 gebaut werden, weil diese Straße ganz andere Verkehrsströme berücksichtigt.“

Auch der Elektronikfachmarkt Scheel hat sein Geschäft genau an der Segeberger Straße. Mitarbeiter Ingo Benthien hat ebenfalls festgestellt, „dass allgemein schon ein bisschen weniger los ist auf dieser Straße“.

Weniger Verkehr bedeutet weniger Lärm, weniger Staus und weniger Stress. Insofern ist das neue Stück der A 20 ein Segen für Stockelsdorf – auch wenn noch niemand gezählt hat, wie viele Fahrzeuge genau ab jetzt einen Bogen um die Großgemeinde machen. „Ich fühle, dass es jetzt besser geworden ist“, sagt Rosalda Straßburg. „Und das ist schön so.“

Von Doreen Dankert

02/08/09 LN

Keine Leserbriefe!!!!!!!?????

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