Diese Website empfehlen:

letzte Kommentare

RSS

Wer ist Online?

Wir haben 49 Gäste online
The next version of Ubuntu is coming soon
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner

Flughafenausbau

Der Flughafen ist unser Leben

airbus_a319Archiv: täglich werden wir geradezu überschwemmt von einer Fülle Informationen, die wir oft aus diesem Grunde nicht alle lesen können, obwohl es uns interessieren würde.In dieser Katogorie finden sie eine Auswahl der wichtigsten Artikel zu dem jeweiligem Thema. So entsteht langsam ein Archiv auf das wir jederzeit übersichtlich zugreifen können.

a

 

leipzig-halle_intro

a

Aktuelles vom Flughafen


Geschrieben von: HL-live Sonntag, den 25. April 2010 um 00:00 Uhr

Benutzerbewertung: / 4
SchwachPerfekt 
49.lufthansaRyanair reagiert auf einen Kommentar von Thomas Kropp, Leiter des Geschäftsbereichs Konzernpolitik und Bevollmächtigter des Lufthansa-Vorstands der Deutschen Lufthansa, bezüglich der Flughafenentgelte in Lübeck.
Dazu Ken O’Toole, Director of New Routes Development bei Ryanair: (")Herr Kropp sollte sich mit den Unterschieden zwischen öffentlichen Entgelten, die für alle Airlines gelten und staatlichen Subventionen, die nur nationale Fluggesellschaften wie die Lufthansa sie erhält, vertraut machen. Die Abgaben, die Ryanair an den Flughafen Lübeck leistet, sind Gebühren, die für alle Fluggesellschaften gelten – somit auch für die Lufthansa, wenn sie denn den Flughafen Lübeck anfliegen würde. Dies steht jedoch im Gegensatz zu staatlichen Geldern und Restrukturierungsbeihilfen, welche der Lufthansa bei der Übernahme von Austrian Airlines in Höhe von 500 Millionen Euro bewilligt wurden.
 

Geschrieben von: LN Beitrag Samstag, den 24. April 2010 um 00:00 Uhr

Benutzerbewertung: / 11
SchwachPerfekt 
48.fliegtwiederGlückliche Gesichter auf dem Lübecker Flughafen: Nach dem Aschechaos sind die ersten Ryanair-Maschinen aus Stansted und Palma gelandet – mit der Stadtspitze.Die Treppe der Boeing 737 ist gerade ausgefahren, schon hasten teils genervt, teils müde wirkende Fluggäste Richtung Terminal. Keine ungewöhnliche Szene am Flughafen, doch diese Rückkehr ist etwas Besonderes. Viele Passagiere haben über eine Woche auf den Rückflug nach Lübeck gewartet. Prominenteste Spätrückkehrerin: Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer (SPD).„Ich fühle mich etwas übernächtigt“, sagt die Politikerin, als sie mit ihrer Familie über das Rollfeld geht. Auch Schopenhauer war sichtlich froh darüber, wieder auf dem Flughafen in Lübeck anzukommen – auch wenn sie dessen Ausbau kritisch gegenübersteht. Dass ihre Maschine aus Palma gestern fliegen konnte, war noch am Mittwochabend unklar gewesen. Laut Flughafen sei der Flieger mit 120 Passagieren nur zu zwei Dritteln besetzt gewesen.„Erst am Donnerstag um 2 Uhr früh hatten wir Gewissheit“,
 

Geschrieben von: HL-live Freitag, den 23. April 2010 um 00:00 Uhr

47.endspurtMit einer weitägigen Demonstration "Flughafen rockt" auf dem Markt geht der Wahlkampf zum Bürgerentscheid langsam zu Ende. Mit einem Ergebnis der Abstimmung rechnet die Stadt am Sonntag gegen 20 Uhr.Exakt 34.767 gültige Ja-Stimmen sind nötig, um die Finanzierung des Flugbetriebes bis 2012 durch die Stadt zu garantieren. Diese Zahl entspricht den für einen positiven Ausgang des laufenden Bürgerentscheids notwendigen mindestens 20 Prozent der Abstimmungsberechtigten. Insgesamt sind am Sonntag genau 173.838 stimmberechtigte Bürger der Hansestadt Lübeck aufgerufen, mit ihrer Stimmabgabe über die Zukunft des Lübecker Flughafens abzustimmen.Für einen erfolgreichen Bürgerentscheid ist nicht nur eine einfache Mehrheit aller abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich, sondern es müssen sich auch mindestens 20 Prozent der Abstimmungsberechtigten für den Fortbestand des Flughafens entscheiden. Das Interesse am Bürgerentscheid scheint groß zu sein.
 

Geschrieben von: HL-live Donnerstag, den 22. April 2010 um 00:00 Uhr

Benutzerbewertung: / 7
SchwachPerfekt 
62.mildner0608Für Dr. Raimund Mildner, Fraktionschef der BfL, ist eine Zustimmung beim Bürgerentscheid "Ja zum Flughafen" die rationale Entscheidung. Nur bei einem rechtskräftigem Planfeststellungsbeschluss könnten belastbare Zahlen für Investoren vorgelegt werden.Wir veröffentlichen die Mitteilung von Dr. Mildner im Wortlaut: (")Die vorliegenden Zahlen zum Flughafen betreffend Investitionen, Passagiere, Abwicklungskosten usw tragen mehr zur Verwirrung bei, als dass sie hilfreich für die Entscheidungsfindung sind. Flughafengegner und Flughafenbefürworter haben naturgemäß ihre je eigene Sichtweise und bewerten die Zahlen auf ihrer Argumentationslinie eher negativ oder positiv, gerade so wie es eben besser passt.Das erste Take-off-Konzept zeigte dabei eine sehr naheliegende Wirtschaftlichkeit auf. Das zweite Take-off-Konzept kalkuliert eher übervorsichtig und sieht zukünftige Investitionen sehr frühzeitig zur Realisierung vor. Die eher negativen Aussagen des Rechnungsprüfungsamtes und die Entgegnungen des Bürgermeister hierzu widersprechen sich heftig; auf der Sitzung des Hauptausschusses wurde allerdings die Sorgfalt des RPA-Berichtes deutlich in Frage gestellt.
 
 

Geschrieben von: LN Beitrag Mittwoch, den 21. April 2010 um 00:00 Uhr

Benutzerbewertung: / 8
SchwachPerfekt 
45.zwangspauseDas Flugverbot legt auch Lübecks Airport lahm. Check-In und Geschäfte sind geschlossen, nur kleine Maschinen dürfen starten. Anwohner freuen sich über die Ruhe.Gegen 12.30 Uhr herrscht auf dem Flughafen Blankensee normalerweise reges Treiben. „Die Mittagsmaschine aus Palma ist gelandet, und hunderte Passagiere sind in und um den Flughafen unterwegs“, beschreibt Betriebsratsvorsitzender Torsten Hülse die Atmosphäre an einem gewöhnlichen Montag. Doch es ist kein gewöhnlicher Montag. Es ist ein Montag mit einer Aschewolke über Europa und einem Flugverbot, das auch für Lübecks Airport gilt.„Heute hätten wir eigentlich fünf Maschinen gehabt: aus London Stansted, Palma de Mallorca, Stockholm, Danzig und Pisa“, sagt Daniela Stricker, Assistentin der Geschäftsleitung, mit Blick über die leere Start- und Landebahn. Keine Boeings, keine Leute mit Koffern, kaum Fahrzeuge. Der Wind pfeift übers Gelände, ansonsten ist es still. Nur ein Segelflieger dreht am Himmel lautlos seine Runden.Fliegen dürfen auch kleinere Propellermaschinen.
 
 

Geschrieben von: LN Beitrag Dienstag, den 20. April 2010 um 00:00 Uhr

Benutzerbewertung: / 6
SchwachPerfekt 
44.nachtflugHilfe aus Lübeck: Der Flughafen Blankensee hat den Airlines angeboten, nach Ende des Flugverbots wegen der Aschewolke gezielt Lübeck anzufliegen, um gestrandete Urlauber nach Hause zu bringen. „Im Gegensatz zu großen Flughäfen gilt bei uns kein Nachtflugverbot“, sagt Geschäftsführer Michael Lange. „Bei uns können die Maschinen jederzeit landen!“Die EU will bereits heute Teile des europäischen Luftraums wieder freigeben. Lufthansa, Condor und Air Berlin haben gestern per Sondergenehmigung des Bundesluftfahrtamtes wieder erste Flugzeuge starten lassen. Die Maschinen fliegen in 3000 Metern Höhe nach Sicht – im unteren Luftraum, in dem normalerweise nur kleine Propellerflugzeuge unterwegs sind und sich kaum Aschepartikel befinden. Dennoch sprach die Pilotengewerkschaft Cockpit von einem „unverantwortlichen Handeln“. 50 Maschinen mit 15 000 Passagieren werden am Morgen aus Asien, Amerika und Afrika in Frankfurt erwartet.Sobald der Luftverkehr wieder möglich ist, wollen die Airlines schnellstens die 250 000 weltweit festsitzenden Deutschen zurückholen. Unter ihnen: Kiels Innenminister Klaus Schlie (CDU), der auf Mallorca festsitzt, sowie viele Schüler und Lehrer aus dem Norden.
 
 

Geschrieben von: LN Beitrag Sonntag, den 18. April 2010 um 00:00 Uhr

Benutzerbewertung: / 9
SchwachPerfekt 
04.kurparksee_lnLübeck - Hilft die Possehl-Stiftung dem Flughafen Blankensee? Nach LN-Informationen überlegt die Lübecker Stiftung, 1,25 Millionen Euro der Kosten zu tragen. Alles zum Thema Bürgerentscheid finden Sie hier! Das ist genau die Summe, die die Hansestadt der Stiftung Grönauer Heide überweisen muss, wenn der Airport im Süden Lübecks ausgebaut werden sollte. Sowohl Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) als auch Renate Menken, Chefin der Possehl-Stiftung, bestätigen auf Anfrage entsprechende Gespräche. Eine Entscheidung des Stiftungsrates soll aber erst am 30. April fallen – nach dem Bürgerentscheid. Mit einem positiven Beschluss würden sich die Kosten der Hansestadt für den Ausbau des Flughafens noch einmal reduzieren.
Nach den letzten Zahlen, die der Airport und die Hansestadt vorgelegt haben, kostet der Ausbau bis 2012 insgesamt 15 Millionen Euro. Stadt und Flughafen rechnen mit acht Millionen Euro Fördergeldern vom Land – und sieben Millionen Euro, die aus der Stadtkasse in den Airport fließen müssen.
 
 

Geschrieben von: LN Beitrag Samstag, den 10. April 2010 um 00:00 Uhr

Benutzerbewertung: / 8
SchwachPerfekt 
47.angestellterLübeck - Erst seit zwei Tagen können die Lübecker ihre Stimme für oder gegen den Flughafen Blankensee abgegeben – und schon 4200 von ihnen waren in den Wahllokalen und haben ihre Briefwahlunterlagen abgeholt oder angefordert. Das ist ein guter Start für den Bürgerentscheid. Der Abstimmungstag ist erst in knapp drei Wochen – am Sonntag, 25. April. Jetzt fordert der CDU-Fraktionschef Andreas Zander: „Wir regen an, entweder doch mehr Wahllokale zu besetzen oder in den vorgesehenen Wahllokalen mehr Personal bereitzustellen." Denn statt der 122 Wahllokale hat die Stadt diesmal auf gut 40 verzichtet – und einige Stimmbezirke zusammengefasst. Jetzt haben 80 Wahllokale am 25. April geöffnet. Egon Ruland, Leiter der Wahlen, hat schon reagiert: „Wir haben bereits für mehr Personal in den Abstimmungsräumen gesorgt."
 
 

Geschrieben von: LN Beitrag Freitag, den 09. April 2010 um 00:00 Uhr

41.risikoDer Flughafen ist das Thema Nummer eins in der Stadt. Der designierte Wirtschafts- Senator Sven Schindler (SPD) sieht den Airport kritischer als sein Vorgänger.
Kaum ein Thema ist in dieser Stadt derzeit so heiß diskutiert wie der Flughafen. Sven Schindler (SPD) ist der frisch gewählte Wirtschaftssenator – und er tritt seinen neuen Job in einer Zeit an, in der die Zukunft des Airports auf der Kippe steht. Am 25. April ist Bürgerentscheid – entweder muss Schindler Blankensee dann abwickeln oder einen Investor für den Flughafen suchen. Was er lieber machen würde, lässt er offen. Aber: Schindler sieht den Flughafen im Süden Lübecks wesentlich kritischer als sein Vorgänger Wolfgang Halbedel, der ein ausgewiesener Kämpfer für den Flughafen war.
„Das Risiko ist groß, Geld im Flughafen zu versenken, das Lübeck nicht hat", sagt Schindler. Er sieht das Land in der Pflicht, finanziell mit einzusteigen – nicht nur, was die Investitionen angeht.
 
 

Geschrieben von: HL-live Mittwoch, den 07. April 2010 um 00:00 Uhr

13.angestellterAuf Anfrage des Landtagsabgeordneten Hans-Jörn Arp (CDU) hat das Wirtschaftsministerium sich erneut mit dem Flughafen Lübeck beschäftigt. Der Wirtschaftsminister geht nicht davon aus, dass die komplette Finanzierung von 67 Millionen Euro bereits bei der Prüfung des Planfeststellungsbeschlusses bereit stehen muss. Wir veröffentlichen die Fragen von Hans-Jörn Arp und die Antworten des Ministeriums im Wortlaut: (")1. Kann die Landesregierung bestätigen, dass der Ausbau des Flughafens Lübeck- Blankensee 60 Millionen Euro kosten wird?
Nein. Nach einer neuen Investitionsvorschau im Bericht der Verwaltung der Hansestadt Lübeck an die Bürgerschaft vom 10.03.2010, die der Landesregierung von der Hansestadt am 12.03.2010 zur Kenntnis gegeben wurde, belaufen sich die Gesamtkosten auf ca. 67 Mio. Euro, wobei die Maßnahmen im Jahr 2010 begonnen werden sollen und sich über einen Zeitraum von mehr als sieben Jahren erstrecken sollen.
 
 

Geschrieben von: HL-live Samstag, den 03. April 2010 um 00:00 Uhr

39.linkenAm Gründonnerstag klebte Die Linke auf dem Schrangen Plakate zur Kampagne gegen den Flughafenausbau. Trotz teilweise widrigen Wetters kamen viele Aktive zusammen, schwangen gemeinsam den Quast, und sorgten so dafür, dass ein Kontingent von 500 Wahlplakaten für ein "Nein zum Flughafenausbau!" entstand. Die Plakate werden in den kommenden Tagen von weiteren Helfern im Lübecker Stadtgebiet aufgestellt.Dazu Sascha Thomas, Kreisvorsitzender Die Linke Lübeck: "Wir haben im Vergleich zur IHK nicht wirklich viel Geld zur Verfügung. Und das wissen unsere Leute auch. Doch wir führen den Wahlkampf mit aller Energie - bei uns ist das vor allem der persönliche Einsatz."Nach Ansicht der Partei Die Linke ist mit dér Plakatieraktion auch sichtbar, dass das Bündnis gegen den Flughafenausbau aus der Bevölkerung Lübecks entspringt. Mit seinem Engagement nehme das Bündnis den Kampf gegen das verantwortungslose Wirtschaftskapital auf.
Sascha Thomas dazu: "Die Bürgerinnen und Bürger begreifen allmählich, dass sie sich mit einem 'Nein zum Flughafenausbau' für die Möglichkeit einer sozialen Stadt entscheiden.
 
 

Geschrieben von: LN Beitrag Freitag, den 02. April 2010 um 00:00 Uhr

Linke Plakataktion Bürgerentscheid Blankensee: Soll Lübecks Flughafen erhalten bleiben – ja oder nein? 174 000 Lübecker dürfen am 25. April darüber entscheiden. Gegner und Befürworter bringen sich jetzt in Stellung.
Ein Thema, zwei Fronten. Nur ein paar Meter voneinander entfernt stehen die Flughafen-Befürworter und die Gegner in der Fußgängerzone. Aber inhaltlich trennen sie Welten. „Ich bin fest davon überzeugt, dass es pro Airport ausgeht", sagt Lars Ulrich, verkehrspolitischer Sprecher der Bürger für Lübeck (BfL). Er steht mit Flughafen-Chefin Doris Böhmke vorm Rathaus. Einen großen, weißen Stand haben sie aufgebaut. Die Plakate sind blau, die Aufschrift eindeutig: „Ja zum Flughafen". 2000 solcher Plakate werden demnächst das Stadtbild zieren, 50 000 bis 60 000 Flyer verteilt das Bündnis für den Erhalt des Flughafens. Mit dabei sind BfL, FDP und CDU – die Initiatoren des Bürgerentscheids.
Ein Stück weiter ist die beherrschende Farbe Rot. „Wir werden gewinnen", sagt Ragnar Lüttke, Bürgerschaftsmitglied der Linken, im Brustton der Überzeugung. Die Lübecker würden sehen, dass die Millionenausgaben für den Flughafen „nicht tragbar seien".
 
 

Geschrieben von: LN Beitrag Mittwoch, den 31. März 2010 um 00:00 Uhr

37.kiewWizz Air fliegt ab sofort von Lübeck in die Ukraine. Beim Erstflug war die Maschine zu 75 Prozent ausgelastet. Die Zukunft des Flughafens Blankensee bleibt ungewiss. Doch am Airport wurde gestern gefeiert. In der Check-In-Halle stieß Geschäftsführerin Doris Böhmke mit dem ukrainischen Generalkonsul Andrii Melnyk an. Grund: Wizz Air fliegt ab sofort dreimal in der Woche von Lübeck aus Kiew an. „Diese Linie wird unsere Marktposition stärken", frohlockte Böhmke. Auch der Generalkonsul ist zumindest optimistisch, was die neue Verbindung mit der vier Millionen Einwohner zählende Metropole Kiew angeht. „Hier im Norden leben rund 20 000 Ukrainer, die diese Linie gern nutzen werden", so Melnyk, der auch gleich drei Bekannte traf, die den Erstflug nutzten, um in ihre Heimat zu fliegen. Der Generalkonsul denkt aber nicht nur an seine Landsleute, die Heimatbesuche machen wollen.
 
 

Geschrieben von: HL-live Dienstag, den 30. März 2010 um 00:00 Uhr

36.linkeDie Linke startet mit dem Bündnis "Nein-zum-Flughafenausbau" in die heiße Phase. Nun sind 100.000 Zeitungen eingetroffen, das entspricht drei Tonnen Infomaterial auf fünf Paletten."Unser Ziel ist es, mit voller Kraft zu helfen, jeden Lübecker Bürger über die verheerenden Folgen eines Flughafenausbaus zu informieren", so Sascha Thomas, Kreisvorsitzender der Linken. Bis zum Bürgerentscheid ist das Bündnis jeden Samstag von 10 bis 16 Uhr in der Lübecker Altstadt präsent, um sich den Fragen der Einwohner zu stellen. Ab dem 1. April wird das Bündnis seinen "Einsatz für Lübecks soziale Zukunft" noch einmal verstärken.100.000 Zeitungen werden von engagierten Genossen zusammen mit den Bündnispartnern an jeden Haushalt in der Hansestadt verteilt. "Ständig nach oben korrigierte Investitionskosten, eine hoffnungslose Investorensuche und die Abhängigkeit von Billigfluganbieter Ryanair machen den Pleiteflughafen zum Millionengrab", so die Linken.
 
 

Geschrieben von: LN Beitrag Montag, den 29. März 2010 um 00:00 Uhr

25.ryanairLübeck - Beim Flughafen Blankensee ist zurzeit nur eines sicher: Er kommt Lübeck teuer zu stehen. Auch wenn er geschlossen wird.Die „Abwicklung" des Lübecker Flughafens, die Wirtschaftssenator Wolfgang Halbedel (CDU) als eine „Katastrophe" empfinden würde, würde nach seinen Worten mehr als 64 Millionen Euro kosten. Diese Zahl nannte Halbedel am Donnerstagabend in der jüngsten Bürgerschaftssitzung, wenige Tage vor seinem Dienstende. Doch diesen Betrag muss Lübeck nicht auf den Tisch legen. In den 64 Millionen Euro sind nämlich auch sämtliche Abschreibungen enthalten.Der künftige Wirtschaftssenator Sven Schindler (SPD) präsentiert einen andere Zahl: „Die Abwicklung des Flughafens kostet laut Verwaltung 23 bis 24 Millionen Euro, wobei es große Unsicherheiten gibt, was den Sozialplan anbelangt.
 
 

Geschrieben von: HL-live Sonntag, den 28. März 2010 um 00:00 Uhr

Benutzerbewertung: / 9
SchwachPerfekt 
13.angestellterDer Bürgermeister hat das Take Off-Konzept für den Flughafen ergänzt. Die zentrale Aussage: Eine Abwicklung des Flughafens wird für die Stadt teurer als ein Ausbau. Die Schließung würde nach den Berechnungen 64.299.447,41 Euro kosten.Bisher waren im Take Off Konzept Schließungskosten von 23,9 Millionen Euro genannt, zum Beispiel für Abfindungen und die Abwicklung der Aufgaben bis zum Ende der Betriebspflicht. In einem Ergänzungsblatt führt der Bürgermeister jetzt aus: Dabei handele es sich nur um die Kostenpositionen, die beim Flughafen direkt anfallen. Die Verluste für die Stadt seien noch viel größer. So müsste Lübeck sein Gesellschafterdarlehn über 25.562.863,08 Euro abschreiben. Dazu kommen 9.775.155,33 Euro an Rest-Betriebsmitteln, weiteren Darlehn und Zinsforderungen. Und auch Fördergelder in Höhe von rund fünf Millionen Euro müssten zurück gezahlt werden.
 
 

Geschrieben von: HL-live Samstag, den 27. März 2010 um 00:00 Uhr

Benutzerbewertung: / 6
SchwachPerfekt 
33.kattowitzDer Flughafen Lübeck freut sich über die neue Strecke nach Kattowitz, die am Samstag im Rahmen einer kleinen Feier für die Passagiere am Flughafen Lübeck eröffnet wurde. Die Hansestadt Lübeck ist somit ab sofort mit einer der wichtigsten und florierendsten Wirtschaftsstandorte Polens verbunden. Dreimal die Woche, an den Tagen Dienstag, Donnerstag und Samstag fliegt die Wizz Air mit einem modernen Flugzeug des Typs Airbus A 320 (180 Sitze) von Lübeck nach Kattowitz. Die Abflugszeit in Lübeck ist 8.05 Uhr; Ankunft in Kattowitz ist 9.30 Uhr. Zurück von Kattowitz nach Lübeck geht es um 6.10 Uhr; die Ankunftszeit in Lübeck ist 7.40 Uhr. Doris Böhmke, Geschäftsführerin Flughafen Lübeck: "Wir freuen uns über die neue Verbindung nach Kattowitz, denn diese Strecke ist nicht nur ein attraktives Reiseziel, sondern auch sehr interessant für Wirtschaftsunternehmen in unserer Region,
 
 

Geschrieben von: LN Beitrag Donnerstag, den 25. März 2010 um 00:00 Uhr

Benutzerbewertung: / 6
SchwachPerfekt 
32.echnungsprueferLübeck – Schwerer Rückschlag für den Flughafen Blankensee: Die städtischen Rechnungsprüfer legen der Hansestadt nah, den Airport abzuwickeln.„Da bis zum Prüfungszeitpunkt kein Investor in Sicht ist und auf Grund der schlechten betriebswirtschaftlichen Zahlen auch kaum Aussicht darauf besteht, sollte die Hansestadt in Erwägung ziehen, die Flughafen-Auflösung abzuwickeln", so die Rechnungsprüfer in einem internen Vermerk vom 23. März. Die Bürgerschaft hatte das Rechnungsprüfungsamt (RPA) im Oktober 2009 mit der Sonderprüfung beauftragt.Das RPA kritisiert die von Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) in den beiden Take- Off-Konzepten vorgelegten Zahlen. Die Steigerung der Passagierzahlen sei zu optimistisch, die Steigerung der Erlöse ebenfalls. „Als besonders problematisch hat sich die Abhängigkeit der Flughafengesellschaft von sogenannten Billigfliegern erwiesen",
 
 

Geschrieben von: LN-Interview Montag, den 22. März 2010 um 00:00 Uhr

Benutzerbewertung: / 6
SchwachPerfekt 
31.lange_wirbtLübeck - Der Bürgerentscheid zum Flughafen wird ein Erfolg, ist Check-In-Chef Nicolaus Lange überzeugt. Die Bürger hätten die überregionale Bedeutung des Airports begriffen.Der Kämpfer für den Flughafen. Lübecker Nachrichten: Seit Jahren kämpft Check-In für den Flughafen. War die Lage schon einmal so verzweifelt? Nicolaus Lange: Wir haben einige Tiefs durchwandert. Aber wir sind nicht verzweifelt, sondern besorgt. Das große Bekenntnis der Bürger ermutigt uns. Wir bekommen auch viele Anrufe und Briefe, in denen wir aufgefordert werden: Macht weiter so. LN: Die Landesregierung hat das Take-Off-Konzept zerpflückt. Die Gegner frohlocken, weil die Zahlen nicht stimmen, und Ryanair wartet einfach ab. Wo ist der Ausweg? Lange: Der wird schon beschritten. Wir haben es mit einer anderen Geschäftsführung zu tun, die sachkundig ist und eine neue Offenheit an den Tag legt.
 
 

Geschrieben von: LN Beitrag Samstag, den 13. März 2010 um 00:00 Uhr

Benutzerbewertung: / 11
SchwachPerfekt 
28.ausbau_noch_teurerVier Millionen Euro reichen nicht für den Ausbau. Jetzt fordert der Flughafen Geld nach – und verprellt damit auch seine Anhänger.Der Flughafen-Ausbau wird kostspieliger als geplant – die bisher veranschlagten vier Millionen Euro genügen nicht: Für die erste Ausbaustufe bis 2012 braucht Blankensee sieben Millionen Euro. Die Stadt rechnet mit weiteren acht Millionen Euro Fördergeldern vom Land für die geplanten Investitionen. Insgesamt kostet der Airport-Ausbau bis 2012 so satte 15 Millionen Euro. Das geht aus einem Bericht hervor, der am 25. März in der Bürgerschaft diskutiert wird. Die Politiker hatten ihn im Februar angefordert, auch das Land wollte einen Gesamtinvestitionsplan. „Im Licht der aktuellen Entwicklung" musste der Flughafen die Zahlen aus dem erst drei Monate alten Take-off-Konzept revidieren, heißt es in dem Papier.
 
 

Geschrieben von: HL-live Freitag, den 12. März 2010 um 00:00 Uhr

Benutzerbewertung: / 3
SchwachPerfekt 
18.flughafenmotivBürgermeister Bernd Saxe hat eine Fortschreibung des Take Off-Konzeptes für den Flughafen vorgelegt. Am ersten Entwurf hatte es viel Kritik gegeben, da von sehr optimistischen Fluggastzahlen ausgegangen wurde. Jetzt sind die Zahlen korrigiert. Der Flughafen wird in den nächsten fünf Jahren rund 30 Millionen Euro kosten. Eine Schließung wäre demnach kaum billiger. Das erste Konzept wurde mit ungewöhnlich deutlichen Worten von der Landesregierung abgelehnt. Wirtschaftsminister Jost de Jager gab dem Bürgermeister Hausaufgaben auf: "Beim Businessplan werden dem Best Case noch Medium Case und Worst Case gegenübergestellt. Eine Absichtserklärung des Hauptkunden Ryanair zur Einrichtung einer Base auf dem Flughafen wird eingeholt. Es wird ausgeführt, wie im Verfahren vor dem OVG die Rechtskraft des Planfeststellungsbeschlusses erreicht werden soll."
 
 

Geschrieben von: HL-live Donnerstag, den 11. März 2010 um 00:00 Uhr

Benutzerbewertung: / 8
SchwachPerfekt 
26.ryanairDer verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Hans-Jörn Arp, hat die Nord-SPD am Mittwoch aufgefordert, eine einheitliche Position zum Flughafen Blankensee einzunehmen."Hier im Landtag fordert die SPD eine Beteiligung des Landes an den Betriebskosten des Flughafens. In Lübeck hängen die Genossen gemeinsam mit Linken und Grünen Plakate auf, um den Flughafen abzuwickeln. Das ist organisierte wirtschaftspolitische Verantwortungslosigkeit", erklärte Arp in Kiel.Der SPD-Fraktions- und Landesvorsitzende Stegner habe im Rahmen der Klausurtagung seiner Fraktion am Mittwoch die Gelegenheit, eine gemeinsame Position zu bestimmen und diese auch im anschließenden Pressegespräch öffentlich zu machen: "Ralf Stegner muss jetzt einmal Führungsstärke beweisen.
 
 

Geschrieben von: LN Beitrag Mittwoch, den 10. März 2010 um 00:00 Uhr

Benutzerbewertung: / 8
SchwachPerfekt 
29.wizzair_hlLübeck - Seit dem Ausstieg des neuseeländischen Airport-Betreibers Infratil ist der Flughafen Blankensee bilanziell überschuldet und braucht dringend einen langfristigen Forderungsverzicht der Hansestadt. Die Stadt aber ziert sich. Der Hauptausschuss der Bürgerschaft vertagte die Abgabe eines sogenannten Rangrücktritts gestern. Flughafen-Geschäftsführerin Doris Böhmke: „Der Rangrücktritt ist absolut notwendig." Vertreter der Wirtschaftsberatungsgesellschaft KPMG berichteten den Politikern, dass die Erklärung des Rangrücktritts nötig sei, um eine drohende Insolvenz der Flughafen-Gesellschaft abzuwenden. „Gläubiger, die Forderungen haben, verzichten auf die Geltendmachung, bis das Unternehmen saniert ist", sagte Christoph Ditting von KPMG. „Dadurch wird die Überschuldung beseitigt." Das müsse zwingend und sofort geschehen.
 
 

Geschrieben von: LN Beitrag Dienstag, den 09. März 2010 um 00:00 Uhr

Benutzerbewertung: / 1
SchwachPerfekt 
20.buergerbegehrenGegner und Befürworter des Flughafens rüsten zur Materialschlacht vor dem Bürgerentscheid. Der Wahlkampf wird sie mehrere zehntausend Euro kosten.
Mit einer eigenen Zeitung (Auflage 100 000 Exemplare), 50 000 Flyern, über 3000 Plakaten und diversen öffentlichen Veranstaltungen will das Bündnis „Nein zum Flughafen-Ausbau" die Lübecker über Hintergründe und Fakten informieren. Nach Schätzung von Jan Lindenau, stellvertretender SPD-Kreisvorsitzender, wird der Wahlkampf einige zehntausend Euro kosten. Lindenau: „Das müssen die Bündnispartner und Sponsoren finanzieren." Ab sofort startet die SPD an den Wochenenden mit Infoständen in den Stadtteilen. Ein zentraler Infostand in der Fußgängerzone ist in Planung. Das Bündnis, zu dem die SPD, Grünen, Linke, die „Schutzgemeinschaft gegen Fluglärm",
 
 

Geschrieben von: LN Beitrag Sonntag, den 28. Februar 2010 um 00:00 Uhr

Benutzerbewertung: / 2
SchwachPerfekt 
21.neue_linienAlgarve statt Sardinien, Schottland statt Irland: Der irische Billigflieger nimmt ab Mai zwei neue Verbindungen ab Blankensee ins Programm. Die Linie nach Faro an die Algarve-Küste ersetzt die gestrichene Verbindung nach Alghero auf Sardinien. Edinburgh an der schottischen Ostküste soll den schmerzhaften Verlust der Dublin-Destination mildern. Ryanair dokumentiere damit, „dass Blankensee ein sehr lukrativer Flughafen mit großem Potenzial ist", sagte Henrike Schmidt, Marketingchefin für Deutschland, Österreich, Holland und die Tschechische Republik.Die Flughafen-Chefs Doris Böhmke und Michael Lange, in letzter Zeit nicht mit guten Nachrichten verwöhnt, sehen in den beiden Linien einen Vertrauensbeweis. „Das unterstreicht das Vertrauen, das Ryanair dem Flughafen Lübeck entgegenbringt und das nach wie vor ungebrochen ist", so Böhmke und Lange.
 
 

Geschrieben von: HL-live Sonntag, den 28. Februar 2010 um 00:00 Uhr

Benutzerbewertung: / 1
SchwachPerfekt 
22.hausaufgaben_machenAm Freitag beschäftigte das Take Off-Konzept für den Lübecker Flughafen erneut den Landtag. Wirtschaftsminister Jost de Jager hatte Kritik an dem Lübecker Papier geäußert und Nachbesserungen gefordert (wir berichteten). Dem stimmte der Landtag zu."Nach wie vor – ich wiederhole mich – stehen CDU, FDP und Landesregierung hinter dem Flughafen. Wir wollen den Ausbau, wir wollen den Weiterbetrieb. Der Bericht sagt daher klipp und klar, dass es eine Investitionsförderung durch das Land geben wird – wenn denn Lübeck endlich seine Hausaufgaben macht", sagte Hans-Jörn Arp von der CDU. Die Stadt müsse sich jetzt klar zum Gesamtausbau bekennen. Christopher Vogt von der FDP ergänzte: "Die FDP-Fraktion in diesem Hause steht nach wie vor hinter dem Flughafen, aber der Ball liegt immer noch zunächst bei der Stadt Lübeck.
 
 

Geschrieben von: HL-live Sonntag, den 28. Februar 2010 um 00:00 Uhr

23.neue_linienFür Verwirrung sorgt der Lübecker Flughafen. Vor drei Wochen wurde über eine massive Streichung der Verbindungen berichtet. Dabei ist der Sommerflugplan von Ryanair noch gar nicht fertig. Es wird mindestens zwei neue Linien nach Edinburgh und Portugal geben.Henrike Schmidt, Pressesprecherin von Ryanair für Deutschland, reiste am Freitag nach Lübeck, um viele Gerüchte aus dem Weg zu räumen. So berichtete der "Trierische Volksfreund", dass bei einem Pressegespräch am Donnerstag Ryanair angekündigt habe, im Herbst Lübeck zu verlassen. "Das stimmt nicht", so Schmidt. Sie betonte die gute Zusammenarbeit mit dem Lübecker Flughafen. Auch das Thema Basis sei weiter im Gespräch. Ryanair habe dieses Jahr noch sieben Flugzeuge zu verteilen. In Lübeck könne eine Basis entstehen, wenn die ersten Schritte der Erweiterung umgesetzt sind.
 
 

Geschrieben von: LN Beitrag Samstag, den 27. Februar 2010 um 00:00 Uhr

20.wahlkampf_hat_begonnenLübeck - Lug und Trug warfen sich gestern die Kommunalpolitiker beim Thema Flughafen gegenseitig vor. Mehrheitlich stimmten sie für die teure Variante des Bürgerentscheids.Bis zum Bürgerentscheid am 25. April wird es kein Geld für den Flughafen-Ausbau geben. SPD, Grüne, Linke und Bunt lehnten gestern im Zuge der Haushaltsberatungen die von Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) beantragten vier Millionen Euro für die erste Ausbaustufe ab. Gleichzeitig wurde Saxe beauftragt, bis zur März-Sitzung einen Bericht über die Kosten des gesamten Ausbaus vorzulegen. Sollten die Bürger beim Entscheid mehrheitlich für den Ausbau des Airports stimmen, muss Saxe einen Nachtragshaushalt für die gesamten Investitionen stricken.„Wir reden über 60 Millionen Euro", sagte SPD-Fraktionschef Peter Reinhardt. Es sei unverantwortlich für eine klamme Stadt, so viel Geld auszugeben.
 
 

Geschrieben von: HL-live Dienstag, den 23. Februar 2010 um 00:00 Uhr

19boeing_737-800_dpaBfL-Fraktionschef Dr. Raimund Mildner sieht ein gemeinsames Ziel aller Fraktionen in der Bürgerschaft: Der Flughafen dürfe den städtischen Haushalt nicht dauerhaft belasten. Unterschiede gebe es nur im Weg dieses zu erreichen.Wir veröffentlichen die Mitteilung von Dr. Raimund Mildner im Wortlaut: (")Die monatelange Antrags- und Diskussionslage zum Flughafen darf durchaus gegebene Gemeinsamkeiten der bürgerlichen Flughafen-Unterstützer und der Rot-Rot-Grünen- Flughafengegner nicht verdecken: Der Lübecker Haushalt soll nicht dauerhaft durch den Flughafen belastet werden, dieser muss wirtschaftlich betrieben werden. Flugverkehrs-Mobilität ist im Kern keine kommunale Aufgabe ist. Land oder auch der Bund sind deshalb für die Realisierung regionalökonomischer Effekte angesprochen. Sie sollen sich deshalb auch jenseits einer 75-prozentigen Investitionsförderung an den Finanzierungsrisiken der Flughafenentwicklung beteiligen.
 
 

Geschrieben von: LN Beitrag Samstag, den 20. Februar 2010 um 00:00 Uhr

38.gebudeLübeck - Eiszeit zwischen Lübeck und Kiel. Nachdem die Landesregierung das Take-Off-Konzept der Lübecker zur Zukunft des Flughafens in einem Bericht zerrissen hat, wehren sich Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) und IHK-Chef Bernd Rohwer in einem Brandbrief an Wirtschaftsminister Jost de Jager (CDU).Man habe das Papier aus Kiel „mit Verwunderung" gelesen. „Gerade eine Regierung, die sich den Aufbruch auf die Fahnen geschrieben hat, sollte ein gestiegenes Interesse haben, dass . . . (der Flughafen) . . . erhalten bleibt und weiter entwickelt wird", kritisieren Saxe und Rohwer den Minister. Den schwarzen Peter schieben sie den Kielern zu. Die Entscheidung zur Zukunft Blankensees würde in der Hansestadt „maßgeblich" von der Beteiligung des Landes am „einzigen Regionalflughafen des Landes" abhängen, heißt es in dem Schreiben.
 
 

Geschrieben von: HL-live Freitag, den 19. Februar 2010 um 00:00 Uhr

Benutzerbewertung: / 2
SchwachPerfekt 
22.ryanairDer Lübecker Flughafen steht und fällt mit Ryanair. Jetzt streichen die Iren ihr Angebot zusammen. Ist der Airport damit noch zu retten? Streit um den Flughafen-Ausbau, ein Bürgerbegehren mit ungewissem Ausgang, die Suche nach einem Investor – Lübeck-Blankensee steckt in schweren Turbulenzen. Und jetzt diese Nachricht: Keine Flugverbindung mehr nach Dublin (Irland), nach Alghero (Sardinien), nach Frankfurt- Hahn, das Angebot nach London-Stansted ausgedünnt. Nach Einschätzung des Flughafen-Geschäftsführers Michael Lange bricht ein Viertel des Passagieraufkommens weg. Die Zahlen bewegten sich wieder auf dem Stand von 2008 (522 000). „Das war der falsche Schritt zum ungünstigsten Zeitpunkt", kommentiert Lübecks Wirtschaftssenator Wolfgang Halbedel den Schritt der Iren. Das allerletzte Wort über die Kürzung des Sommerfahrplans sei aber noch nicht gesprochen, macht er sich Hoffnung.
 
 

Geschrieben von: HL-live Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 00:00 Uhr

Benutzerbewertung: / 1
SchwachPerfekt 
16.ihk_fordert_unterstuetzDie IHK zu Lübeck fordert die Landesregierung auf, den Flughafen Blankensee zu unterstützen. Hintergrund ist die massive Kritik von Wirtschaftsminister Jost de Jager am Lübecker "Take Off"-Konzept.
"Der Flughafen Lübeck hat nicht nur für Lübeck, sondern für ganz Schleswig-Holstein wirtschaftliche Bedeutung. Ein erheblicher Teil der Fluggäste kommt aus den Kreisen außerhalb Lübecks beziehungsweise hat diese als Ziel. Deshalb ist die Landesregierung in der Pflicht, sich konstruktiv und mit eigenen Beiträgen an der Zukunftsentwicklung des Lübecker Flughafens zu beteiligen." Das sagte der Präses der IHK zu Lübeck, Andreas Leicht anlässlich der am Wochenende bekannt gewordenen Stellungnahme des Landes zum "Take-Off-Konzept" der Hansestadt Lübeck.
"Wenn die Landesregierung Vorschläge hat, um das Konzept zu optimieren, so sind sie willkommen.
 
 

Geschrieben von: HL-live Mittwoch, den 17. Februar 2010 um 00:00 Uhr

Benutzerbewertung: / 5
SchwachPerfekt 

62.mildner0608Drei aktuelle Sachverhalte geben nach Auffassung der BfL Anlass, auf ein mangelndes Demokratieverständnis hinzuweisen. Fraktionschef Dr. Raimund Mildner kritisiert unter anderem die juristischen Bemühungen der Schutzgemeinschaft gegen Fluglärm, das Bürgerbegehren zu verhindern. Wir veröffentlichen die Mitteilung von Dr. Mildner im Wortlaut:(“)Auf die Problematik einer mehrheitlich – jedoch ohne BfL – verabschiedeten Resolution zur Beibehaltung der “Hilfe aus einer Hand” bei der Strukturreform zu Hartz IV bzw SGBII entgegen einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts, immerhin unserer höchsten staatlichen Gerichtsbarkeit, wurde vom BfL-Fraktionsvorsitzendem Dr. Mildner bereits hingewiesen (HL-live vom 6.2.).

 
 

Geschrieben von: LN Beitrag Mittwoch, den 17. Februar 2010 um 00:00 Uhr

Benutzerbewertung: / 1
SchwachPerfekt 
14.landebahnLübeck muss grundsätzlich bereit sein, den Flughafen-Ausbau zu bezahlen. Mit einer Finanzierung von vier Millionen ist es nicht getan, sagt die Landesregierung.Das haben die Flughafen-Gegner immer gesagt: Wenn die Stadt nicht grundsätzlich bereit ist, den gesamten Ausbau des Airports zu finanzieren, werde das Vorhaben vor den Gerichten scheitern. Ausgerechnet die Landesregierung, die sich verbal stets für den Flughafen Blankensee stark gemacht hat, kommt jetzt zur gleichen Erkenntnis. Wenn Lübeck nicht erkennen lasse, dass es den Gesamtausbau wirklich wolle, habe der im Januar 2009 ergangene Planfeststellungsbeschluss vor dem Oberverwaltungsgericht keine Chance, sagt das Wirtschaftsministerium in einer Bewertung des Lübecker Take-Off-Konzepts.Nach Angaben der Flughafen-Kritiker muss Lübeck rund 60 statt lediglich vier Millionen Euro aufwenden.
 
 

Geschrieben von: LN Beitrag Dienstag, den 16. Februar 2010 um 00:00 Uhr

Benutzerbewertung: / 1
SchwachPerfekt 
14.ryanair_streicht_flugplSchlechte Nachricht für den Flughafen Blankensee: Die irische Billig-Airline Ryanair streicht – wie befürchtet – ihr Liniennetz in Lübeck zusammen. Die Verbindung nach Dublin fällt im Sommerflugplan ab Ende März weg. Auch die erste innerdeutsche Verbindung nach Frankfurt-Hahn wird nicht fortgesetzt. Alghero auf Sardinien wird ebenfalls gestrichen – und die London-Linie ausgedünnt. Das bestätigte Flughafen-Geschäftsführer Michael Lange gestern auf LN-Anfrage. „Wir sind aber weiterhin in Gesprächen mit Ryanair", so Lange. Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) hatte bereits nach einem Gespräch mit der Ryanair-Spitze Mitte Januar erklärt, dass die Iren wegen rückläufiger Buchungen im Zuge der Flughafen-Debatte den Sommerflugplan reduzieren wollten. Die Auslastung der im Oktober 2008 gestarteten Inlandsverbindung nach Hahn sei nicht ausreichend gewesen,
 
 

Geschrieben von: LN Beitrag Sonntag, den 07. Februar 2010 um 00:00 Uhr

13.warten_auf_den_ausbauBis Ende Oktober kann man von Blankensee aus fliegen. Dafür hat die Bürgerschaft grünes Licht gegeben. Jetzt wartet man am Airport auf das Geld für den Ausbau. Für den ist schon alles vorbereitet.
Am Flughafen steht alles bereit: Farbe, Pinsel, neue Lampen – nur loslegen können die Mitarbeiter des Airports noch nicht. Denn dazu fehlt das Geld und das grüne Licht des Gerichtes. Der Ausbau kostet 2,75 Millionen Euro und wird noch beklagt. Jetzt heißt es für die 140 Mitarbeiter wieder warten. Immerhin: Bis Ende Oktober ist der Flugbetrieb in Blankensee gesichert. „Ab Lübeck kann gebucht werden", rührt der Interims-Flughafen-Boss Michael Lange die Werbetrommel. Bislang geht er von 43 Flügen pro Woche aus. „Aber wir verhandeln noch." Im vergangenen Sommer waren es 57 Flieger pro Woche – in einem halben Jahr hat der Flughafen insgesamt 1424 Flugbewegungen verzeichnet. Wie viele es in diesem Sommer werden, ist noch unklar – ebenso, ob bis Oktober mit dem Ausbau begonnen werden kann.
 
 

Geschrieben von: LN Beitrag Donnerstag, den 04. Februar 2010 um 00:00 Uhr

15.flughafenmotiv- Ausbau und Betrieb des Flughafens unter städtischer Regie würden viel kostspieliger, als das Bürgerbegehren es weismacht: Das behaupten SPD und die „Schutzgemeinschaft gegen den Fluglärm" (SGF).
„Die Berechnungen des Bürgerbegehrens stimmen nicht", sagt SPD-Kreisvorsitzender Peter Thieß. „Unzureichende Informationen haben viele Bürger bewogen, ihre Unterschrift beim Bürgerbegehren zu leisten", so Thieß. „Mit den vier Millionen Euro werden die Bürger hinters Licht geführt", erklärt SGF-Vorsitzender Gerhard Haase.
Das Kieler Innenministerium hat unterdessen das Bürgerbegehren genehmigt – inklusive Kostendeckungsvorschlag. Die Überprüfung der 56 076 Unterschriften ergab bislang knapp 24 000 gültige Voten. Das Innenministerium: „Damit ist das Bürgerbegehren insgesamt zulässig."
 
 

Geschrieben von: HL-live Mittwoch, den 03. Februar 2010 um 00:00 Uhr

12.buergerbegehren_erfolgreJetzt ist es offiziell: Das Bürgerbegehren zum Flughafen war erfolgreich. Das Innenministerium bestätigt, dass bisher 23.958 Unterschriften als gültig anerkannt wurden. Damit ist der Weg für einen Bürgerentscheid im April frei.. Die Unterstützer des Bürgerbegehrens hätten 17.467 Unterschriften benötigt. Nach dem amtlichen Stand vom 28. Januar waren es bereits 23.958. Auch die Fragestellung und der Finanzierungsvorschlag für den Betrieb des Flughafens wurden vom Innenministerium positiv beschieden. Die "Schutzgemeinschaft gegen Fluglärm Lübeck und Umgebung e.V." hatte gegen einen Bürgerentscheid einen Widerspruch beim Innenministerium eingereicht. Der wurde abgelehnt, da für den Verein kein Klagerecht besteht. Gegen die Entscheidung des Innenministeriums dürften nur die Initiatoren des Bürgerbegehrens oder die Stadt klagen. Die Schutzgemeinschaft habe dagegen nicht einmal ihren Sitz in Lübeck.
 
 

Geschrieben von: LN Beitrag Freitag, den 29. Januar 2010 um 00:00 Uhr

Benutzerbewertung: / 2
SchwachPerfekt 
10.flughafen_istÜberraschung in der Bürgerschaft: Der Flughafen Lübeck bekommt Geld für den Betrieb bis Ende Oktober – mindestens 350 000 Euro pro Quartal.. Das hat das Stadtparlament einstimmig entschieden. Rot-Rot-Grün hatte den Antrag kurz vor der Sitzung entsprechend geändert – und damit eine hitzige Debatte vermieden. Das bürgerliche Lager aus FDP, CDU und Bürgern für Lübeck (BfL) hatte seinerseits den Antrag über vier Millionen Euro für den Airport-Ausbau auf Februar vertagt – weil er keine Mehrheit hatte. „Wir haben uns von den Argumenten von Wirtschaftssenator Wolfgang Halbedel und Betriebsrätin Doris Böhmke überzeugen lassen", erklärt Aufsichtsratsmitglied und Airport-Kritiker Hans-Jürgen Schubert (Grüne) den Sinneswandel des linken Lagers. Halbedel hatte am 12. Januar zu einem Hintergrundgespräch geladen. Da das Bürgerbegehren voraussichtlich am 25. April stattfindet und damit während des laufenden Sommerflugplans, soll dieser zumindest zu Ende geführt werden, hatte Halbedel den Fraktionschefs versucht klarzumachen.
 
 

Geschrieben von: HL-live Dienstag, den 26. Januar 2010 um 00:00 Uhr

08.flughafen_bleibt_vorerstAm Donnerstag wird die Bürgerschaftsmehrheit von SPD, Linken und Grünen gemeinsam beschließen, die Finanzierung des Flughafens bis zum Abschluss der Bürgerbegehrens sicherzustellen. Damit ist klar: Die Urlauber können den Flughafen noch bis mindestens in der Herbst nutzen. Die SPD fordert außerdem das Land auf, den Infratil-Anteil zu übernehmen. Der Flughafen sei ein wichtiger Teil der regionalen Infrastruktur.
"Wir können das Bürgerbegehren nicht unterlaufen", sagt SPD-Fraktionschef Peter Reinhardt. Das sei keine Änderung der bisherigen Politik. Die Stadt werde Lohn und Betriebskosten übernehmen sowie die hoheitlichen Aufgaben finanzieren. Die geplanten Investitionen bleiben außen vor. Gleichzeitig appelliert die SPD an die Landesregierung, beim Flughafen Lübeck einzusteigen (siehe unten).
 
 

Geschrieben von: HL-live Dienstag, den 26. Januar 2010 um 00:00 Uhr

Benutzerbewertung: / 3
SchwachPerfekt 
13.angestellterDer Kreisvorstand und die Bürgerschaftsfraktion der Grünen haben ein gemeinsames Positionspapier zum Flughafen Lübeck vorgelegt.Die Partei geht davon aus, dass ein Bürgerentscheid über den Flughafen keinen Erfolg haben wird.Wir veröffentlichen die Stellungnahme im Wortlaut: (")Der GRÜNE Kreisvorstand und die GRÜNE Bürgerschaftsfraktion erklären, dass sie den anstehenden Bürgerentscheid zum Thema Flughafen ausdrücklich begrüßen. Die große Anzahl an Unterschriften hat deutlich gemacht, dass es ein großes Interesse in der Lübecker Bevölkerung gibt, diese Entscheidung nicht allein den PolitikerInnen im Rathaus zu überlassen, sondern hier selber im Rahmen der direkten Demokratie mit zu reden. Wir gehen davon aus, dass bei weitem nicht alle, die sich dem Bürgerbegehren angeschlossen haben, damit ein Zeichen für die Weiterführung des Flughafens in kommunaler Hand setzen wollten.
 
 

Geschrieben von: LN Beitrag Sonntag, den 17. Januar 2010 um 00:00 Uhr

Benutzerbewertung: / 1
SchwachPerfekt 
22.ryanair- Die ungewisse Zukunft des Flughafens Blankensee schlägt sich in den aktuellen Buchungszahlen von Ryanair nieder.Die irische Fluggesellschaft, größter Kunde des Airports, denkt deshalb darüber nach, den Sommerflugplan 2010 leicht zu reduzieren. Das berichtete Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) nach einem Gespräch mit der Ryanair-Spitze in Dublin. Die aktuelle politische Debatte und die entstandene Unsicherheit über den Fortbestand des Flughafens habe zu deutlichen Rückgängen bei den Buchungszahlen geführt, erklärte Ryanair-Manager Michael Cawley seinen Gästen aus Lübeck. Saxe war mit den neuen Geschäftsführern Doris Böhmke und Michael Lange sowie Prof. Bernd Rohwer, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Lübeck, in die Ryanair-Zentrale gereist.
 
 

Geschrieben von: LN Beitrag Donnerstag, den 14. Januar 2010 um 00:00 Uhr

Benutzerbewertung: / 1
SchwachPerfekt 
48.landung- Landesregierung und Landtag lehnen Zuschüsse für den Betrieb und neue Linien am Airport Blankensee ab. Nur für Investitionen gibt es Geld – eine Basis von Ryanair vorausgesetzt.
Der Kieler Wirtschaftsminister Jost de Jager (CDU) hat gestern finanzielle Begehrlichkeiten der Hansestadt und ihres Flughafens klar zurückgewiesen. De Jager sicherte in einer Sitzung des Wirtschaftsausschusses des Landtages Investitionshilfen des Landes zu. Aber Geld für hoheitliche Aufgaben, die am Airport erledigt werden, für eine Anschubfinanzierung neuer Linien und den Aufbau einer Ryanair-Basis lehnte der CDU-Politiker unmissverständlich ab. Am Freitag fliegen Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) sowie die neuen Flughafen-Geschäftsführer nach Dublin, um mit der irischen Fluggesellschaft über den Sommerflugplan 2010 und eine mögliche Basis (Drehkreuz) zu sprechen.
 
 

Weiterlesen...

Seite 1 von 3

Banner