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Hamburg International Airport

Flughafen Kaltenkirchen

hh_airport_01Der Flughafen Kaltenkirchen wurde in den 1960er Jahren als Großflughafen für Hamburg geplant - vergleichbar mit dem Flughafen Franz Josef Strauß in Freising für München. Er sollte den innerstädtisch gelegenen Flughafen Fuhlsbüttel ersetzen. Am Standort westlich von Kaltenkirchen wurden von der Hamburger Flughafengesellschaft dafür in den Folgejahren große Flächen aufgekauft. Diese befinden sich immer noch in deren Besitz und wurden inzwischen sogar weiter aufgestockt. Nach Aussage der Sprecherin der für einen möglichen Bau zuständigen Flughafen Hamburg GmbH (FHG) hat die Gesellschaft die Flächen auf mittlerweile 2100 ha aufgestockt. Darüber hinaus erklärte der ehemalige Hamburger Wirtschaftssenator Gunnar Uldall vor den Mitgliedern des Hamburger Luftfahrt-Presseclubs, dass sich Hamburg alle Optionen offen halte, um das Projekt realisieren zu können. Man besitze eine Reihe der notwendigen Flächen und tausche weitere hinzu, um das künftige Flughafengelände vollständig unter Kontrolle zu haben. Ein Neubau könne dann zügig begonnen werden. Das Offenhalten der Option sei für Hamburg nicht mit Kosten verbunden.

In den 1970er Jahren wurden zwei parallele, etwa in Ost-West-Richtung verlaufende Start- und Landebahnen mit entsprechenden Bauten für Abfertigung und Wartung geplant. Sie sollten etwa im Gebiet zwischen Lentföhrden sowie Kaltenkirchen im Osten und Lutzhorn im Westen liegen. Letztere Gemeinde hätte aufgegeben werden müssen, ebenso weitere Siedlungen innerhalb der Bebauungszone sowie, aufgrund der zu erwartenden Lärmbelastung, in einem weiteren Bereich um den Flughafen. Die Verkehrsanbindung wäre über die östlich direkt an das Planungsgebiet grenzende A7 erfolgt.

Quelle: wikipedia

Geschrieben von: Wikipedia Montag, den 12. Oktober 2009 um 16:03 Uhr

Großflughafen Kaltenkirchen – Totgesagte leben länger

hh_airport_02_360In der Nähe von Kaltenkirchen wurde in den siebziger Jahren von den Ländern Hamburg und Schleswig-Holstein ein Großflughafen geplant. Große Landflächen waren von der Flughafengesellschaft aufgekauft und sogar schon einige bestehende Gebäude abgerissen worden.
Anfang der achziger Jahre wurde das Projekt jedoch juristisch und politisch gestoppt und für beendet erklärt.

Trotzdem wurden die gekauften Flächen weiter im Besitz der Flughafengesellschaft gehalten! Dies machte es möglich, dass das Projekt in den letzten Jahren immer wieder aufgewärmt werden konnte. Da der Flughafen Fuhlsbüttel aber derzeit großzügig ausgebaut wird, halten viele die Realisierung eines Großflughafens Kaltenkirchen doch eher für unwahrscheinlich.
Rhetorik oder Schaumschlägerei

Das jetzige Wiederaufgreifen des Themas geht allerdings über reine Rhetorik weit hinaus:

Es wurde von der Flughafengesellschaft weiter Land hinzugekauft, führende Hamburger Politiker sprechen sich deutlich für den Flughafen aus und kündigen weitere Flächentausche an:

 

 

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