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Klimawandel und deren Folgen

Geschrieben von: stern-online Samstag, den 07. November 2009 um 13:39 Uhr

nordpol-3Foto:Das Ewige Eis ist alles andere als ewig: Neue Studien zeigen, wie wechselhaft die Geschichte der Arktis ist.

Können die Liegestühle bald in Grönland aufgeklappt werden?

Pflanzenfunde in der Arktis belegen, dass dort vor Millionen Jahren ein warmes, feuchtes Klima herrschte. Die gängigen Computermodelle aber versagen, wenn sie diese Verhältnisse rekonstruieren sollen. Und das ist nur ihr jüngster Flop. Von Frank Ochmann

Palmenpollen wurden in der Arktis entdeckt. Können wir die Liegestühle also bald an Grönlands Küste schieben oder auf Spitzbergen schwitzen, während der Wind durch Palmenhaine weht? Glaubt man den lautesten Klimawarnern, dürfte es bis dahin gar nicht mehr so lange dauern. Vorerst allerdings liegt die geografische Sommer-Sonne-Räkel-Zone noch etliche Breitengrade südlich der Heimat von Eisbären und Walrossen.

 

 

Geschrieben von: FR-online Samstag, den 07. November 2009 um 13:49 Uhr

buffin_island_norteast_coasFoto: Ansgar Walk zeigt die Ostküste der Baffininsel nördlich der Siedlung Clyde River aus 1000 Metern Höhe: Gletscherzunge.

Der moderne Mensch lebt im Holozän - so nennen Wissenschaftler die derzeitige warme Klimaphase zwischen den Eiszeiten. Der Wechsel zwischen den Phasen hat in der Erdgeschichte schon zu gravierenden Klimaveränderungen geführt. Die letzte Warmzeit (Eem-Interglazial) liegt weit vor menschlicher Geschichtsschreibung und ist rund 125.000 Jahre her.
Im Gegensatz zum Menschen, hat die Erde selbst schon häufiger eisfreie Polkappen erlebt. Dennoch haben jüngste Forschungen an Bohrkernen aus dem Bodensatz eines arktischen Sees belegt: die letzten Jahrzehnte zeigen eine einzigartige Entwicklung innerhalb der letzten 200.000 Jahre.
Quelle: FR-online.de



 
 

Geschrieben von: FR-online Samstag, den 07. November 2009 um 14:03 Uhr

buffin_islandFoto: Ansgar Walk zeigt die Baffininsel  aus 11.500 Metern Höhe. Arktis. Am Nordpol wuchsen einst Palmen.

Utrecht. In der Arktis wuchsen einst sogar Palmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Wissenschaftlern der Universität Utrecht. Forschungsleiter Appy Sluijs und seine Kollegen fanden in Ablagerungen am Meeresboden des Arktischen Ozeans Reste von Palmenpollen. Das berichteten sie online vorab im Magazin "Nature Geoscience". Im Nordpolargebiet herrschte demnach vor rund 53,5 Millionen Jahren nahezu Tropenklima mit Temperaturen von bis zu 27 Grad. Durch eine Rekonstruktion der Klimaverhältnisse kamen die Forscher zu dem Schluss, dass Palmen in der Arktis  durchaus weit verbreitet waren. Selbst die Wintertemperaturen hätten damals im Nordpolargebiet durchschnittlich über acht Grad Celsius gelegen. Wissenschaftler gehen seit langem davon aus, dass es im Eozän - der Zeit vor 56 Millionen bis 36 Millionen Jahren - eine erhebliche globale Klimaerwärmung gab. Dabei soll es im sogenannten Eozän- Temperaturmaximum 2 vor etwa 53,5 Millionen Jahren besonders heiß geworden sein.

 
 

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