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Hafen um 1900

Geschrieben von: Peter Schürmann Samstag, den 14. November 2009 um 14:54 Uhr

Um in der Zukunft bestehen zu können, aber auch um zu erkennen und zu begreifen, dass wir noch nie in einer besseren Zeit gelebt haben, müssen wir uns mit der Vergangenheit beschäftigen und sie kennen. Unsere Eltern und Grosseltern haben durch ihre Schufterei und Verzicht auf Wohlstand für uns die Grundlage geschaffen, in einer Welt zu leben die uns eigentlich in Zufriedenheit sehen sollte. Sie kannten keine soziale Gerechtigkeit, fünf Wochen bezahlten Urlaub, 40-Stundenwoche oder 5-Tage Woche, Arbeitslosengeld und all die tausend anderen Dinge, die uns täglich das Leben leichter machen sollten. Denken Sie nur einmal daran, das es die Waschmaschine noch nicht geben würde, und das nicht, und das nicht usw.

Wir hätten also jeden Grund dankbar und glücklich zu sein, aber es ist nun einmal eine Tatsache, das es den Menschen nur gut geht, wenn es ihm schlecht geht. Es ist wohl ein Naturgesetz, das der Mensch dann im Wohlstand nur klagt und klagt und klagt, das es noch nie so schwer war und man es eben gerade deshalb nicht mehr verantworten kann Kinder in die Welt zu setzen usw. Ich zum Beispiel wurde nicht durch eine Pampers sauber gehalten, wir hatten auch keine Doppelfenster und eine Heizung in unserem Kinderzimmer. Normalerweise hätte meine Generation alle schwer geschädigt sein müssen, denn Coca Cola kannte ich als Kind auch nicht, und die Winter waren noch richtige Winter.

Ich erinnere nur einmal daran, weil wir es anscheinend alle vergessen haben, und auch Visionen zu verwirklichen ist nicht immer nur ein Honigschlecken, sondern bedeuten neben dem positiven Ziel der Vollbeschäftigung und Wohlstand eben auch Verzicht, und ertragen von Baulärm und vieles Unangenehmes mehr.

Es schafft aber nicht nur materielle Werte, sondern auch ein Zusammengehörigkeitsgefühl, Zufriedenheit und Dankbarkeit, und wir haben allen Grund dazu dankbar zu sein, in so einer Wohlstand- und langen Friedensphase zu leben. Wir sollten alle jeden Tag den Herrgott danken, und nicht nur das Negative aufsaugen, das uns die Medien tagtäglich einzureden versuchen.

Ja, es geht uns nooooch sehr gut, wenn wir aber so weiter machen und alles ablehnen und nur noch unsere Ruhe haben wollten, dann werden sich viele der täglich vorgekauten negativen Meldungen tatsächlich erfüllen, oder andernfalls müssten wir dann aber auch konzequenterweise wieder zurück zur Postkutsche und Kerzenlicht. Ich glaube aber, das will niemand wirklich......

Peter Schürmann

Wenn Sie noch Fotos von Alt-Lübeck haben, werde ich sie nur allzu gern veröffentlichen. Bitte mit ihren Namen an meine Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Ich bedanke mich recht herzlich.

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Fotos bitte zum vergrössern anklicken....

 

 

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