Diese Website empfehlen:

letzte Kommentare

RSS

Unser Flughafen

Wir empfangen AIRBERLIN mit offenen ArmenWenn die Stadt sich eindeutig zu ihrem Flughafen bekennen würde, und es in einer künftigen Flughafen-Gesellschaft zu einer vernünftigen Aufteilung der Kosten und damit auch zu einer unbedingt notwendigen Erstfinanzierung kommt, werden mit Sicherheit auch andere Fluggesellschaften wie z.B. AIRBerlin Lübeck anfliegen. Die Abängigkeit von der grössten Fluggesellschaft Europas wäre damit vorbei. 
Ich habe als Vergleich den Flughafen Leipzig herangezogen, der zwar eine strategisch bessere Lage in Deutschland hat, bestimmt aber nicht über ein so grosses Einzugsgebiet in der Region verfügt wie Lübeck  (bereits heute nutzen sehr viele Hamburger den Lübecker Flughafen. Mit der Metropolregion Hamburg besitzt HL ein Einzugsgebiet in einem Umkreis von etwa 100 Kilometer mit ca. 5 Millionen Einwohner).
Heute wird er bereits als Hamburg-Lübeck, oder als die dritte Startbahn Hamburgs vermarktet, ohne dass er wirklich Hamburg entlasten müsste. Das wird allerdings in relativ kurzer Zeit ganz anders aussehen, dann wird er als Entlastung dringend gebraucht werden.
a
Ich hoffe, das er dann noch als Verkehrsflughafen existieren wird.
a

Daher nicht vergessen, am 25. April ist Bürgerentscheid und Sie entscheiden mit Ihrer Stimme direkt über die Zukunft Ihres Flughafens!

Sagen Sie JA ZUM FLUGHAFEN LÜBECK und geben Sie ihm Ihre JA-Stimme!

a
Wann ist diese Wahl und wie läuft sie ab?
Sie erhalten in den nächsten Wochen einen Wahlberechtigungsschein, mit dem Sie am 25. April 2010 in dem darauf genannten Wahllokal zur Abstimmung/Wahl gehen können. Sollten Sie an diesem Tag verhindert sein, dann beantragen Sie unbedingt Briefwahl, Ihnen werden dann die Wahlunterlagen zugeschickt. Sie können aber auch ab dem 6. April 2010 in eines der u.a. Abstimmungsbüros gehen und wählen. Vergessen Sie nicht, Sie entscheiden diesmal direkt über die Zukunft Ihres Flughafens, daher gehen Sie bitte zur Wahl und stimmen Sie mit JA, denn der Flughafen Lübeck ist Ihr Flughafen und ein wichtiger Wirtschafts- und Standortfaktor für Lübeck und ganz Schleswig-Holstein! Lesen Sie mehr.....
a

Lesen Sie weitere Artikel

________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
a

Geschrieben von: Peter Schürmann Mittwoch, den 03. März 2010 um 00:00 Uhr

Mit dem Flughafen Leipzig/Halle will ich einmal zeigen, dass es in Deutschland auch anders geht und die Bevölkerung hinter ihrem Flughafen steht. Die Passagierzahlen hätte Lübeck auch bereits erreicht, wenn nicht immer wieder die

airport_leipzig_halle_mapa leipzig-halle_airport
Zum vergrössern der genauen Darstellung bitte auf den Plan klicken Zum vergrössern bitte das Foto anklicken. Foto: Flughafen Leizpzig/Halle

Ausbauvorhaben gestoppt worden wären, denn vor dem Gerichtsbeschluss wollte Rynair die zweite Deutschland Basis mit 19 Destinationen einrichten.Die ist jetzt in Bremen entstanden, die Arbeitsplätze auch. Es ist alles nur Verzögerungstaktik, die letztendlich der Steuerzahler bezahlen muss

 

Geschrieben von: Peter Schürmann Donnerstag, den 07. Januar 2010 um 00:00 Uhr

pedro_01Wir alle sollten uns für einen vernünftigen Ausbau des Flughafens einsetzen - und zwar sofort und nicht erst in 15 Jahren - denn er bringt nicht nur weltweit Arbeitsplätze, sondern mit Sicherheit auch in Lübeck. Zu meinen Entwicklungs-Perspektiven für Lübeck ist der Erhalt und vor allem der Ausbau des Flughafens einer der wichtigsten Entwicklungsschwerpunkte. Ein Mosaik, das nicht fehlen darf in dem Konzert, sonst fällt die ganze positive Dynamik zusammen.
So wie allerdings über den Flughafen gestritten wird, hat keiner einen Nutzen davon. Wir sind ein Teil der Natur und müssen sehr behutsam mit ihr umgehen, um aber leben zu können müssen wir auch Geld verdienen und dazu brauchen wir Arbeitsplätze. Der Mensch will auf jeden Fall mobil bleiben, dazu brauchen wir Strassen, Flughäfen und vieles mehr, und das setzt wiederum Arbeit und einen angemessenen Verdienst voraus.

Wir sind ein Stück der Natur, aber wir dürfen auch nicht vergessen, das sie sich nicht beeindrucken lässt vom Schicksal der Menschen, sie nimmt nicht Anteil und sie kennt nicht die Not und das Leiden der Menschen. Wenn die Not zu gross wird interessiert sich kein Mensch mehr für die Natur und deren Schutz.

Peter Schürmann

 
 

Geschrieben von: LN Beitrag Dienstag, den 02. Februar 2010 um 00:00 Uhr

aviao_420Das Bürgerbegehren zum Erhalt des Lübecker Flughafens ist ein Riesenerfolg. Fast leichtfüßig wurde die vom Gesetzgeber unerbittlich hoch gelegte Hürde zum Bürgerentscheid genommen. Die Chancen, dass Lübecker Einwohner den Beschluss ihrer Bürgerschaft zum Aus des Flughafens kippen, sind groß. Und das ist eine basisdemokratische Sensation.Die Tatsache, dass Flughafengegner vereinzelt erbost waren über die auch in den Geschäften ausgelegten Unter schriftenlisten, darf nicht darüber hin wegtäuschen, dass diese Listen Sinnbild eines demokratischen Grundrechtes sind, das zu selten ausgeübt wird.

Beim Thema Flughafen wird es in Lübeck niemals einen Konsens geben; nur das ist sicher. Die Erde ist verbrannt. Doch die große Zahl der Lübecker Bürger, die Ja zum Flughafen sagen, wird man nicht leichtfertig in die Ecke fanatischer Billigfliegerfreunde stecken können. Es sind auch keine Menschen, die sich über Fluglärm freuen, es sind Bürger, die sich eine Frage stellen, die in Lübeck viel zu selten gestellt wird: Welches Ziel hat diese Stadt? Welche Rolle soll Lübeck in 20 Jahren im Ostseeraum spielen? Und wenn die Antwort lautet, dass diese Hansestadt in der künftigen Ostsee-Boomregion ein Wörtchen mit reden will, im engen Schulterschluss mit der großen Hanseschwester Hamburg, dann ist ein regionaler Flughafen kaum verzichtbar. Mal ganz brutal gesagt: Wer Lübecks Wachstum will, darf sich nicht die Frage stellen, ob der Flughafen irgendwann Gewinn abwirft. Er muss seriös die Frage beantworten, wie viel Kaufkraft durch den Airport in der Region liegenbleibt. Und diese Einnahmen (wenn es sie gibt) müssen dem Defizit entgegengestellt werden. Vor einem solchen Finanzierungsmodell kann sich auch das Land nicht drücken.

Allerdings darf Lübeck nicht allein von der rigorosen Ryanair abhängen. Wer nur auf die Billigflieger und Touristen setzt, wird abstürzen. Ein Lübecker Flughafen muss ebenso wie der Hafen die Ostseestädte verknüpfen, darf nicht nur nach Süden schielen. Das gelingt auch mit verträglichen Abflugzeiten und Flugzeugmen­gen. Klar: Wer das alles nicht will, darf auch nicht klagen, wenn er merkt, wo er lebt – im Museumsdorf.

VON TORSTEN TEICHMANN

Quelle : LN 03.01.2010

 

 
 

Seite 2 von 2

Banner