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Fakten zum Flughafen

Geschrieben von: Flughafen Lübeck GmbH Montag, den 15. März 2010 um 19:23 Uhr


So könnte ich mir die Flughafenregion 2050 vorstellen.
 
flughafenregion_350x75Wenn Sie Interesse haben, klicken Sie auf das Foto. Ich bin der Ansicht, Flughafen, Hafen oder Universität sind alles Einrichtungen, die langfristig geplant werden. Deshalb sind die erforderlichen gewaltigen Investitionen nie kurzfristig zu  beurteilen, denn davon werden unsere Enkel partizipieren. Unsere Kinder und Enkel, denen wir nicht nur eine gute Ausbildung geboten, sondern auch die entsprechenen Arbeitsplätze geschaffen haben.
Dazu habe ich mir Gedanken gemacht und eine Vision im Jahre 2045 oder eben 2050 vorgestellt. Sie kann auch kann anders ausfallen, wichtig ist nur die Entwicklung über diesen Zeitraum zu realisieren, denn erst damit kommt die Motivation, der Spass und die grossen Investitionen verlieren ihren Schrecken. Um die gesamte Vision zu sehen, bitte auf das kleine Foto klicken.... 
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Geschrieben von: Flughafen Lübeck GmbH Montag, den 15. März 2010 um 19:42 Uhr

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Der Flughafen ist ein großer Standortvorteil für LübeckGanz im Gegenteil: Der Flughafen ist ein großer Standortvorteil für Lübeck. Er sorgt für wachsenden Tourismus und mehr Gäste in die Region. Diese Touristen übernachten, gehen essen, fahren Taxi etc. und lassen somit Geld in Lübeck und Umgebung, was der ganzen Region nützt. Wenn der Flughafen nicht mehr  existierte, würden Hotels und Einzelhandel den Wegfall von Einnahmen sehr schmerzlich zu spüren bekommen, wie folgendes Beispiel zeigt: Konservative Quellen stellen fest, dass es seit Einführung von Ryanair-Linienverbindungen am Flughafen Lübeck (im Jahr 2000) einen Zuwachs von 45.257 Übernachtungen pro
Jahr in Lübeck gegeben hat. Multipliziert man diesen Wert mit dem in einer Studie ermittelten Wert des Umsatzes pro Übernachtung von 126,20 € (vgl. dwif-Studie), ergibt dies einen Umsatz von 5,7 Mio. € für Lübecks Tourismuswirtschaft pro Jahr, was allein für Lübeck (ohne Umland) durch den Flughafen generiert wird.
Mit steigenden Passagierzahlen werden diese Zahlen wachsen. Tourismus sichert laut dwif-Studie gegenwärtig rund 15.500 Arbeitsplätze in Lübeck.
Auch sichert und schafft der Flughafen selbst Arbeitsplätze und generiert damit Kaufkraft, die ebenfalls Lübeck und der Region zugute kommt. In einer Stadt mit 12,1% Arbeitslosigkeit (Januar 2010) kann dieses Argument gar nicht genug betont werden.
 
 

Geschrieben von: Flughafen Lübeck GmbH Montag, den 15. März 2010 um 19:47 Uhr

Richtig ist, dass weitere Investitionen für den Flughafen Lübeck nötig sind.Richtig ist, dass weitere Investitionen für den Flughafen Lübeck nötig sind. Ein Großteil der Investitionen ist jedoch bereits getätigt. Der Ausbau des Flughafens Lübeck wurde durch einen hinfälligen ersten Planfeststellungsbeschluss deutlich verzögert, was natürlich jährlich Verluste generiert. Um Planungssicherheit  und die Voraussetzungen für mehr Passagierwachstum (Base = Stationierung von Flugzeugen) und damit auch weitere Arbeitsplätzen zu schaffen, sind im ersten Schritt ca. 4 Mio. € notwendig, wovon allerdings 1,25 Mio. € an den Naturschutz gehen. Weitere, sicherlich notwendige Investitionen, werden Schritt für  Schritt getätigt werden müssen. Verweigert man die jetzt noch notwendigen Investitionen, schreibt man alle jemals getätigten Investitionen in den Flughafen ab. Weiterhin hat das Land Schleswig-Holstein, vertreten durch das Wirtschaftsministerium, eine Förderung von Infrastrukturprojekten von bis zu 75% zugesagt
und damit seine eigene Aussage von bis zu 60% noch einmal erhöht.
 
 

Geschrieben von: Flughafen Lübeck GmbH Montag, den 15. März 2010 um 19:50 Uhr

Ein Flughafen sollte nicht so einfach geschlossen werdenDie Betriebsgenehmigung beinhaltet auch eine Betriebspflicht, daher ist ein Flughafen nicht so einfach zu schließen. Eine Schließung würde ein umgekehrtes Planfeststellungsverfahren mit sich bringen, was langwierig wäre und erhebliche Kosten verursachen würde. Auch würden alle Fluggesellschaften bei Schließungsabsicht sofort ihre Flugzeuge abziehen, was einen kompletten Einnahmeausfall bedeuten würde und somit die Verluste erheblich erhöhen würde. Auch müsste für die Beschäftigten des Flughafens ein Sozialplan erstellt werden, eine Überleitung in eine eventuelle Transfergesellschaft würde weitere Kosten verursachen. Weiterhin müssten im Falle einer Schließung des Flughafens Lübeck bereits getätigte Investitionen in voller Höhe abgeschrieben werden und vom Land geförderte Maßnahmen in voller (Millionen)Höhe zurückgezahlt werden. Eine Abwicklung bzw. Schließung des Flughafens bedeutete somit eindeutig (!)
höhere Kosten als die momentanen Verluste, was sich die Hansestadt Lübeck nicht leisten kann.
 
 

Geschrieben von: Flughafen Lübeck GmbH Montag, den 15. März 2010 um 19:54 Uhr

Sicherlich kann man auch ab Hamburg fliegenDie beiden Flughäfen sind jedoch ganz anders positioniert und ergänzen einander damit optimal. Während Hamburg ein internationaler Flughafen ist, hat sich Lübeck auf den regionalen Low-Cost-Markt spezialisiert und kann dadurch deutlich günstigere Tarife anbieten.
Das ist so attraktiv, dass selbst Hamburger nach Lübeck fahren, um von hier aus zu fliegen.
 
 

Geschrieben von: Flughafen Lübeck GmbH Montag, den 15. März 2010 um 19:56 Uhr

Wir wollen den FlughafenDer Bürgerentscheid ist dazu da, den Bürgerwillen zu demonstrieren. Das Bürgerbegehren hat gezeigt, dass eine breite Mehrheit der Lübecker Bürger hinter ihrem Flughafen steht. Dass der zweite Schritt nun notwendig wird, ist Ausdruck eines basisdemokratischen Verfahrens.
 
 

Geschrieben von: Flughafen Lübeck GmbH Montag, den 15. März 2010 um 19:38 Uhr

Ein Flughafen wertet eine Region aufRegionalflughäfen können durchaus rentabel sein. Sie brauchen nur – wie jeder andere Flughafen auch – eine bestimmte Größe, um die Vorhaltungskosten bzw. Fixkosten (Feuerwehr, Tower, etc.) zu decken und zu übertreffen. Erst ab einer gewissen Passagierzahl und damit größeren Einnahmen kann kostendeckend  gearbeitet werden.
Vergleichbar ist dieses mit einer Fabrik, die eine gewisse Stückzahl produzieren muss, um rentabel zu arbeiten. Der Flughafen Lübeck ist auf einem guten Weg. Eine schwarze Null im operativen Ergebnis wird ungefähr ab 1,2 Mio. Passagieren geschrieben. Ein gutes Beispiel für einen bereits kostendeckend betriebenen Regionalflughafen ist der Flughafen Niederrhein-Weeze, dessen Betreiber ebenfalls am Flughafen Lübeck interessiert ist.
 
 

Geschrieben von: Flughafen Lübeck GmbH Montag, den 15. März 2010 um 20:01 Uhr

Rückstufung ist ein Rückschritt für die RegionDurch die Rückstufung zu einem Verkehrslandeplatz nimmt man dem Flughafen Lübeck jede Möglichkeit, Einnahmen zu generieren, denn dann ist es gängigen Passagiermaschinen (wie B 737 oder A 320) verboten, hier zu landen. Damit würde ein dramatischer Passagiereinbruch einhergehen. Ein Flughafen lebt jedoch von regelmäßigem Passagieraufkommen. Dazu gehören nicht nur die Landeentgelte, die eine Airline zahlt, sondern insbesondere der Einzelhandel, der den größten Einnahmeanteil generiert und immer wichtiger wird (Non-Aviation Geschäft: Essen, Trinken, Shops, Parken etc.). Fallen all diese Einnahmequellen weg, spart das nicht Kosten, sondern erhöht diese!
 
 

Geschrieben von: Flughafen Lübeck GmbH Montag, den 15. März 2010 um 19:58 Uhr

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Die Investoren brauchen RechtssicherheitEs ist schwierig, einen Flughafen zu verkaufen, hinter dem die Bürgerschaft als Eigentümer nicht steht. Auch Investoren brauchen Planungssicherheit. Von daher ist der richtige Weg, zunächst die notwendigen Mittel für den Ausbau bereit zu stellen und so dem Flughafen Lübeck die Chance zu geben, profitabel zu arbeiten. Die Investorensuche muss parallel weiterlaufen und verspricht unter dieser Voraussetzung, in absehbarer Zeit Investoren oder Betreiber zu motivieren, in den Flughafen Lübeck zu investieren.
 
 

Geschrieben von: Flughafen Lübeck GmbH Montag, den 15. März 2010 um 20:07 Uhr

Neue Fluggesellschaften müssen herDie Landeentgelte sind in der Entgeltordnung des Flughafens Lübeck festgesetzt, vom Land Schleswig-Holstein genehmigt und gelten für jeden Nutzer des Flughafens. Diese sind weiterhin auf der Website des Flughafens veröffentlicht und für jeden einsehbar. Landeentgelte setzen sich aus folgenden Faktoren zusammen:
Sicherheitsgebühr, Start- und Landeentgelt, Terminalgebühr. Die Landeentgelte eines Flughafens sind durch Vorhalten großer Infrastruktur und Sicherheitsauflagen niemals allein kostendeckend, so auch nicht in Lübeck. Zu den Landeentgelten kommen andere wichtige Einnahmequellen hinzu, wie z.B. der Einzelhandel, Vermietung und Verpachtung oder die Bereitstellung anderer Serviceleistungen (Tanken etc.). Die Aussage, dass die Verluste größer werden, je mehr Passagiere von Lübeck aus fliegen, ist falsch. Ganz im Gegenteil, je mehr Passagiere von Lübeck aus fliegen, desto mehr Einnahmen werden generiert, was die Verluste minimiert bzw. Gewinne möglich macht. Das ist an Regionalflughäfen wie Lübeck genauso wie an größeren Flughäfen wie Hamburg.
 
 

Geschrieben von: Flughafen Lübeck GmbH Montag, den 15. März 2010 um 20:10 Uhr

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Der Flughafen und der Naturschutz, beide sind wichtigDie naturnahe Entwicklung der Flughafenflächen über die letzten Jahrzehnte hat der Flughafen überhaupt erst möglich gemacht. Der Naturraum am Flughafen zeichnet sich durch das enge Nebeneinander von Technik und Natur aus. Das Flughafengelände dient vorrangig dem Flugbetrieb. Daneben ist es aber auch Lebensraum von zahlreichen Tier- und Pflanzenarten. Den bei weitem größten Anteil an der Gesamtfläche eines Flughafens nehmen die Grünflächen ein. Auf internationalen deutschen Verkehrsflughäfen beträgt der Grünflächenanteil durchschnittlich 75%. An Regionalflughäfen wie Lübeck ist er sogar noch höher.
Bei der Gestaltung und Bewirtschaftung von Flughafengelände steht nicht der Ernteertrag im Vordergrund sondern eine naturnahe Grünflächenpflege. Im Falle Lübecks haben sich Naturschutzverbände und Flughafen sogar auf eine besondere und innovative Art der Unterstützung geeinigt: In dem die Verbände den Planfeststellungsbeschluss anerkennen und so Planungssicherheit gewährleisten, fördert der Flughafen die umliegende Natur mit einer Stiftung mit insgesamt 2,5 Mio. €. Weiterhin möchte der Flughafen Lübeck auch im Zuge seines geplanten Ausbaus die Entwässerungseinrichtungen verbessern und dem Stand der Technik anpassen.
 
 

Geschrieben von: Flughafen Lübeck GmbH Montag, den 15. März 2010 um 20:13 Uhr

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Die Stadtvertreter müssen auch hinter ihren Flughafen stehenDas Land Schleswig Holstein hat dem Flughafen Lübeck deutliche Unterstützung zugesagt. So heißt es im Bericht der Landesregierung zum Take-Off-Konzept, „dass der Regelfördersatz 60 % der förderfähigen Investitionskosten beträgt. Bei Projekten mit besonderer landespolitischer Bedeutung kann im Einzelfall die Förderquote durch Landesmittel bis auf maximal 75% angehoben werden“. Weiterhin heißt es: „Die grundsätzliche Förderfähigkeit von Investitionen in die Infrastruktur des Flughafens Lübeck-Blankensee wurde der Hansestadt auf deren Wunsch bereits mit Schreiben vom 11.09.2009 noch einmal ausdrücklich bestätigt“.
(Quelle: Drucksache 17/238 der Landesregierung). Somit hat sich das Land Schleswig-Holstein klar zum Flughafen Lübeck positioniert.
 
 

Geschrieben von: Flughafen Lübeck GmbH Montag, den 15. März 2010 um 20:16 Uhr

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Ryanair ist nun einmal Europas grösste FluglinieEs ist richtig, dass die Fluggesellschaft Ryanair momentan der größte Kunde am Flughafen Lübeck ist. Ryanair ist die in Europa momentan am stärksten wachsende Airline. In 2008 hat Ryanair im Linienverkehr international am meisten Passagiere transportiert (vgl. http://www.iata.org/ps/publications/wats-passenger-carried.htm). Damit beförderte Ryanair mehr Passagiere als Lufthansa. Also ein starker Partner für Lübeck! Andererseits hat auch WizzAir gerade kürzlich zwei neue Ziele ab Lübeck in den Flugplan aufgenommen. Davon abgesehen ist der Flughafen Lübeck mit vielen weiteren Fluggesellschaften im Gespräch. Realistische Chancen auf neue Fluggesellschaften (Linie und Charter) wird es jedoch erst geben, wenn der Flughafen Planungssicherheit anbieten kann.
 
 

Geschrieben von: Flughafen Lübeck GmbH Montag, den 15. März 2010 um 20:26 Uhr

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Erst der Ausbau, dann kommt auch AirBerlinDer Flughafen Lübeck hat immer wieder betont, dass Air Berlin genauso wie jede andere Fluggesellschaft herzlich eingeladen ist, in Lübeck zu landen. Auch wurden in der Vergangenheit Gespräche mit Air Berlin geführt und ein Angebot unterbreitet.
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Wenn Ryanair eine Base aufmacht, muss ein Hangar gebaut werden!
Richtig ist, dass Ryanair bei Einrichtung einer Base nach Unterstellmöglichkeiten fragt. Diese werden aber entweder von der Fluggesellschaft selbst auf freien Flächen errichtet, oder bestehende leere Hangars werden angemietet. Es entstehen also in keinem Fall dem Flughafen oder der Hansestadt Lübeck Kosten dafür.




 
 

Geschrieben von: Flughafen Lübeck GmbH Montag, den 15. März 2010 um 20:20 Uhr

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Richtig ist, dass Ryanair betreibt eine unkonventionelle Geschäftspolitik, was ihnen hohe Wachstumsraten beschert. Die Iren sind gute Geschäftsleute und starke Verhandlungspartner, dafür bringen sie im Gegenzug auch viele Passagiere nach Lübeck, was der lokalen Wirtschaft und dem Tourismus zugute kommt.
Warum gibt Ryanair keine definitive Zusage für eine Base?
Ryanair hat bereits mehrmals deutlich gemacht, dass sie bereit sind, in Lübeck eine Base zu eröffnen. Entgegen anders lautender Aussagen wiederholt Ryanair diese Absichtserklärung auch in regelmäßigen Abständen, zuletzt wurde dieses Bekenntnis zum Flughafen Lübeck auf einer Pressekonferenz von Ryanair in Lübeck am 26. Februar 2010 noch einmal wiederholt. Allerdings muss die Hansestadt Lübeck dazu ihre Hausaufgaben machen und die Mittel zur Verlegung der Landeschwelle 07 und zum Upgrade des ILS zur Verfügung stellen.
 
 

Geschrieben von: Flughafen Lübeck GmbH Montag, den 15. März 2010 um 20:05 Uhr

Der Flughafen muss weiter laufenDie Betriebsgenehmigung beinhaltet auch eine Betriebspflicht, daher ist ein Flughafen nicht so einfach zu schließen. Eine Schließung würde ein umgekehrtes Planfeststellungs- bzw. Genehmigungsverfahren mit sich bringen. Da hierzu alle von der Schließung Betroffenen gehört und beteiligt werden müssen, wäre dies ein sehr langwieriger Prozess und würde erhebliche Kosten verursachen. Hinzu kommt, dass der Verlust bzw. die “Reduzierung” einer Betriebsgenehmigung niemals wieder rückgängig zu machen wäre, denn eine Betriebsgenehmigung für Flughäfen wird heute in Deutschland praktisch nicht mehr erteilt. Diese besondere Dimension der Entscheidung wird oft vernachlässigt, denn damit wäre der Flughafen Lübeck niemals wieder zu reaktivieren.
 
 

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