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Geschrieben von: LN Beitrag Dienstag, den 09. März 2010 um 00:00 Uhr

18.fruehlingsmode Kälte dämpfte Sonntagskauflust. Tausende von Besuchern in der Stadt, doch „Frühlingsgefühle" kamen beim ersten verkaufsoffenen Sonntag dieses Jahres nicht auf: Es war einfach zu kalt. „Endlich Frühling", sagte eine Frau, die bei Karstadt eine Tulpe in die Hand gedrückt bekam. Doch draußen vor der Tür verursachten Wolken und erneute Schneefälle Fröstelanfälle. Der verkaufsoffene Sonntag unter dem Motto „Frühjahrsmodemeile"
konnte den Winter nicht vertreiben. So war die Bilanz des Handels durchwachsen wie das Wetter. Zwischen 13 und 15 Uhr wurden in den vielen Modegeschäften noch gute Umsätze gemacht, danach brach es aber deutlich ein. Als gegen 16 Uhr Schneetreiben einsetzte, zog es viele Lübeck-Besucher nach Hause. Das sonntägliche lübsche Einkaufsvergnügen litt auch ein wenig darunter, dass es dieses auch in fast allen Umlandgemeinden gab.
Doch bei vielen Kunden herrschte gute Laune. „Ich finde die neue Frühjahrsmode toll", kommentierte Kerstin Brückner aus Hamburg die Kollektionen, die auf der Modenschau im Citti-Park präsentiert wurden. Michaela Mann, die durch die Modenschau führte, nannte die Kollektionen „weiblich wie nie" und pries „Knallfarben" als Kontrast zu „gedeckten Tönen" an. Ähnlich farbenfroh ging es auf der Modenschau in der Königpassage zu, und bei Karstadt verwandelten sich Warenhaus-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter in nahezu unbewegliche Schaufensterpuppen, gewandet in frische Frühjahrs- und Sommermode.
Und so wurde von den in Wintermänteln und Outdoor-Jacken steckenden Kunden vor allem Frühjahrsmode gekauft. Karstadt-Geschäftsführer Andreas Joslyn zeigte sich zufrieden: „Beim Umsatz kommen wir knapp ans Vorjahresergebnis heran." In seiner Funktion als Sprecher der Einzelhandelsgruppe des Lübeck-Managements sprach Joslyn von einem guten Start des verkaufsoffenen Sonntags: „Um 13.30 Uhr waren die Parkhäuser voll."
Doch für den Handel erfolgreich waren vor allem die ersten Stunden des sonntäglichen Einkaufs. „Zu Beginn war die Frequenz ausgesprochen gut, dann zog sich der Himmel zu, und die Kauflust schwand", sagte Hans Frick, Präsident des Einzelhandelsverbandes Nord. Seine Bilanz nach Gesprächen mit Lübecker Einzelhändlern: „Wir werden die guten Vorjahreszahlen nicht erreichen." Die letzten Stunden des verkaufsoffenen Sonntags hätten nicht die erhofften Umsätze gebracht, lautet sein Resümee: „Einige Geschäfte machten schon um 17 Uhr zu."
Von „sehr guten Umsätzen" sprach hingegen Citti-Park-Manager Ivo Ortlepp. Viele der 30 000 Kunden an diesem Tag hätten nicht nur „sehr gute Laune gehabt", sondern auch „viel Mode gekauft". Das Hauptgeschäft lag zwischen 13 und 16 Uhr. Auch Ortlepp musste am Nachmittag registrieren: „Als der Schnee kam, wollten alle nach Hause."
Von Torsten Teichmann
ln-online/lokales vom 09.03.2010 00:00:08
Foto: Diese Geste kam gut an: Karstadt-Mitarbeiterin Elisabeth Quade (24) verschenkte gemeinsam mit ihren Kollegen Tulpen an Kunden. Pastora Schulz (52) freute sich. Foto: WOLFGANG MAXWITAT
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